THE HAUNTED

Kompromisse sind ihre Sache nicht: Wo andere Bands vorhersehbare Alben veröffentlichen, fordern THE HAUNTED ihre Fans jedes Mal aufs Neue heraus. Dass die aktuelle Platte „Unseen“ keine Ausnahme macht, bestätigen Sänger Peter Dolving und Drummer Per Möller Jensen beim Ortstermin in Dortmund.

Peter, Per, ihr habt mal gesagt, dass jeder, der ein aktuelles Album von euch bewertet, die gesamte Entwicklung von THE HAUNTED im Auge behalten muss.

Peter: »Das stimmt, und ich kann das auch begründen. Im Laufe der Jahre haben wir uns als Individuen kontinuierlich weiterentwickelt. Alles andere wäre doch totaler Blödsinn. Das würde bedeuten, dass man sich äußeren Einflüssen verschlossen und in einer Art Blase gelebt hätte. So ein Verhalten ist allenfalls bei einem 17-Jährigen, der noch über keine ausreichende Lebenserfahrung verfügt, nachvollziehbar.«

Per: »Das kann natürlich als Argument gegen die aktuelle Scheibe verwendet werden. Für jemanden, der die Historie der Band nicht kennt, sondern sich zum ersten Mal mit THE HAUNTED beschäftigt, ist es schwierig, die Entwicklung der Band nachzuvollziehen. Von daher darf man „Unseen“ auch losgelöst von den vorherigen Alben als bloße Momentaufnahme genießen.«

Das Statement, dass ein Album immer den momentanen Entwicklungsstand einer Band präsentiert, wird momentan von vielen Musikern abgegeben. Weil sich eure Platten stilistisch extrem voneinander unterscheiden, könnte man zum Schluss kommen, dass euer Leben voller Höhen und Tiefen steckt.

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