AGNOSTIC FRONT

Von wegen Dienst nach Vorschrift: Mit „My Life My Way“ legt die New Yorker Hardcore-Legende ihr stärkstes Album seit dem 1992er Überwerk „One Voice“ vor. Wir sprachen mit der 46-jährigen Szene-Ikone Roger Miret über die wichtigen Dinge im Leben: Familie, Freundschaft und Thin Lizzy.

Roger, zwar ist der Terminus „New York Hardcore“ das große Markenzeichen von AGNOSTIC FRONT, du selbst lebst aber seit Jahren nicht mehr an der Ostküste.

»Das ist richtig. Ich lebe seit fünf Jahren im Wüstenstaat Arizona. Direkt nach unserer damaligen ausgedehnten Tour heiratete ich. Meine Frau hatte zu jenem Zeitpunkt ihr College nicht beendet, was sie aber unbedingt nachholen wollte. Wir zogen nach Arizona, sie beendete ihr Studium, und danach bekamen wir zwei Kinder - ein Mädchen und einen Jungen.«

Du hast dich in der jüngsten Vergangenheit sehr kritisch über New York geäußert, was ein wenig verwundert, denn du hast immer als ausgesprochener Lokalpatriot gegolten.

»New York hat sich gravierend verändert. Die Stadt ist hart und zuweilen ungerecht zu ihren Menschen. Früher herrschte mehr Solidarität, heute regiert nur noch der Ellenbogen. Die Mieten sind explodiert, was zu einer Vertreibung der Schwächeren führt. Es läuft was falsch in New York City.«

Du bist eher linksliberal eingestellt. Wie lebt es sich zwischen all den Konservativen in Arizona?

»Gar nicht so schlecht. Zwar sind viele Menschen hier tatsächlich sehr konservativ, aber sie sind keine rechten Demagogen oder Krieger. Außerdem...

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