RISE AGAINST

RISE AGAINST klingen auf ihrem neuen Album „Endgame“ immer noch wie Bad Religion ohne Altersschwäche: voller Melodien für die Ewigkeit, oftmals etwas melancholisch, inhaltlich durchdacht, aber im Gegensatz zu den Mainstream-Punk-Vorreitern mit viel Herzblut und einem beeindruckenden Hitfaktor.

Der in Nordamerika gold- und platinveredelte Chicago-Vierer um den 31-jährigen Sänger Tim McIlrath schafft den gerade in dieser Szene schwierigen Spagat zwischen Radiofreundlichkeit und textlichem Anspruch mit Bravour. Songs wie ´Make It Stop (September´s Children)´ und ´Satellite´ sind bereits musikalisch absolute Volltreffer, werden jedoch durch ihre Botschaften endgültig zu kleinen Kunstwerken.

Tim, setzen sich Fans mit Lyrics, die sie mitsingen können, intensiver auseinander?

»Auf jeden Fall. Bei uns fügt sich alles perfekt zusammen. Wir spielen genau den Stil, den wir selbst hören wollen. Seine Eingängigkeit macht es wiederum leicht, eine Message zu transportieren. Die Texte sind genauso wichtig wie die Musik.«

Im Opener ´Architects´ schreibst du über frühere Vorbilder, die ihre Lebensweise ändern und dadurch ihre Anhänger enttäuschen. Sprichst du aus Erfahrung?

»Eigentlich nicht. Ich habe gegen mögliche Enttäuschungen eine Strategie entwickelt: Ich erwarte von solchen Menschen einfach nichts. Ich habe persönliche Erinnerungen an die Zeiten, in denen sie für mich wichtig waren, als ich zum Beispiel als Teenager einen Song von ihnen hörte oder einen bestimmten Text las. Das...

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