Online-MegazineInterview

KROKUS

»Don't verzettel' yourself!«

KROKUS

Einige Rocker sind froh, wenn sie nach 40 Jahren überhaupt noch geradeaus laufen können – KROKUS stimmen sich auf ihr Rubin-Bandjubiläum in Bestform mit dem brandneuen Live-Album „Long Stick Goes Boom – Live From Da House Of Rust“ ein. Bandgründer Chris von Rohr plaudert in unserem Interview ausgiebig über die frisch geschlüpfte Platte, blickt zurück auf die letzten vier KROKUS-Jahrzehnte – und klärt auf, was Hardrock und die Bundesliga gemeinsam haben.

Hallo Chris, wie ist die Lage?

»Gut, ich bin gerade erst vom indischen Ozean wiedergekommen. Es war sehr schön da.«

Du hast also Urlaub gemacht?

»Ja, kurz. Einfach mal ein bisschen entspannen und den Winter aus den Knochen schütteln, wieder etwas Power tanken, genau!«

Power tanken für das neue KROKUS-Live-Album, nehme ich an. Das ist gerade erschienen, und aufgenommen habt ihr es in eurer Heimatstadt - sag' mir ruhig, ob ich es richtig ausspreche – Solothurn.

»(Er freut sich) Ja, Solothurn, genau so!«

Prima! Das war aber nicht das einzige Konzert, das ihr mitgeschnitten habt. Welche Alternativen standen noch zur Auswahl, und weshalb fiel eure Wahl letztlich auf die Solothurn-Show?

»Du, wir haben so an die 20 Shows aufgenommen, seit es die Reunion-Gigs gibt – immer wieder Querbeet. Es gab dabei mehrere Höhepunkte, und zwar in ganz verschiedenen Größenordnungen. Festivals waren genauso dabei wie kleinere Venues. Dieses Jahr wollten wir dann mit etwas neuem kommen, weil wir auch schon einige neue Songs haben: Sechs an der Zahl sind es seit der Reunion in Originalbesetzung. Aber zurück zum Konzert: Du siehst ja selbst auf der Bühne, wenn die Magie da ist, und wenn einfach alles zusammenkommt. Wenn die Band in Hochform spielt, wenn das Publikum voll dabei ist, wenn der Sound stimmt, wenn einfach alles passt. Das ist oft sehr selten, genau wie beim Songschreiben. Da entsteht auch nur hier und da ein richtig großer Hinkelstein. Wir haben sofort gespürt, dass es genau diese Show war, und ich glaube, das hört man auch auf jeden Fall.«

Wolltet ihr mit „Long Stick Goes Boom – Live From Da House Of Rust“ dem heute leider oft recht klinischen Studio-Sound ein Stück erdige, handgemachte Musik entgegensetzen?

»Es ist so: Schon immer, selbst als ich noch klein war, habe ich mich zwar über Studio-Alben gefreut, aber darauf ist immer noch alles so frisch. Die Songs sind ganz neu, man hatte meistens noch nicht die Gelegenheit, sie live zu spielen, und die kommen dann oft noch ein bisschen verhalten und sperrig daher, oder? Bei einem Live-Album ist das anders. Da hast du die Songs schon etliche Male live gespielt. Sie sind dann wie Kinder, die erwachsen geworden sind. Schon früher habe ich die Live-Alben der Bands fast noch mehr geliebt. Bei einem Konzert ist der beste Platz im Auditorium eigentlich der auf der Bühne, denn da ist der Klang am besten. Gar kein Vergleich zu dem, was oft da draußen erklingt, vor allem bei Open Airs. Genau diese Power wollten wir mit unserem Album rüberbringen. Ein gutes Live-Album toppt natürlich jede Studio-Produktion, wobei wir mit unseren Analog-Recordings schon immer schauen, dass sich die Sterilität im Zaum hält.«

Vor dem siebten Song auf der Platte, einem Medley aus 'Rock City', 'Betta Than Sex' und 'Dög Song', fragt euer Sänger Marc das Publikum: „Is Switzerland the rock capital of the world?“. Wie siehst du das: Hat sich die Schweizer Rock- und Metalszene in den letzten Jahren positiv entwickelt?

»Ja, auf jeden Fall! Wobei dieser Satz natürlich auch ein kleines bisschen ironisch gemeint ist. Die Rock-Metropole der Welt ist die Schweiz natürlich nicht, das auf gar keinen Fall. Aber trotzdem ist es dieses Land, das doch KROKUS und auch Gotthard, und noch viele andere Bands hervorgebracht hat. Dieses kleine Land, das eigentlich eher bekannt ist für Käse, Schokolade, Uhren und Bankskandale, oder? Ja, da muss man schon sagen, das ist wirklich etwas, für die gerade einmal sechs Millionen Leute, die nur hier leben. Und für uns ist es eine Genugtuung, wenn ein renommierter englischer Journalist wie Malcolm Dome (unter anderem „Kerrang!“ und „Classic Rock“ - am) schreibt, dass KROKUS seiner Meinung nach eine der besten Hardrock-Bands der letzten 35 Jahre sind. Das musst du erst einmal erreichen, wenn du aus einem Land kommst, das eigentlich eine ganz andere Kultur hat und das nicht gerade für richtig guten Hardrock bekannt ist.«

Trotzdem seid ihr in eurer Heimat sehr beliebt. Zum Beispiel seid ihr in der Schweiz mit euren letzten beiden Studio-Alben auf Platz 1 der Verkaufscharts gelandet und und wurdet sogar mit Platin ausgezeichnet. Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr mit „Long Stick Goes Boom...“ erneut chartet, ist also gar nicht so gering. Sind dir solche Dinge wichtig?

»Ja, wobei ein Live-Album immer eine etwas harte Sache ist, weil es kein in Anführungszeichen neues Album ist. Auch bei anderen Bands sind die Zahlen da immer etwas bescheidener. Aber wir hoffen und glauben schon, dass es wenigstens Gold gibt. Wir glauben, auch wenn das ein bisschen abgedroschen klingt, dass es höchstwahrscheinlich das beste KROKUS-Album aller Zeiten ist. Wir sind inzwischen einfach aufeinander eingespielt, und jeder weiß, was er zu tun hat. Es tönt einfach frisch, und auf jeden Fall ist es das aufregendste und schweißtreibendste Album, das wir bis jetzt gemacht haben. Die Fans werden das dann entscheiden. Ich glaube, jeder, der sich das Album weltweit in den Player legt, muss zum Schluss sagen: „Genau so wollen wir KROKUS hören. Das sind unsere KROKUS!“«

Apropos weltweit: Wo außerhalb der Schweiz tretet ihr am liebsten auf?

»Wir spielen überall gern. Das ist immer wieder spannend, egal ob du jetzt in Japan, in Deutschland, in Bulgarien, Frankreich oder Amerika spielst. Überall ist es anders, die Leute sind unterschiedlich. Ich kann ja auch nicht sagen: „Ich habe einen Lieblingswein, oder eine Lieblingsfrau.“«

Lieblingsfrau auch nicht?

»Ja gut, bei den Frauen fällt es einem hoffentlich leichter (lacht). Aber mir fällt es ja schon schwer, mich für einen Lieblingsfußballverein zu entscheiden. Wobei ich jetzt extra wegen dir ein Champions-League-Spiel mit Dortmund verpasse (lacht wieder).«

Willkommen im Club! Aber Stichwort Club: Habt ihr auf Tour noch nie schlechte Erfahrungen gesammelt?

»Nee, eigentlich nicht. Obwohl... Es gab mal in Phoenix, Arizona einen Gig, bei dem uns die ganze Bassanlage explodiert ist und wir dann das halbe Konzert ohne Bass dastanden, bis man das wieder an die PA anschließen konnte. Das kommt mir spontan in den Sinn, aber ansonsten streiche ich solche Erlebnisse aus dem Gedächtnis. Das bringt nichts, außer graue Haare.«

Dann lass' und mal lieber in die Zukunft blicken. Ab Mai geht ihr auf Tour, und bis auf einen Auftritt beim Masters Of Rock Open Air stehen fast nur Konzerte in Deutschland und der Schweiz auf dem Plan. Wollt ihr nicht so lang und nicht so weit von eurer Heimat wegreisen?

»Ach, nein. Da sind noch lange nicht alle Tourdaten veröffentlicht. Wir spielen eigentlich ein bisschen Querbeet überall. Nächstes Jahr feiert die Band ihr 40-jähriges Jubiläum, und wir haben Angebote aus Südamerika, Nordamerika und sogar aus Indien bekommen – mal schauen. Wir verteilen das jetzt ein bisschen auf zwei Jahre. Klar, heute übertreiben wir nicht mehr so wie früher, da waren wir monatelang nonstop unterwegs, aber es ist da schon ganz groß was am Kommen. Angebote haben wir aus vielen europäischen Ländern. Aber erst einmal geht es nach Deutschland, das haben wir ein wenig vernachlässigt. Ich weiß gar nicht so genau, wieso. Unser Management sitzt in den USA, und da ist man immer ein wenig spartanisch an die Sache herangegangen. Das wollen wir im Mai ändern, indem wir endlich wieder zu den Leuten hingehen und spielen. Und vielleicht entstehen daraus auch wieder weitere Möglichkeiten und weitere Gigs.«

Eine Sache ist mir in der Bandgeschichte von Krokus aufgefallen, und zwar, dass eure Bandmitglieder im Laufe der Jahre öfter mal die Instrumente gewechselt haben. Du zum Beispiel hast ganz zu Anfang Schlagzeug gespielt und dir erst später den Bass umgeschnallt. Eure Rhythmus-Gitarristen haben beide auch schon Bass gespielt.

»Das war rein zufällig. Ich betrachte die ersten drei KROKUS-Alben eigentlich noch gar nicht richtig als KROKUS. Das war mehr so eine Jam-Band, die so eine Art Rock-Blues gespielt hat, und die ersten drei Alben waren so eine Art Probelauf. Und von dem Moment an, als KROKUS die Original-Formation gefunden hatte – ich spreche hier von der Besetzung, die mit „Metal Rendez-Vous“ (1980) beginnt – blieb die Instrumental-Aufteilung eigentlich immer gleich. Verwirrend waren allerdings die vielen Wechsel nach meinem Abgang. Was da passiert ist, damit ist ja schon fast ein Wikipedia-Rekord aufgestellt worden. Aber das Original, um das es wirklich geht, das auch die letzten drei Alben jetzt in der „Neuzeit“ gemacht hat und die erfolgreichsten Alben in den Achtzigerjahren, das war eigentlich immer die selbe Band, auch mit der selben Verteilung.«

Im vergangenen Jahr habt ihr in eurer Heimatstadt ein Benefizkonzert für Kinder in Not auf die Beine gestellt. Wie kam es dazu, und plant ihr weitere solcher Aktionen?

»Ich finde, ab einem gewissen Alter, wenn du Erfolg hast, dann ist das immer gut, oder? Charity gehört einfach irgendwie zum Leben. Es ist wichtig, dass man nicht immer nur an sich denkt. Wir unterstützen eigentlich schon seit Jahren die „Kenyan Children Help“. Da werden Schulklassen in Kenia ausgerüstet und unterstützt. Die Leute, die dort arbeiten, kennen wir persönlich, darum wissen wir auch, dass das Geld an den richtigen Ort geht. Parallel haben wir noch eine Organisation unterstützt, die Clowns in Spitäler schickt, um Kinder, die Leukämie oder andere schwere Krankheiten haben, aufzumuntern. Wir haben uns einfach gesagt: „Lass uns das tun! Tu' Gutes, und Gutes wird dir getan!“ Meistens machen wir das einmal im Jahr. Es ist schön, dass das auch etwas gebracht hat. Da schickt uns dann plötzlich als Dankeschön eine doppelte Schulklasse mit ganz jungen Kindern ein „Hoodoo“-Video aus der staubigen, heißen Wüste Kenias. Das ist schön, das freut uns, und ich denke, mit relativ wenig kannst du da sehr viel erreichen.«

Erreichen ist ein gutes Stichwort. Du hast vorhin bereits angesprochen, dass ihr im nächsten Jahr euer 40-jähriges Bandjubiläum feiert. Nicht alle dieser 40 Jahre waren unbedingt eitel Sonnenschein. Ihr musstet leider den Tod zweier früherer Mitglieder betrauern, ihr habt intern etliche Probleme und Besetzungswechsel gehabt, Schwierigkeiten mit euren Plattenfirmen, Auflösung, Bandpausen und so weiter. Was hat euch dabei geholfen, diese Tiefpunkte zu überwinden?

»Na gut, ich glaube, bei den Todesfällen kann man nichts machen. Der Tod gehört einfach zum Leben. Je eher man das merkt, desto weniger ist man enttäuscht. Das muss man einfach verarbeiten. Zu den internen Streitereien: Da kam uns die Erkenntnis, dass das, was uns verbindet, nämlich die Musik, stärker war als das, was uns trennte. Und das hat uns automatisch wieder zusammengebracht. Wir haben einfach gemerkt: Wenn diese fünf oder sechs Leute gemeinsam musizieren, dann tönt es einfach am meisten wie KROKUS, dann ist es einfach auch KROKUS. Das hat uns wieder zusammengebracht. Nicht Geldsorgen oder sonst irgendetwas, sondern die Freude an der Musik.«

Du hast euer aktuelles Live-Album vorhin als DIE KROKUS-Scheibe schlechthin bezeichnet. Welche sind deine anderen KROKUS-Highlights?

»Ich sage das natürlich vor allem, weil die besten Songs einfach drauf sind, die wir immer gern und mit Leidenschaft spielen. Die sonstigen meiner Meinung nach wegweisenden Werke beginnen mit „Metal Rendez-Vous“. Dann müsste man auch das „One Vice At A Time“-Album nennen, und sicher das „Headhunter“-Album, das auch in den USA und Kanada mit Platin ausgezeichnet wurde. Das sind sicher die Hinkelsteine schlechthin, aber wir sind auch sehr happy mit den Neuzeit-Alben wie „Hoodoo“, oder auch „Dirty Dynamite“, das echt nach KROKUS klingt.«

Nun bist du ja nicht nur Bandmitglied bei KROKUS, sondern auch Produzent, nebenbei noch Buchautor, hast auch bereits als Moderator im Radio und TV gearbeitet und Artikel für Musikmagazine geschrieben. Woher nimmst du die Energie für so viele verschiedene Projekte?

»(Seufzt) Das ist eine gute Frage. Ich arbeite phasenweise definitiv zu viel, aber das wird schon besser. Es kommt einfach eines zum anderen. Es gab eine Zeit, in der ich zu wenig Arbeit hatte, dann wieder wie Ebbe und Flut eine, in der es zu viel war. Aber mein Motto ist: „Don't verzettel' yourself!“. Wenn ich mich auf eine Band konzentriere, dann voll und ganz. Ich habe alle anderen Angebote als Produzent abgelehnt. Ich habe zwölf Jahre lang Gotthard produziert, aber da war ich auch voll bei Gotthard und bei niemand anderem – und genauso ist es jetzt bei KROKUS. Und das, was sonst kommt - vor allem die Schreiberei, denn ich bin ein leidenschaftlicher Schreiber und arbeite schon an einem dritten Buch – das läuft eher nebenbei. Bei KROKUS ist es auch so, dass ich der bin, der am meisten arbeiten muss, das ist einfach mein Schicksal (lacht). Aber die Band will das so, ich will das auch so, und ich denke, man sieht auch an unserem Erfolg, dass dies die beste Lösung ist, anstatt irgendwelche Producer da reinzunehmen, die keine Ahnung haben, was KROKUS eigentlich ist. Das haben wir alles schon hinter uns, und es hat nicht das gebracht, was wir eigentlich wollten.«

Ich hoffe, du kannst mir die letzte Frage bereits beantworten: Was plant ihr für euer 40-jähriges Jubiläum? Habt ihr schon ein paar Knallbonbons für eure Fans in der Hinterhand?

»Wie heißt es so schön: „Willst du den lieben Gott zum Lachen bringen, erzähl' ihm von deinen Plänen.“«

Eine kleine Andeutung vielleicht?

»Wir planen da schon so etwas wie „Forty Licks“ (Album zum 40. Bandgeburtstag der Rolling Stones– am), also ein Album nach dem Motto „40 Jahre – 40 Songs“, mit den besten 40 Tracks der Band, die neu gemastert werden, und vielleicht kommen auch zwei neue Songs dazu. Das könnte man auch gleich verbinden mit Videoclips, den „Crazy Clips“ aus all diesen Jahrzehnten. Da ist also schon etwas geplant – auch, dass es weitergeht. Aber wir sind auch eine Band, die letzten Endes nicht ewig da rumspielen will und irgendwie den Absprung verpasst. Es gibt ja Bands, ich will jetzt keine Namen nennen, da sind noch ein oder zwei Originalmitglieder dabei, die hängen bis zum Schlagmichtot in irgendwelchen Clubs und tönen einfach ziemlich scheiße. Das wollen wir nicht. Wir werden „on top“ stoppen. Genau deshalb haben wir diese Band auch noch einmal auf die Beine gestellt, weil wir gesagt haben: So kann das nicht enden. Wir wollen auf einem anderen Level enden und in Erinnerung bleiben als die geilste Schweizer Hardrock-Band, die es je gab. Und wenn wir das geschafft haben, werden wir die Reißleine ziehen und aufhören.«

Ich hoffe mal etwas egoistisch, dass das noch eine Weile dauert.

»Ja gut, das ist auch so: Wenn du mich fragen würdest, warum wir aufhören, obwohl es so gut läuft, dann müsste ich sagen: Schau, Baby, wir werden alle körperlich unterwandert (lacht). Da können wir nichts machen, das ist leider so. Und im Hardrock ist das wie in der Bundesliga: Das ist Hochleistungssport, und nicht Country oder Folk Music, wo du auf einem Stuhl sitzen kannst, oder am Piano, und nur ein bisschen die Finger bewegst. Nein, das ist eine ganz andere Domäne. Und wir wollen als Hardrock-Band abtreten, so lange es einfach noch gut ist.«

Das hört sich nach einem perfekten Schlusswort an. Danke für deine Zeit und viel Erfolg mit eurem neuen Live-Album!

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