Online-MegazineInterview

DEAD CONGREGATION

Online-Ergänzung zu Rock Hard Vol. 326

DEAD CONGREGATION

Hier findet ihr die Online-Ergänzung zum DEAD CONGREGATION-Interview aus Rock Hard Vol. 326 mit Gitarrist und Sänger Anastasis.

Anastasis, wie sehr haben euch Immolation beeinflusst? In den seltenen Momenten in denen man in eurer Musik Referenzen findet, dann sind das Momente, die an die New Yorker erinnern.

»In der Vergangenheit hat man uns oft mit Incantation verglichen, und traurigerweise passiert das auch bei der neuen Platte wieder. Was ich dazu sagen kann ist, dass DEAD CONGREGATION eine eigene Identität haben und wer das nicht realisiert ist entweder taub, oder Incantation sind die einzige düstere Death-Metal-Band, die derjenige bisher gehört hat. Wenn überhaupt, dann waren Morbid Angel eine weitaus größere Quelle der Inspiration als irgendwer sonst.«

Wer hat das Cover Artwork angefertigt und was ist die Idee dahinter?

»Für das Cover zeichnet ein lokaler Künstler namens Ayis Lertas verantwortlich. Wir gaben ihm die Lyrics und baten ihn sich an der Dekadenz und Blasphemie von Larry Carrolls Slayer Coverartworks zu orientieren. Wir wollten nicht wieder einen in der Szene bekannten Künstler engagieren. Wir wollen uns bewusst von dem abgrenzen, was der Großteil der Szene aktuell macht.«

Sind eure Texte metaphorisch, oder glaubt ihr tatsächlich an Satan und was so dazugehört? Wenn nicht, welchen Fall verkündet ihr auf „Promulgation Of The Fall“?

»Der Titel ist bezogen auf den Niedergang des Christentums und Gottes Königreich. Die Texte sind sehr persönlich und wir wollen auch nicht unserer Überzeugungen predigen. Jeder kann die Texte so interpretieren, wie es gefällt.«

Ist Martyrdoom Productions dein neues Label und wie ist der Status von Nuclear Winter Records?

»Ich habe aktuell einfach keine Zeit mehr für Nuclear Winter Records. Vielleicht kann ich damit irgendwann weitermachen, vielleicht aber auch nicht. Keine große Sache also, ha ha.«

In der Tat seid ihr ja mit eurer DIY Attitüde bisher sehr gut gefahren. Aber meinst du nicht, dass irgendwann doch einmal der Punkt kommt, an dem es ohne die Hilfe eines Managements oder einer größeren Firma nicht mehr weiter geht?

»Was heißt schon weiter? Wir haben jetzt schon sehr viel erreicht, ohne Kompromisse eingehen zu müssen. Dank des Internets wird unsere Musik von zahllosen Menschen gehört und von „Grave Of The Archangels“ haben wir bereits 10.000 Tonträger abgesetzt. Das ist eine Zahl, die auch von Bands die auf größeren Labels sind nicht so einfach zu erreichen ist. Wir müssen bereits viele Tourangebote ablehnen, weil wir nicht mehr 18 Jahre alt sind und alles für die Band stehen und liegen lassen können, nur um auf Tour zu gehen. Die einzigen Vorteile die ich darin sehen würde unseren Namen bekannter zu machen, wären bessere Positionen auf Festivals und eine höhere Gage.«

AbfahrplanDie nächsten Konzerte

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