RH #288Krach von der Basis

GODSLAVE

Horst gibt Vollgas!

Thrash Metal ohne Scheuklappen, keinem Trend hinterherhechelnd, zeitlos gut und mit dem richtigen Bauchgefühl gespielt - dafür steht der Name GODSLAVE bereits seit einigen Jahren. Mit ihrem zweiten Album „Into The Black“ wuchten die Saarländer nun ein besonders amtliches Riffmassaker auf die Prügel-Theke. Anlass genug für einen Plausch mit Sänger Thomas „Thommy“ Pickard.

Thommy, die Band GODSLAVE existiert erst seit 2007. Vorher gab es euch aber bereits sieben Jahre als Slavery, wobei ihr es unter diesem Namen auf gerade mal eine Demoveröffentlichung - „Beauty Bastard - A Werewolf Nightmare“ (2001) - gebracht habt, während mit GODSLAVE bislang schon zwei Alben, eine EP und zwei Split-EPs zu Buche stehen. Wart ihr als Slavery einfach nur faul?

»Das mit Slavery war mehr so die Phase, in der man jung war und unbedingt Musik machen wollte, es aber noch nicht wirklich konnte. Man hat es halt trotzdem durchgezogen, und es war auch eine sehr lustige Zeit. Das Demo haben wir seinerzeit ziemlich schnell rausgebracht, was man an der Qualität auch durchaus hört (lacht). Danach ist außer geschätzten 10.000 Besetzungswechseln nicht mehr viel passiert, und es fehlte irgendwie die nötige Ernsthaftigkeit. Irgendwann haben wir dann einen Schnitt gemacht und quasi einen Neustart unter neuem Namen hingelegt. Seitdem ist Vollgas angesagt!«

Was hat es mit dem Namen GODSLAVE auf sich? Je nach Sichtweise denkt man dabei entweder an scharfe Religionskritik oder aber an zutiefst gläubige und...

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