Online-MegazineInterview

FROM ASHES TO NEW

Rock und Rap gesellt sich gern

FROM ASHES TO NEW

FROM ASHES TO NEW lassen die Crossover-Sounds zwischen Rock und Rap wieder aufleben. Frontmann Chris Musser erklärt im Interview, wie es dazu kam und hat zudem alle Infos zum Debütalbum „Day One“ parat.

Hey Chris, Rap- und Rock-Sounds zu mixen, war in den späten 90ern und frühen 2000ern sehr angesagt. Was hat euch dazu inspiriert, diesen Sound wieder aufzugreifen?

»Also wir kommen alle aus anderen Metal-Bands, bewegten uns von der einen zur anderen und manche von uns hatten es sogar für eine Weile aufgegeben. Doch ich denke, wir waren einfach alle müde davon, immer das gleiche zu machen.«

Sind alle in der Band gleichermaßen Fans beider musikalischen Stile? Oder gibt es viele Diskussionen darüber, ob ihr euch mehr in Richtung Rock oder Rap lehnen solltet?

»Nein, es gibt nie Diskussionen darüber, ob wir uns in eine Richtung lehnen sollten. Wir hören alle mehr oder weniger alles. Wir hören sehr viel verschiedene Musik. Manche unserer Songs haben mehr Rap, andere haben mehr Gesang. Es ist wirklich immer das, was der Song verlangt.«

Was sind eure Haupteinflüsse und warum?

»Ich persönlich habe so viele Einflüsse, ich könnte den ganzen Tag Bandnamen runterrattern. Aber einige meiner Haupteinflüsse sind definitiv Alexisonfire, 36 Crazy Fists, Glassjaw und Sevendust. Jeder Sänger hat einfach seinen eigenen Stil und sehr viel Charakter in seiner Art des Singens. Dallas Green singt mit vielen Emotionen, Brock Lindow und Daryl Palumbo haben diese großartige Bandbreite in ihren Stimmen und Lajon Witherspoon hatte diese inbrünstige Kraft.«

Auf eurem neuen Album „Day One“ sind einige Songs, die bereits auf eurer EP „Downfall“ enthalten waren. Warum habt ihr euch dazu entschlossen, diese Tracks wieder zu verwenden?

»Wir haben das gemacht, um jedem einen Vorgeschmack darauf zu geben, was noch kommt und alle bei der Stange zu halten, weil wir wussten, dass es eine Weile dauern würde, bis das Album erscheint.«

Ihr habt ein Video zu dem Song 'Through It All' produziert. Warum habt ihr dieses Lied für das Video ausgewählt?

»Das ist einfach etwas, das natürlich geschah. Wir alle hatten unsere Ideen, aber eigentlich ist es einfach passiert. Jeder tendierte irgendwie zu diesem Song.«

Rock- und Rap-Musik verarbeiten in ihren Texten oft sehr negative Emotionen oder sogar gewalthaltige Inhalte. Wieso habt ihr euch dazu entschlossen, Songs über positive Gefühle zu schreiben, anstelle der typischen Themen?

»Es gibt so viel Zerstörung und Negativität in der Welt. Ich denke nicht, dass es davon noch mehr braucht. Ich weiß, dass ich davon genug in meinem Leben habe. Wir wollen aus all dem Negativen etwas Positives erschaffen und jedem etwas Hoffnung geben.«

Das Artwork von „Day One“ sieht sehr Sci-Fi-mäßig aus. Wir entstand die Idee für das Bild?

»Das geht in eine ähnliche Richtung, wie unser Songwriting. Die Welt ist voller Hässlichkeit und zerstört sich einfach selbst, und „Day One“ startet noch mal von vorne, irgendwo anders.«

Wie stehen das Artwork und der Albumtitel in Verbindung miteinander?

»Dies ist der Anfang für uns. Wir hatten zwei EPs, aber das ist unser erstes Album. Das ist der Anfang, „Day One“.«

Was sind eure Ziele für die Zukunft? Möchtet ihr FROM ASHES TO NEW professionell betreiben oder ist und soll es eher ein sehr ernstes Hobby sein?

»Also, es begann einfach als ernstes Hobby. Wir wollten einfach etwas Musik schreiben und sie online verkaufen. Dann eventuell ein paar lokale Gigs damit spielen oder so. Aber die Fans bekamen es zu fassen und verbreitet es wie ein Lauffeuer. Wir haben unsere Jobs geschmissen, sehr viele persönliche Opfer erbracht, sind kopfüber in das alles eingetaucht und wir werden jetzt nicht aufhören.«

Ihr tourt sehr viel durch die USA. Gibt es irgendwelche Pläne, eure Live-Show auch zu den europäischen Fans zu bringen?

»Wir haben sehr viel in den USA und sehr viel an der Westküste getourt. Wir sind gerade erst nach Japan geflogen. Jetzt, nach unserer Veröffentlichung von „Day One“ am 26. Februar, haben wir sehr viel spannendes vorbereitet. Also haltet die Augen auf.«

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