Online-MegazineInterview

SAVATAGE

Wanderer zwischen den Welten

Damond Jiniya hat schon als Dreijähriger auf einer Country & Western-Bühne gestanden, ist on the road groß geworden, hat als Lichtmann mit allerlei Bands die halbe Welt bereist, bei einer Cyber-Gothic-Kapelle gespielt, als Stagehand hinter die Kulissen großer Musical-Produktionen wie „Cats“ oder „Phantom Of The Opera“ geschaut, Songs, Texte und Kurzgeschichten geschrieben - und nebenbei auch noch als Kinderbetreuer gearbeitet. Stoff genug für ein ganzes Leben - dabei ist die Nachwuchshoffnung im Stall von SAVATAGE gerade mal 26 Jährchen alt.

 

Wir trafen Damond on tour in den Staaten, als Mr. Jiniya gerade eben vier Wochen Proben und drei Wochen Live-Warm-ups mit SAVATAGE hinter sich hatte. Die Reaktionen auf seine Performances waren durch die Bank positiv - was angesichts der Tatsache, dass er als Nachfolger von Zachary Stevens und neuer Sidekick von Mountain King Jon Oliva wohl einen der technisch schwierigsten Jobs im gesamten Rockbiz übernommen hat, keinesfalls selbstverständlich ist.

Am perfektesten passt neben seinen stimmlichen Fähigkeiten allerdings seine zurückhaltende Einstellung zum Familienunternehmen SAVATAGE: Damond ist vor allem ein gewissenhaft arbeitender, fröhlicher und intelligenter Zeitgenosse mit einer angenehmen, unaufdringlichen Ausstrahlung, der während des gesamten Interviews über beide Ohren grinsend auf einem Bänkchen im Sava-Bus saß und - zappelig vor lauter Tatendrang - erzählte, wie es ihn aus dem Nichts auf den SAVATAGE-Leadsängerposten verschlagen hat.

 

RH: Deine History auf der Website deiner bisherigen Band Diet Of Worms las sich recht beeindruckend. Wieviel davon ist real und wieviel Image?

Damond: »Oh, da drin steht eigentlich nichts Erfundenes. Meine Mutter war - genauso wie meine Großmutter und meine Schwester - Country & Western/Rhythm´n´Blues-Sängerin. Und ich bin durch ihren Lebensstil quasi überall in den Staaten aufgezogen worden. Wir waren ununterbrochen unterwegs. Mit dreieinhalb oder vier Jahren hat sie mich zum ersten Mal mit auf die Bühne genommen. Von da an hab ich ständig gesungen und wurde mit der Zeit immer wieder als Maskottchen ihrer jeweiligen Bands eingesetzt. Als ich zehn war, hat sich meine Mutter in Nashville niedergelassen, und ich bin in Nightclubs und bei Talentwettbewerben aufgetreten. Als Teenager hab ich bereits relativ viele eigene Songs geschrieben, beeindruckt von den SEX PISTOLS, Prince und allerlei Heavy Metal-Bands, von Energien, die ich aus der Country-Szene nicht kannte. Auf einmal hatte ich das Gefühl, dass da draußen gleichzeitig eine viel hellere und dunklere Welt auf mich wartete, vollgepackt mit Energie. Country-Mucke war schließlich nicht sonderlich inspirierend oder gar aufregend. Soviel zu den Abgründen in meiner musikalischen Lebensgeschichte, haha.«

Es ist also das Natürlichste der Welt für dich, auf einer Bühne oder vor einer TV-Kamera zu stehen...

»Ja. Fast alles, was ich in meinem Leben gemacht habe, ist in irgendeiner Weise mit öffentlichen Auftritten verknüpft.«

Du bist zwar mit 26 noch recht jung, aber angesichts deiner Geschichte wundert es doch, dass du nicht schon weit früher bei einer größeren Band aufgetaucht bist.

