RH #288Interview

DEMONAZ

Südlich des Himmels

Es dauerte länger als geplant, bis Immortals Texter und Ex-Gitarrist DEMONAZ sein Soloalbum zur Veröffentlichung freigab. Nun aber steht „March Of The Norse“ in den Plattenläden und begeistert vor allem Fans der epischeren Bathory-Werke.

»Ich habe mir bewusst Zeit genommen, wollte nichts überstürzen«, beginnt der stämmige Motörhead-Fanatiker aus dem norwegischen Bergen. »Ich hatte viel mit Immortal zu tun und wollte den „All Shall Fall“-Release nicht mit meinem eigenen Soloalbum stören. (DEMONAZ steht zwar seit 1997 nicht mehr mit Immortal auf der Bühne, ist aber immer noch festes Bandmitglied und darüber hinaus der engste Freund von Sänger/Gitarrist Abbath. - gk) Ich habe lange an den Riffs und Arrangements gearbeitet und dann später Texte dazu geschrieben. Und zu 99 Prozent stammt ja alles von mir. Das war eine Menge Arbeit.«

Dabei klingt „March Of The Norse“ zunächst etwas simpler und gradliniger als das letzte Immortal-Album. „Simpel“ ist allerdings nicht gleichbedeutend mit „weniger aufwändig“, wie die Welt spätestens seit AC/DC wissen sollte.

»Genau. Der simplere Stil meiner Solo-Songs ist etwas, an dem ich bewusst arbeite und feile. Bei mir gibt es keine Blastbeats oder Full-Speed-Bassdrums, sondern stattdessen mehr schweres Midtempo. Sowohl bei Immortal als auch bei meiner eigenen Scheibe ist der authentische Spirit allerdings das Allerwichtigste, so dass es zwangsweise auch deutliche Parallelen gibt. Ich nehme nur das auf, was aus meinem Herzen kommt.«

Gibt es...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen