ROB ZOMBIE

Einst jobbte er für ein Pornomagazin, fürs Kinderfernsehen und als Fahrradkurier. Heute gehört er zu den schillerndsten Figuren der amerikanischen Rockmusik, hat etliche Millionen Platten verkauft und ist als Filmproduzent Stammgast in Hollywood. Der 46-jährige Robert Bartleh Cummings, weltbekannt unter dem Namen ROB ZOMBIE, zeigt sich endlich seinen Fans in Europa in natura. Wir sprachen mit dem Zottelfreak am Rande seines ausverkauften Konzerts im englischen Manchester.

Starallüren? Fehlanzeige. »Welcome to my castle!«, ruft er mir entgegen, als ich seinen Backstage-Raum betrete, er mir die Hand schüttelt und wir uns in alte Ledersessel vor einem auf Tapete gemalten Kamin wuchten. ROB ZOMBIE, schlicht in Jeans und einem verschlissenen Wollpullover gekleidet, ist Gastgeber und Gast in einer Person: Er erkundigt sich nach meinem Wohlbefinden, fragt nach Getränken, die er kurz darauf entgegennimmt und an mich weiterreicht, während er lachend berichtet, wie er vor wenigen Stunden beinahe von einem Auto erfasst wurde, denn »die fahren hier alle in der falschen Spur«. Ein Kumpeltyp. Man fühlt sich wohl in seiner Nähe.

Rob, kannst du dich an deinen letzten Aufenthalt in Deutschland erinnern?

»Absolut nicht. Wann war das?«

Im Sommer 1995. Du hattest mit White Zombie einen Auftritt beim Bizarre-Festival in Köln.

»Das heißt, ich war 16 Jahre lang nicht in Deutschland. Wow!

Es gibt Leute, die behaupten, du leidest unter Flugangst.

»Hahaha! Nein, das würde ich wissen. Ich habe...

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