»Das liegt sicher daran, dass ich als „Nomade" viel unterwegs war und selten länger an einem Ort geblieben bin. Das begann erst, als ich in Florida mit DIET OF WORMS zusammengekommen bin. Wir sind mit Christian Death und den GENITITORTURORS durch Europa und die Staaten getourt, haben einen ganzen Haufen Shows als Opener für diese Leute gespielt.«

Recht schräge Headliner...

»Ja, schräge Bands. Aber die Musik von DIET OF WORMS bewegt sich nun auch nicht gerade in einen „normalen" Rahmen. Also hat es letztlich zu diesem Underground-Vibe gepasst, mit dem wir unterwegs waren, und ich habe auf diesem Underground-Level viel gesehen und viel dazugelernt. Aber die professionelle und künstlerische Ebene, auf der sich SAVATAGE bewegen, kannte ich aus eigener Erfahrung noch nicht. Das ist definitiv der Gipfel."

Du schreibst Songs und Lyrics, lieferst also mehr als „nur" eine Stimme. Steht der erste Clash mit einem künstlerisch ambitionierten Menschen wie eurem Producer Paul O´Neill damit schon vor der Tür, der sich diese Parts bislang größtenteils mit Jon Oliva geteilt hat?

»Nein, keineswegs. Ich schreibe unentwegt Songs oder Texte, auch ohne besonderen Anlass, weil das einfach Teil meines Naturells ist. Das hört nie auf. Wenn jemand die Sachen mag und sie nutzen möchte, wäre das eine Ehre für mich. Aber ich habe nicht vor, meine Ideen auf Teufel komm raus anderen aufs Auge zu drücken oder gar einem bereits bestehenden, erfolgreichen Songwriting-Prozess im Weg zu stehen. Und so, wie die Sache hier seit Jahren läuft, ist es sehr erfolgreich. Jon und Paul wissen, was ich mache, und wenn sie das in irgendeiner Weise einbauen möchten, bin ich dafür offen. Und wenn nicht, ist das auch in Ordnung. If it ain´t broke, don´t fix it.«

Auf der Diet Of Worms-Website finden sich unter anderem Fotos, auf denen du stark geschminkt wie eine verjüngte Ausgabe von Boy George mit Zylinder und Kalaschnikow posierst. Wie ernst ist es dir mit solchen Outfits?

»Haha, nein, das bin ich nicht wirklich. Die Fotos sind im Rahmen des DIET OF WORMS-Konzeptalbums „Aquarius" entstanden, einer Story, die in der Zukunft spielt. Nicht so sehr im Sinne einer Rockoper, sondern eher inspiriert von PINK FLOYDS „The Wall". Die dazugehörigen Pics waren von Beginn an dazu gedacht, die Story und ihre Hauptfiguren zu porträtieren. Eine davon ist „DJ S", ein ehemaliger Revoluzzer, der als V-Mann auf die Lohnliste der Regierung gelangte, und die andere sein Gegenspieler, der militante „Agent 42", den ich darstelle, eine ganze bewusst androgyne Figur, ein moderner Mensch, der die nächste Entwicklungsstufe, wenn die Grenzen zwischen Männlichem und Weiblichem verwischen, bereits erreicht hat.«

Für uns sah es allerdings mächtig strange aus, als wir uns vorstellten, du könntest eventuell mit so einem Outfit bei SAVATAGE auf der Bühne stehen...

»Haha, nein, das wird nicht passieren. Es war tatsächlich nur eine rein künstliche, theatralische Figur.«

Bist du demnach auch offen für Paul O´Neills tiefgründige Konzeptgeschichten?

„Oh ja, auf jeden Fall. Er ist eine beeindruckende, ungeheuer leidenschaftliche Persönlichkeit. Er kann Stunden damit zubringen, dir die Hintergründe zu seinen Texten zu erläutern, und du kriegst immer die ganze Tour, wenn dich die Backgrounds interessieren. Er hat mir letztens die Hintergrundstory zu ´Chance´ erzählt, und jedesmal, wenn ich den Song auf der Bühne singe, habe ich Paul O´Neill im Hinterkopf, wie er mir die einzelnen Parts auseinandersetzt.

Am Wichtigsten für mich ist allerdings, dass ich als Schreiber oder Schauspieler, den es reizt, unterschiedliche Charaktere darzustellen, immer wieder versuche, diese von ihm geschaffenen Figuren mit Leben zu erfüllen. Paul hat solch eine lebendige und eindringliche Art, dir die Inhalte seiner Songtexte nahezubringen, dass du dich dem kaum entziehen kannst.«

Ironie der Geschichte ist, dass du, ebenso wie dein Vorgänger Zak, von Criss Olivas Gitarrenroadie Dan Campbell in Florida auf freier Wildbahn entdeckt worden bist. Zufall, oder kanntet ihr euch schon länger?

Punchy, der Gitarrist von DIET OF WORMS, und Dan sind seit längerem befreundet. Ich wiederum habe zusammen mit Punchy, der ein riesiger SAVATAGE-Fan ist, ein Studio, und Dan kam öfters vorbei, weil er das eine oder andere für Diet Of Worms eingestielt hat. Nichts Großes, aber hat dafür gesorgt, dass unsere CD aus dem einen oder anderen Tisch landeten. Irgendwann brachte er dann mal Jon Oliva bei einem seiner Besuche mit, und dabei kam auch zur Sprache, dass sie einen neuen Sänger suchen. Ich selbst war allerdings weit davon entfernt, mir einen Einstieg bei SAVATAGE auch nur vorzustellen.«

Das ist ebenfalls nicht ohne Ironie, denn immerhin stapelten sich im Büro von SAVATAGEs New Yorker Management zu diesem Zeitpunkt bereits Bewerbungen von allerlei Metal-Sängern, die sich Hoffnungen auf eine Audition machten...

»Ja, eine Audition hätte auch mich gereizt, aber wie gesagt: Das war kein Thema. Jedenfalls klingelte ein paar Wochen später das Telefon, als ich gerade auf dem Weg zur Arbeit war, und Dan fragte mich, ob ich es einrichten könnte, am nächsten Tag für eine Audition von Florida nach New York zu fliegen. Die Antwort fiel mir nicht schwer, obwohl ich nur noch zwölf Stunden Zeit hatte, mich darauf vorzubereiten. Ich hatte zwar einiges von ihren Songs gehört, mich aber nie damit auseinandergesetzt, die Nummern auch tatsächlich als Sänger rüberzubringen. Also hab ich mir drei Songs draufgetan, die ich mir ohnehin andauernd angehört habe - ´Chance´, ´Taunting Cobras´ und ´Hall Of the Mountain King´ - und mich auf den Weg gemacht.

In New York saß ich dann draußen vor der Tür und habe den anderen Kandidaten singen gehört. Der Junge war einfach großartig. Er war total auf SAVATAGE fixiert, wusste jede Nuance mit großer Stimme perfekt auszudrücken. Mit meiner eigenen Performance in diesem Studio war ich bei weitem nicht so zufrieden. Ich kannte SAVATAGE hingegen nicht so gut und habe halt lediglich versucht, die Songs so gut wie möglich zu lernen.

Witzigerweise sind dieser Sänger aus Boston und ich am gleichen Abend in Queens noch zusammen auf ein paar Bierchen und einen Happen Food vor die Tür gegangen, und er entpuppte sich als ein wirklich cooler Typ. Wir sind recht locker damit umgegangen, dass einer von uns auf der Strecke bleiben würde, und mir wurde völlig klar, dass es mich nicht im Geringsten stören würde, wenn er das Rennen machen würde, denn er hätte es verdient gehabt. An sich habe ich auch mit keiner anderen Entscheidung gerechnet. Als ich New York verließ, dachte ich mir: „Shit. Das war´s dann wohl. Der Junge wird das Rennen machen. Ich hab alles gegeben, aber die zu kurze Vorbereitungszeit hat meine Chancen gekillt." Ich fand´s vor allem schade, weil ich vom ersten Moment an das Gefühl hatte, mit dieser Band völlig auf einer Wellenlänge zu schwimmen. Anderthalb Wochen lang ging´s mir nicht so besonders. Bis Jon Oliva irgendwann anrief und sagte: Du hast den Job. Und dann bin ich ausgeflippt, haha, und hab erst mal ´ne Sektpulle geköpft."

