Online-MegazineKolumne

Hellfest-Blog – Tag 1 – Anreise

Hellfest

Es ist wieder so weit: Unsere Rock-Hard-Delegation macht sich auf die Reise ins wunderschöne Clisson, um euch vom Hellfest zu berichten, das auch in diesem Jahr zweifelsohne das stärkste Festival-Billing in ganz Europa auffährt.

Wie schon im letzten Jahr entscheiden wir uns für die Anreise per Auto. Wir, das sind auf der einen Seite Wolfram Küper und seine Frau, die um das Hellfest herum einen Urlaub in Frankreich gestrickt haben (Neid!). Auf der anderen Seite Jens Peters, Fotograf Björn Fehl, unserer Dolmetscherin Cornelia Schmitt und meine Wenigkeit. Dolmetscherin? Ja, ihr habt richtig gelesen, schon im letzten Jahr wehrten sich alle angetroffenen Franzosen auf dem Hellfest und drum herum, auch nur ein Wort Englisch mit uns zu sprechen. Und da sich unsere Französisch-Kenntnisse auf ein Minimum beschränken (Gespräch im RH-Office vor unserer Abfahrt: Holger: „Habt ihr auch französisch geübt?“ - Jens: „Ja, aber nicht die Sprache!“), hat sich schon im letzten Jahr ein Dolmetscher als hilfreich erwiesen, nicht zuletzt, wenn man auf dem Rückweg vom Hellfest mit einer Autopanne in die Werkstatt muss und den Leuten in der französischen Pampa mit Händen und Füßen erklären muss, dass man eine neue Bremsscheibe braucht. 

Die Hinfahrt verläuft in diesem Jahr glücklicherweise ohne Pannen (der einzige Stau findet sich auf der A 40 zwischen Essen und Dortmund, mal wieder typisch), weshalb wir die über zehnstündige Fahrt dafür nutzen Soundcheck-CDs zu hören, über die Qualität des neuen Slayer-Tracks 'Repentless' zu philosophieren (der sich auf der Lauschangriff-CD von Rock Hard Vol. 338 findet) und mal wieder diese typischen Momente beim Blick auf das Hellfest-Billing erleben: „Wie, Mastodon spielen auch? Geil!“ Das Hellfest-Line-up ist so hochkarätig besetzt, dass man im Vorfeld glatt einige seiner Favoriten überliest.

Bereits am Freitag spielen 53 Bands, darunter Highlights wie Armored Saint, Godsmack, Orchid, Billy Idol, High On Fire, Sodom, Motörhead, Bloodbath, Lamb Of God, Alice Cooper, Mastodon, Satyricon, Judas Priest, Meshuggah, Wovenhand und Slipknot.


Den Donnerstagabend lassen wir nach der Ankunft in unserem gemieteten Haus beschaulich auf der Dachterrasse ausklingen. Wobei: Plötzlich ist die Kiste Bier (Astra Rotlicht, „war im Angebot bei Real“ (Zitat Jens)) fast leer und die Uhrzeit zeigt 2:30 Uhr.

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