Online-MegazineFrom the Underground

SNEW

Wir machen, was wir wollen!

Bis jetzt haben SNEW sowohl für ihr erstes Demo als auch für ihre erste Langrille nur gute Kritiken eingeheimst. Im folgenden Gespräch erklären sie uns ihr Lebensmotto: „Snew You“.

Wie habt ihr euch kennengelernt und begonnen zusammen Musik zu machen? Woher kommt der Bandname?

Curtis: Andy und ich haben uns über eine Anzeige in einem lokalen Magazin aus Los Angeles kennengelernt. Er kannte Cat aus Zeiten, als der noch im Guitar Center in Hollywood gearbeitet hat, und ich kannte Mark aus Jams mit der Band eines Freundes, in der er ein paar Mal Schlagzeug gespielt hat.
Andy und ich haben uns getroffen und sofort angefangen Songs zu schreiben. Danach kamen die anderen beiden hinzu. Der Sound war großartig. So ist die Band entstanden. Der Name SNEW ist sogar für uns ein Geheimnis. Der war einfach eines Tages da und fertig.

Eure Einflüsse sind nicht gerade sehr modern, aber irgendwie scheint der 80er Heavy Metal allgemein ein Revival zu erleben. Warum habt ihr dieses Genre ausgewählt oder war das eine unbewusste Entscheidung?

Curtis: Es ist die Art von Musik, die wir lieben. Der Hard Rock der 70er hat einen großen Einfluss auf uns, Metal der 80er ist auch ziemlich geil. Wir wollen einfach die Musik machen, die wir auch gerne hören.

Wie lange habt ihr gebraucht, die nötige Aufmerksamkeit zu bekommen? Wie kam zum Beispiel der Konakt zu Bobby Owinski zustande?

Curtis: Ich hatte in meiner alten Band zusammen mit Bobby gearbeitet, also habe ich ihn einfach darum gebeten sich unsere ersten Songs anzuhören. Er mochte sie sofort und hat von selbst gefragt, ob er unser erstes Album produzieren dürfte. Seitdem ist er unser Produzent. Jetzt arbeiten wir mit ihm bereits an unserem dritten Album.

Bobby Owinski hat Musik für Filme und Serien produziert. Könnt ihr euch jeder eine vorstellen, zu der eure Musik als Soundtrack perfekt passen würde?

Curtis: Unsere Musik hat sehr viel Energie, deswegen wäre sie perfekt für Actionfilme und verrückte Komödien.
Mark: Bloß keine kitschigen romantischen B-Movies.
Cat: Ich bin Sci-Fi-Fan, also alles von Isaac Asimov.
Andy:  Unsere Musik ist schon für Sportübertragungen im Fernsehen verwendet worden.

Der Name eures zweiten Albums fasst die Philosophie hinter euren Texten zusammen, die die guten Dinge im Leben nach dem “Living-in-the-moment”-Prinzip ins Zentrum stellt. Habt ihr keine Angst davor, dass das Thema abgegrast wird?

Curtis: Im besten Hard Rock und Metal geht es darum Spaß zu haben und Arsch zu treten. Ich mag es nicht, deprimiert zu sein, und wenn ich es mal bin, höre ich laut Metal und dann habe ich wieder lust zu rocken. Das ist meine Inspiration, wenn ich Songtexte schreibe. Ich will einfach nur rocken! Wenn die Musik laut ist, genießt man das Leben!
Mark: Die besten Dinge des Lebens werden nicht langweilig.

Erzählt uns etwas über die Metalszene in Hollywood. Gibt es da viele Rock-Locations und gute Konzerte?

Curtis: Es gibt einen ganzen Haufen, aber wir brauchen mehr ... viel mehr!

Ihr seid bei Oprah in der Sendung (eine der bekanntesten amerikanischen Talkshows - Red.). Wofür wird man euren Auftritt in 15 Jahren nicht vergessen haben?

Curtis: Zwei Worte: “SNEW YOU!”
Cat: “The Snew World Order.”

Was sind eure Pläne für die nahe Zukunft? Auf Tour gehen? In Europa vielleicht?

Curtis: Sehr oft touren. Und ja, Europa hat Vorrang.
Mark: Wir können's kaum erwarten nach Europa zu kommen. Wenn jemand da draußen Kontakt zu großen Festivals hat, setzt euch bitte so schnell wie möglich mit uns in Verbindung.
Andy: Und unser drittes Album aufzunehmen.

Wollt ihr unseren Lesern sonst noch etwas sagen?

Mark: Wir wollen all unsere Fans in Deutschland und überall in Europa für die Unterstützung danken. Bitte mailt uns jederzeit. Wir wollen von euch hören.
Andy: (O-Ton) We want to thank the whole world for letting us SNEW YOU!
Cat: SNEW-Fans sind die Besten, wir freuen uns, dass ihr da seid.
Curtis: (O-Ton) When we say 'We Do What We Want' we mean EVERYBODY!