Erstaunlich ist auch, dass deine Kollegen von DIET OF WORMS deinen Abgang nicht mit den so oft üblichen Anfeindungen begleiten, sondern bester Laune bei den Shows in Orlando und St. Petersburg auftauchten, um den Gig zu genießen und dir alles Gute zu wünschen.

»Das sah nur so aus. In Wirklichkeit sind die Jungs völlig wahnsinnig, haha. Nein, im Ernst: Sie sind sehr nett und recht cool. Die Auflösung von DIET OF WORMS lief in einer außergewöhnlich freundschaftlichen Art ab, was vor allem daran liegt, dass wir uns alle in verschiedene Richtungen verändern. Punchy ist beispielsweise ein abgefahrener Toningenieur, der schon für Morbid Angel und Pantera gearbeitet hat, und langsam in eine Region vorgestoßen ist, wo er Angebote bekommt, um Platten zu produzieren; eine davon in Australien, die nächste in Mexiko. Er ist also selbst gerade auf dem Weg, mit dem, was er kann, nach oben zu klettern. Selbst mit minimalen Budgets schafft er es immer, deine Sachen gut klingen zu lassen. Ein echtes Talent. Wie auch immer: Wir hatten an sich nie vor, auseinanderzubrechen, bis die Welt irgendwann in unserer Proberaumtür stand und sagte: Okay Jungs, packt eure Klamotten. Es geht los. Aber in drei verschiedene Richtungen.«

Wie kommst du damit zurecht, dass du als SAVATAGE-Sänger ein völlig anderes Publikum vor der Nase hast als mit DIET OF WORMS?

»Das ist für meinen Geschmack völlig in Ordnung. Die Gothic-Freaks sind sehr introvertierte, reservierte Leute. Sie kommen zu den Shows, stehen herum, achten drauf, dass ihr Make-up nicht verrutscht oder ihre Klamotten richtig zur Geltung kommen. Ihr Look und die Art, wie sie sich präsentieren, ist das Wichtigste für sie, und sie gehen normalerweise nicht sonderlich aus sich heraus, denn sonst könnte es ja passieren - Himmel hilf! -, dass sie auf einmal ein Teil der Show sind. DIET OF WORMS war nun nicht gerade eine typische Goth-Band, sondern wir waren eher experimentell unterwegs, und mir ist es bei den Konzerten mit Christian Death öfter aufgefallen, dass da Leute im Publikum standen, denen die Mucke an sich gut reinlief, die sich aber nicht trauten, das auch zu zeigen.

Der Unterschied zu den SAVATAGE-Fans, angefangen bei den Anhängern in den USA, ist einfach: Sie sind immer Teil der Show. Sie singen die Texte mit und durchleben das Drama jedes einzelnen Songs mit dir zusammen, zeigen leidenschaftliche Reaktionen. Die Energie, die von einem SAVATAGE-Publikum ausgeht, ist einfach umwerfend. Das inspiriert mich als Performer einfach mehr. Ich habe oft sogar den Eindruck, dass ich mehr von ihnen kriege als sie von mir.«

Inwiefern decken sich deine musikalischen Vorlieben überhaupt mit denen von SAVATAGE?

»Zu meinen dominierenden Einflüssen gehören BLACK SABBATH, ALICE COOPER, QUEEN, die BEATLES und KISS. Als ich ernsthaft begann, mich mit SAVATAGE zu beschäftigen, habe ich festgestellt, dass sie all das verkörpern, dass diese musikalischen Elemente alle um mich herum fühlbar sind. Und Teil einer solch ungeheuer vielschichtigen Band sein zu dürfen, ist einfach traumhaft.

