RH #288Lauschangriff

ARCH ENEMY

Riffs aus dem Nichts

Die Iden des März gelten schon seit der Ermordung Julius Cäsars als Synonym für bevorstehendes Unheil. Am 14. und 15. März fielen ARCH ENEMY im „AJZ Bahndamm“ in Wermelskirchen ein, um der geladenen Pressemeute ihr kommendes akustisches Inferno in Form der Albumpräsentation von „Khaos Legions“ und eines exklusiven Clubgigs anzukündigen.

Der Gig im „AJZ Bahndamm“ ist aufgrund seiner geringen Kapazität für die Band und die 200 angereisten Fans natürlich etwas ganz Besonderes. Für Frontfrau Angela Gossow ist die Show zudem ein Heimspiel, gastierte sie hier doch schon mit ihrer vorherigen Combo Mistress. Dennoch sind ARCH ENEMY aufgrund der ungewohnten Situation und der Livepremiere zweier neuer Songs sichtlich nervös. Die Band besteht die Aufgabe bei glasklarem Sound in dem Underground-Club jedoch mit Bravour. Die beiden neuen Songs ´Yesterday Is Dead And Gone´ und ´No Gods, No Masters´ überraschen, weil sie als die beiden ruhigsten und simpelsten Stücke des Sets auffallen.

Wer deshalb vermutet, die Band sei ausgewimpt, wird bei der Listening-Session am nächsten Tag eines Besseren belehrt. ARCH ENEMY heizen gleich an mehreren Fronten ein, sowohl bei der klassisch beeinflussten Gitarrenarbeit als auch bei den brutalen und komplexen Death-Metal-Riffs hat die Band ihr Spektrum erweitert. Gut auf den Punkt bringt das ´Bloodstained Cross´, das von einem zackigen Riff in bester ´Nemesis´-Manier getragen wird, bevor man nach einer starken Bridge in einen getragenen Refrain überleitet...

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