RH #287Interview

30 Jahre Roadrunner Records

„Witching Hour“ in Manhattan

„A&R“ - diese Bezeichnung steht bei Plattenfirmen für „Artists & Repertoire“. Bei Roadrunner sitzt seit 1988 einer der erfolgreichsten Manager für metallische Künstlerbelange ziemlich fest im Sessel. Monte Conner hat als Entdecker von Bands wie Sepultura, Slipknot, Machine Head, Type 0 Negative, aber auch Nickelback oder Airbourne Roadrunner entscheidend bis zum heutigen Tage mitgeprägt. Zum 30-jährigen Jubiläum der ursprünglich in den Niederlanden gegründeten Firma verabredeten wir uns deshalb gerne mit einem „Ex-Mitarbeiter“ aus New York.

Monte, du stammst aus der Tapetrading-Szene der achtziger Jahre und hast in der Urzeit des Rock Hard auch mal ein paar rare Interviews für uns geführt. Wie bist du seinerzeit an den Job bei Roadrunner gekommen?

»Ich habe genau am 21. Dezember 1987 angefangen. Ein ungewöhnliches Datum, um einen Job anzutreten; das macht normalerweise kein Mensch (lacht). Meine Aufgabe war zunächst einfach: Ich sollte die College-Radiostationen mit Roadrunner-Zeugs bemustern, Studenten anrufen und ihnen King Diamond und Whiplash aufschwatzen.«

Das fiel dir leicht, weil du selbst aus dieser Szene kommst.

»Richtig. Ich hatte zwischen 1982 und 1987 selbst eine Radiosendung, die von einem Campus in Manhattan ausgestrahlt wurde. Das Ganze nannte sich „Witching Hour“, lief einmal in der Woche, und ich spielte unter anderem die neuesten Demos von aufstrebenden Newcomern wie Metallica, Slayer, Anthrax, Megadeth oder Exodus. Als...

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