GRAVEYARD

Im Vergleich zu zahlreichen anderen Classic-Rock-Acts präsentieren GRAVEYARD den Retro-Sound auf ihrem zweiten Album „Hisingen Blues“ mit einer anständigen Portion Heaviness - etwas, das vielen Genrekollegen abgeht. Auf diese Qualitäten der Schweden ist man auch schon in den USA aufmerksam geworden und erntete u.a. großes Lob von Phil Anselmo und Down.

Kollege Kupfer bezeichnete „Hisingen Blues“ in seinem Review vollkommen zu Recht als bisheriges Highlight des noch jungen Jahres. Um den Fragen auf den Grund zu gehen, warum man im beschaulichen Südschweden (Hisingen ist eine vorgelagerte Insel und ein Stadtteil von Göteborg) den Blues bekommt und warum in Schweden die Dichte an erstklassigen jungen Bands, die sich mit Haut und Haaren der Musik längst vergangener Jahrzehnte verschrieben haben, so hoch ist, sprachen wir mit Basser Rikard.

»Als ich in Hisingen gelebt habe, hatte ich eine ziemlich düstere Zeit. Das hatte aber nicht speziell mit den Leuten oder den Lebensumständen dort zu tun. Alle Menschen haben Ups und Downs, und eines meiner Downs hatte ich, als ich dort lebte.«

Viele Deutsche - oder Ausländer im Allgemeinen - betrachten Schweden immer noch mit einer gewissen Astrid-Lindgren-Romantik und denken, dass eure Welt noch in Ordnung ist. In den letzten Jahren haben allerdings zahlreiche international erfolgreiche schwedische Krimi- und Thriller-Autoren wie Henning Mankell, Stieg Larsson oder Håkan Nesser ein deutlich düstereres und brutaleres Bild der schwedischen...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen