Online-MegazineInterview

MACHINE HEAD

Die Presseschau Teil II

MACHINE HEAD

In unserer zehnseitigen MACHINE HEAD-Titelstory haben wir mit Fronter Robb Flynn nicht nur über das neue Album „Bloodstone & Diamonds“ und seine Heimat, die San Francisco Bay Area, gesprochen, sondern bieten auch einen Diskografie-Rückblick, sowie die besten Zitate aus den bisherigen Rock-Hard-Interviews. Thomas Kupfer staunte nicht schlecht, wie viele legendäre Anekdoten Robb uns über die Jahre ins Aufnahmegerät diktiert hat, weshalb wir euch die Zitate, die es nicht ins Heft geschafft haben, als Online-Ergänzung vorstellen.

»Die Leute werden sich auf der Tanzfläche gegenseitig umbringen, wenn sie unsere neuen Songs hören!«


Tote auffe Tanzfläche? Aber sicha! Robb Flynn outet sich vor der Veröffentlichung von „The More Things Change...« als Randalica-Verehrer (1997).

»Hinter 'The Frontlines' steckt 'ne Story, die auf den ersten Blick eine gewisse Komik aufweist, aber doch einen ernsten Hintergrund hat. Ich habe mal mit Logan, Adam und einem Kumpel in einem Apartment in Richmond gewohnt. Das ist ein kleiner Vorort, in dem viele arme Leute leben. Ungefähr 'ne Dreiviertelmeile von unserer Bude entfernt stand ein riesiger Burrito-Truck. Das war einfach irre. Wenn du ziemlich viel gesoffen hast, bekommst du manchmal den totalen Heißhunger auf dieses Zeug, außerdem war das Ding rund um die Uhr geöffnet. Es war also unser absoluter Traumschuppen, er stand jedoch ausgerechnet an einer Straßenecke, die die übelste der ganzen Gegend war. Du musstest durch eine echt heftige Gang-Area, um dort was zu essen. Aber wir konnten nicht anders und probierten es einige Male. Manchmal wurde direkt vor dem Laden jemand umgelegt. Das waren meist Rachefeldzüge irgendwelcher Banden. Eines Tages war der Truck dann weg. Kein Wunder, es war einfach zu krass.«


Wehe, wenn dich in Richmond der Heißhunger nach mexikanischem Essen packt. Die Stadt mit dem Beinamen „Killing Zone“ brachte es zu trauriger Berühmtheit (1997).

 

»Im August '93 im Terminator-Club in San Francisco. Vor dem Gig waren wir mit 'nem Typen von 'ner Plattenfirma, die uns unter Vertrag nehmen wollte, noch beim Mexikaner. Dort hat sich unser damaliger Drummer Chris vor lauter Nervosität so viele Chips und Margeritas reingeballert, dass ihm schon vor dem Konzert ganz mulmig war. Während des Auftritts ist dann Logans Verstärker zweimal explodiert, die P.A. mitten im Song ausgefallen und im Publikum eine Massenschlägerei ausgebrochen. Außerdem hat mir Adam seinen kantigen Bass voll gegen den Kopf gedonnert, und als Krönung des Ganzen kotzte Chris sein Drumkit von oben bis unten voll, weil er aufgrund der enormen Hitze die Margeritas und Chips in seinem Magen einfach nicht mehr unter Kontrolle hatte. Als wir nach dieser Aktion den Gig endgültig abbrachen, haben sich einige unserer Freunde noch mit den Ordnern angelegt. Überflüssig zu erwähnen, dass das mit dem Plattenvertrag an diesem Abend nicht geklappt hat.«


Margeritas, Chips und good, friendly violent fun: Robb Flynn über den schlechtesten Gig seines Lebens (1997)


»Meinen ersten Autounfall hatte ich einen Monat, nachdem ich die Führerscheinprüfung bestanden hatte. Da bin ich mit einem Kumpel im Wagen meines Vaters über eine rote Ampel gerauscht und voll in eine andere Karre reingebrettert. Glücklicherweise haben die Cops nicht gerafft, dass ich zu dem Zeitpunkt völlig zugekifft war. Mein Vater, der damals natürlich total sauer war, weiß bis heute nichts von dem Dope, das in meiner Blutbahn zirkulierte.«


Wollen wir hoffen, dass niemand Vater Flynn dieses Zitat übersetzt... (1997)


 

»Die meisten von euch dürften mittlerweile wissen, dass Logan Mader in der ersten Märzwoche bei Machine Head ausgestiegen ist. Logan hatte sich bereits während der letztjährigen Tourneen immer mehr von der Band distanziert. Es begann alles zu der Zeit, als Reyna von Coal Chamber ihm seine Dreadlocks geflochten hat. Danach gab es 'ne Menge Probleme. Logan belog uns, versuchte Leute aus unserem Umfeld zu beeinflussen und nutzte den großen Respekt aus, der zwischen uns einfach notwendig ist, um ein Jahr lang gemeinsam in einem Tourbus leben zu können. Der Rest der Band hat versucht, diese Probleme zu lösen. Das waren wir uns und den Leuten, die uns in den letzten fünf Jahren supportet haben, schuldig. Die Sache lief dann im Februar '98 aus dem Ruder, als jemand aus dem Rob-Zombie-Camp anrief und Logan fragte, ob er daran interessiert wäre, für gutes Geld mit Robs Side-Projekt auf Tour zu gehen, falls dies nicht mit den Plänen von Machine Head kollidiere. Logan erzählte uns davon. »Vergiss es!« antworteten wir ihm. „Wir schreiben gerade Songs für unser drittes und wahrscheinlich wichtigstes Album. Machine Head liegen nicht auf Eis, und momentan kannst du es dir einfach nicht erlauben, anderswo Extrakohle zu scheffeln. Wann soll die Sache denn überhaupt laufen?“ - „Im Juni oder Juli.“ Also genau die Zeit, in der wir mit den Aufnahmen für die Platte beginnen wollten. Daraufhin kam es zu einem heftigen Streit, in dessen Verlauf Logan uns folgendes an den Kopf warf (ich zitiere wörtlich): „Fuck you, guys, wer seid ihr eigentlich, dass ihr euch in meine Angelegenheiten einmischt? Ich werde um jeden Preis Rockstar, ihr könnt mich nicht länger aufhalten.“ Danach erzählte er Adam, er sei White Trash, warf Dave mangelndes Selbstvertrauen vor und sagte zu mir: „Hey, du bist ein großartiger Songwriter, aber als Mensch viel zu negativ.“ Die ganze Farce gipfelte schließlich in folgendem Statement (und ich zitiere erneut wortwörtlich): „Ich glaube nicht länger an Metal, Metal ist für mich ein Tabuthema, und ich möchte nicht mit Tabus in Zusammenhang gebracht werden.“


Friends will be friends? Nun ja.... Logan Mader will Rockstar werden und verlässt MACHINE HEAD. Robb erklärt in einem mehrseitigen Fax an die Rock Hard-Redaktion detailliert die fragwürdigen Umstände, die zum Split führten. (1998)


 

»Mit einer Gang kann man nicht verhandeln. Ich habe mich versteckt und bin ständig mit einem Messer und 'ner Knarre rumgelaufen. Wenn ich meine Wohnung verlassen musste, habe ich mir einen Kapuzenpulli übergezogen und mich getarnt. Ich lebte wie ein gehetztes Tier und schrieb in dieser Zeit den Großteil von „Burn My Eyes“. Acht Monate später war es dann vorbei: Die Typen, die zwischenzeitlich nicht umgebracht worden waren, saßen wegen anderer Vergehen lebenslänglich im Knast.«


Ob das MACHINE HEAD-Debüt ohne diese Vorgeschichte ähnlich brutal ausgefallen wäre? (2003)

»Wir hatten uns mit den ersten beiden Alben stilistisch in eine Sackgasse bewegt und wollten auf „The Burning Red“ etwas herumexperimentieren. Deshalb sind die Songs melodischer, und bei einigen Textpassagen habe ich gerappt, weshalb viele Fans bis heute ein Problem mit der Scheibe haben. Irgendjemand hat mal nachgemessen, dass die Rap-Parts auf dem Album exakt zwei Minuten und 38 Sekunden lang sind. Bei einer Gesamtspielzeit von 55 Minuten ist das nicht viel, oder?
Wer sich trotzdem mit dem Album auseinandersetzte, konnte an den beiden letzten Songs, 'Five' und 'The Burning Red', merken, dass wir bereit waren, uns zu öffnen. Beide Stücke sind autobiografisch und handeln davon, dass ich im Alter von fünf Jahren missbraucht wurde. Es ist mir verdammt schwer gefallen, darüber zu schreiben. Aber die Songs dann tatsächlich zu veröffentlichen, war der größte Kampf. Ich schämte mich in Grund und Boden und wollte beide Tracks wieder vom Album nehmen. Dieser innere Kampf hat die wenigsten Leute interessiert. Stattdessen wurde ich mit dem Vorwurf konfrontiert, ein Rap-Album veröffentlicht zu haben. In diversen Internetforen machten sich einige Spinner prompt über meine Kindheit lustig und rissen die übelsten Witze. Ab diesem Punkt habe ich mir geschworen, dass es mich nicht mehr interessiert, wie Leute über mich denken. Wer sich über Probleme anderer lustig macht, tut mir einfach nur Leid.«


Fuck the haters! Robb Flynn gibt nichts mehr auf die Meinung der Internet-Community. (2003)


 

»Ich stehe gegen 7.30 Uhr auf, trinke mit meiner Frau Tee, und dabei unterhalten wir uns ausgiebig. Das ist eine Art Ritual, und wir bemühen uns natürlich, dabei nicht zu streiten (lacht). Danach beladen wir mein Boot und fahren mit Freunden zum Campen an einen See. Wir schwimmen, fahren den ganzen Tag Wakeboard, hören uns Metal-CDs an und trinken Bier. Mein Pitbull Josie, unser Kinderersatz, ist immer dabei.«


Ein perfekter Tag im Leben von Robb Flynn. (2003)


 

»In Europa feierten wir Erfolge, und in den USA tat sich nichts. Wir tourten in den Staaten mit Napalm Death und Obituary, und die Fans nannten unseren Sound Popmusik. Auf dem alten Kontinent sah es komplett anders aus: Wir traten im Vorprogramm von Slayer auf, wenig später absolvierten wir unsere erste Headlinertour, und das Video zu 'Davidian' lief auf allen Musikkanälen. Die Diskrepanz war unglaublich. Hier kamen teilweise 3.000 Leute zu unseren Shows, und in Hickory, einem Kaff in North Carolina, gingen wir in einer Billardhalle vor 90 Fans auf die Bühne. In diesem Moment hat sich natürlich niemand von uns daran erinnert, dass wir ursprünglich nur 30.000 Platten verkaufen wollten. Schließlich war ich Fuckin' Robb Fuckin' Flynn, der König von Europa, hahaha! Wir tauften die US-Tour dann zynisch »The Disastour« und erreichten am Ende den sagenhaften Schnitt von knapp 150 Fans pro Show.«


Robb Flynn »der König von Europa« über die Diskrepanz zwischen dem alten Kontinent und den USA. (2003)


 

»Ich habe mir in meinem Leben schon so viel Scheiße anhören müssen, dass mich das auch nicht mehr kratzt. Für die Lyrics des neuen Songs 'Slanderous' habe ich lauter Beleidigungen gesammelt, die mir im Laufe der Jahre um die Ohren gehauen wurden, um auf diverse Vorurteile und Klischees aufmerksam zu machen, die Leute mit sich herumtragen. Im Text antworte ich darauf nur: I love you!«


Vom Tough Guy zum Hippie? Ein erster Schritt ist gemacht.(2007)

 


»Das »Warfield« ist der prestigeträchtigste Auftrittsort in San Francisco, wir waren bisher noch nie dort aufgetreten. Und dann bekam ich von den Jungs, die im »Warfield« arbeiten, noch die absolute Sonderbehandlung, denn wir machten die Al-Capone-Tour, bei der ich einige unglaubliche Dinge erfuhr. Al Capone gehörte das »Warfield« in den zwanziger Jahren, als in Amerika Prohibition herrschte. Aus diesem Grund baute er in den Keller des Clubs eine illegale Bar, die über Eisenbahntunnel, die man inzwischen zugemauert hat, für die High Society San Franciscos erreichbar war. Die Polizei durfte von der ganzen Sache nichts mitbekommen, also unterlag alles höchster Geheimhaltung. In manchen Räumen kann man immer noch die goldenen Reliefe und Wandgemälde im Stil der damaligen Zeit erkennen. Wenn man sich in diesem Keller aufhält und dabei Bilder, auf denen nackte Frauen Martinis servieren, betrachtet, ist das ein echter Trip.«


Manchmal ist das Leben schön: Der erste Auftritt im legendären »Warfield« in San Francisco entschädigt für einiges. (2008)


 

»Ich habe schon ziemlich früh gemerkt, dass Metallica in manchen Songs so um die Fünf-Minuten-Grenze herum etwas ganz Besonderes machen. Dieser kleine Schlenker, der nie voraussehbar war und sich sofort ins Gehör fraß. Solche kleinen Details machen den Unterschied aus und halten ihre Songs von der Struktur her interessant. »Death Magnetic« bringt ihre Thrash-Metal-Wurzeln zurück, aber ich mag auch die melodiösen Parts. Es ist einfach ein klasse Album, das ehrlich zeigt, wo sie momentan stehen.«


Robb Flynn steht auf »Death Magnetic«. (2009)

»Ich kam mit MACHINE HEAD zum ersten Mal 1994 im Vorprogramm von Slayer nach Europa und hatte absolut keine Ahnung, was uns erwartete. Die erste Show fand in Irland statt, und als wir mit 'Davidian' in das Konzert einstiegen, sang jeder in der Halle den Chorus mit. Da ist es mir eiskalt den Rücken runtergelaufen, denn vorher hatten wir das komplette Gegenteil erlebt.« 


Der Beginn einer Liebe: Robb Flynn über seine ersten Erfahrungen mit den europäischen Fans. (2009)


 

»Meiner Meinung nach zieht sich ein klassischer Einfluss wie ein roter Faden durch das Album. Vielleicht liegt's daran, dass ich zum ersten Mal seit Highschool-Zeiten Unterricht auf der klassischen Gitarre genommen habe. Deutlich ernsthafter übrigens als früher, wo ich meist nur Gras geraucht und dann total stoned etwas vor mich hin geklimpert habe.«


Anlässlich des »Unto The Locust«-Albums erinnert sich Herr Flynn an seine »Ausbildung« an der klassischen Gitarre.(2011) 


 

»Metallica haben echte Die-hard-Fans, und ihr Publikum ist das am härtesten zu überzeugende, vor dem wir je aufgetreten sind. Metallica-Fans kommen wegen Metallica zu den Konzerten und wegen nichts anderem. Daran mussten wir uns erst gewöhnen. Es ist nicht so toll, wenn man sich bei seinem Auftritt den Arsch aufreißt und die Leute mit verschränkten Armen vor der Bühne stehen und gelangweilt auf ihre Uhren gucken (lacht). Wir sind schon mit Slayer getourt und haben so manches Mal von den vordersten 300 Fans den Mittelfinger gezeigt bekommen, aber dann gab's auch Shows, bei denen wir gute Reaktionen geerntet haben. Da dachten die Leute nach zwei oder drei Songs: »Okay, die Typen sind heavy und bewegen sich, also spenden wir zumindest Höflichkeitsapplaus.« Bei Metallica passiert das nicht, das ist die ganz harte Schule. Nur manchmal ist es uns gelungen, einige ihrer Fans für uns zu begeistern. Das fühlte sich dann wie ein echter Triumphzug an (lacht).«


Touren im Vorprogramm von Metallica sind kein Zuckerschlecken. (2011)


 

»Bei Adam ist es beispielsweise so, dass er manchmal Phasen durchlebt, in denen er nicht unbedingt in einer Band spielen möchte. Also müssen wir ihn dazu überreden, die für MACHINE HEAD wichtigen Dinge doch zu erledigen oder mit uns auf Tour zu gehen. Das ist auf Dauer ziemlich ermüdend. Phils Erkrankung ist schwer in den Griff zu bekommen. Es kann immer wieder passieren, dass er unvermittelt ohnmächtig wird und kollabiert. Diese Anfälle kenne ich von ihm schon seit unserer Jugend, aber weil es vorher noch nie auf der Bühne passiert war, haben wir nie in der Öffentlichkeit darüber geredet. So was führt einem vor Augen, dass die schöne Zeit binnen Sekunden vorbei sein kann.« 


Über die Auseinandersetzungen mit Basser Adam Duce und die gesundheitlichen Probleme von Gitarrist Phil Demmel. (2011)


 

»Ich bin der Meinung, dass der Sound und das visuelle Erlebnis ein gutes Konzert ausmachen. Von daher war es nur konsequent, die Videoscreens, die wir früher meist bei Festival-Headlinershows zum Einsatz gebracht haben, als ständiges Show-Element zu präsentieren. Die Songs von »Unto The Locust« erzählen alle eine bestimmte Story, und dazu passt dieses visuelle Element perfekt. Wichtig ist allerdings die Balance: Manche Bands nutzen die Bildschirme für meinen Geschmack zu exzessiv, da hat man immer das Gefühl, dass im Hintergrund ein Fernseher läuft (lacht).«


Wie zieht man eine Liveshow auf, ohne dem Publikum das Gefühl zu vermitteln, vor dem heimischen Fernseher zu sitzen? (2012)


 

»Auf jeden Fall ist es ziemlich leicht, bestimmte Passagen zu vergessen (lacht). Nicht umsonst gibt es genügend Sänger, die sich die Textblätter auf die Monitorboxen kleben oder einen Teleprompter benutzen. Textsicherheit ist meist eine reine Kopfsache. Wenn man einmal einen Refrain verhauen hat, kann man davon ausgehen, am nächsten Tag vor dieser Stelle ins Grübeln zu geraten. Und wenn du es dann noch mal versemmelst, ist das wie ein ständig wiederkehrender Schluckauf.«


Text(un)sicherheit ist ein Problem: Nicht nur für Ozzy Osbourne. (2012)

Pic: Travis Shinn (Promo)

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