Fakt ist aber auch, dass ich zunächst schon betroffen war, dass Zak die Band verlassen hat, denn zum damaligen Zeitpunkt war auch ich nichts anderes als ein Fan. Ich hatte viele ihrer Scheiben gehört. „Edge Of Thorns" ist eine großartige Scheibe, genauso wie „Handful Of Rain". Und ihr Sänger war mir von Anfang an aufgefallen. Ein brillanter Mann. Und als Live-Performer sogar noch stärker als auf Platte.«

Letztlich für dich natürlich ein undankbarer Job, denn du wirst live bei jeder Nummer an den Vorlagen von Zak und Jon gemessen. Da in absehbarer Zeit kein neues Studioalbum auf dem Plan steht, sondern laut Jon eher ein Livealbum bzw. eine Live-DVD, bleibt dir eigentlich nur die Chance, deine Stimme über Neuaufnahmen bereits existierender Songs als Trademark zu etablieren. Habt ihr darüber schon mal nachgedacht?

»Ja, darüber habe wir lose schon mal gesprochen. Es wäre in jedem Fall ´ne schöne Sache für mich - mal abgesehen davon, dass es natürlich auch eine Ehre wäre. Es gibt eine ganze Reihe von Nummern, die mich reizen würden, vor allem die ganz alten Songs mit ihrer düsteren Atmosphäre. Theoretisch wäre es möglich. Warten wir mal ab, was passiert. Ich weiß es halt selber noch nicht.«

Womit hast du dir deinen Lebensunterhalt verdient, bevor du zu SAVATAGE gestoßen bist. Mittlerweile dürftest du ja ein Festgehalt bekommen.

»Ja, das ist korrekt. Nun, an sich mit allem, was den Kühlschrank gefüllt hat. Ich hatte eine ganze Reihe unterschiedlichster Jobs. Ich hatte schon Bürojobs, wo ich mit Krawatte und zusammengebundenen Haaren zum Dienst erschienen musste, habe als Kinderbetreuer gearbeitet, unter anderem als Assistenzlehrer auf einer Grundschule in Tampa. Ich mag es, mit Kindern zu arbeiten, auch wenn die Bezahlung alles andere als gut war. Das hat sogar mit meinem Touring zusammengepasst, denn ich hatte ein Diplom in der Tasche, und sie haben mir jedesmal einen Job gegeben, wenn ich wieder zurück war. Letztendlich war das allerdings nicht befriedigend, weil es schon ein bisschen komisch ist, wenn du wieder einsteigst und die Entwicklung, die die Kids in der Zwischenzeit mitgemacht haben, nicht verfolgen konntest. Also habe ich diese Beschäftigung irgendwann drangegeben, wenn auch widerwillig.

Das Touring hatte sich irgendwann eh verselbstständigt, als ich begann, als Lichtingenieur für eine Company zu arbeiten, die ich zusammen mit ein paar guten Freunden aufgebaut hatte. Ich bin ausgebildeter Lichtmann, war mit allerlei Bands weltweit unterwegs, und danach kam direkt die Phase, als Diet Of Worms Angebote bekamen, als Supportband zu touren. Wir haben unterwegs unsere Platten verkauft, und auch damit kam ein bisschen Geld herein.

Im letzten Jahr hab ich dann vor allem als Stagehand gearbeitet, meistens in Tampa. Das Ganze ist gewerkschaftlich organisiert, und die Bezahlung recht gut. Die ersten acht Stunden 18 Dollar, danach 32 Dollar pro Stunde. Da kam schon was rein, haha. Wir waren hauptsächlich damit beschäftigt, den Aufbau von Musicals wie „Cats", „Les Miserables" oder „Phantom Of The Opera" zu bewältigen, manchmal 24 Stunden am Stück. Wichtig für mich war aber auch, dass ich lernen konnte, wie solche Shows funktionieren. Schöne Sache, wenn man für auch noch ´ne Menge Geld bekommt, haha. Und darüber hinaus war es auch körperlich reizvoll, denn ich liebe es, solange zu arbeiten, bis ich umfalle, haha. Ich muss immer Gas geben können, muss das Gefühl haben, dass ich gefordert bin. Faulenzerei oder zu lange Pausen machen mich depressiv, haha.«

 

 

 

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