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VICIOUS RUMORS, BENEDICTION, SEPULTURA, TANKARD, HERESY

UNDERWALL FESTIVAL KROATIEN 2014

"Die Crew wurde bisher nicht bezahlt und wir haben auch noch keine Gage bekommen. Fuck the promoter, wir werden trotzdem spielen, für euch, die Fans, nicht wegen dem Geld, fuck money and fuck the organisers!"

...so sprach am Freitag, 6. Juni 2014, kurz vor Mitternacht, BENEDICTIONs Dave Hunt und endlich wurde in Worte gefasst, was den meisten sowieso schon klar war. Es gab einfach zunehmend zu viele Band-Absagen an den ersten zwei Festivaltagen und alle möglichen Gerüchte machten die Runde. Auch ich hatte gehofft, dass alles irgendwie ohne Festivalabbruch über die Bühne gehen würde aber in diesem Moment war es offensichtlich, dass wohl Tag 3 und 4 nicht stattfinden werden. Aber alles der Reihe nach.

Das Underwall Festival entstand als Ersatzfestival für das abgesagte Burning Sea 2013, welches aufgrund von Änderungen der kroatischen Steuergesetze und daraus resultierender Nichtrentabilität der kalkulierten Festivalkosten bzw. zu niedrig angesetzter Ticketpreise auch ziemlich kurzfristig abgesagt wurde. Als Initiative von verschiedenen kroatischen Bands und Stjepan Juras wurde dann kurzerhand das Underwall Festival 2013 ins Leben gerufen, welches im kleinen Rahmen recht erfolgreich war und hoffen ließ, dass sich doch endlich ein regelmäßiges Metal-Festival in Kroatien etablieren kann.

Für 2014 wurde dann nicht gekleckert, sondern geklotzt. Es sollte ein viertägiges Festival mit internationalen Headlinern werden. Illusionen und Größenwahn verdrängten in der Planungsphase erfolgreich sämtliche Kostenrechnungen und Finanzierungspläne. Das Desaster nahm unauffällig seinen Lauf.

Da ich mich sehr gerne im Juni nach Kroatien verdrücke, kam mir das Festival gerade Recht, und ich beschloss, ein paar Tage Zadar in meinen Reiseplan einzubauen, zumal ich die Stadt kannte und das Festivalgelände nur wenige Minuten von der schönen Altstadt und dem Meer entfernt ist. Eigentlich perfekt. Guter Dinge beziehe ich am Mittwoch ein Apartment und mache mich am Abend auf den Weg in die City. Als Warm-up steht das „Wacken Metal Battle“-ex-Jugoslawien-Finale im Club Maraschino an. Es ist zusätzlich auch der Auftritt einer internationalen Band angekündigt, trotzdem füllt sich der Club nur mit wenigen zahlenden Gästen bzw. Festivalbesuchern. Wegen kurzfristigem Ausfall eines Jury-Mitglieds darf ich einspringen und Punkte vergeben. Die Finalisten aus Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Kroatien und Mazedonien geben ihr Bestes und die Stimmung ist gut. Nach dem Battle sollte Vicious Rumours spielen, bevor der Gewinner verkündet wird. Da Gitarrist Bob aber kein Ende zu finden scheint, seine Gitarre zu tunen – es war wirklich endlos – und ich auch echt müde bin, verabschiede ich mich und gehe lieber schlafen. Der Gewinner des Battles ist übrigens Agni Kai aus Mazedonien. Persönlich hätte ich lieber die Slowenen Shutdown nach Wacken geschickt, weil sie auf der Bühne einfach einen Tick besser waren, was Bühnenpräsenz und Interaktion mit dem Publikum angeht. Trotzdem gönne ich es auch den Mazedoniern.

Donnerstag, 5. Juni 2014 - Leinen los für die Titanic

Bedingt durch die Mittagshitze beschließe ich, erst gegen 17 Uhr zum Festival zu gehen. Ich verpasse deshalb Within Destruction, Doomsayer, Inceptor und Make Me A Donut. Der erste Gedanke bei meinem Eintreffen: „Oha, das sind aber wenige Leute.“ Abgesehen von den Bandmitgliedern sind es bestimmt nur 30 bis 40 Besucher, mindestens dieselbe Anzahl sitzt auf den Mäuerchen und Treppen neben dem Gelände, ganz ohne Absicht ein Ticket zu kaufen. Die Schweizer HYPOCRAS verbreiten mit ihrem Folk-Metal gute Laune und Kurzweile. Mein erstes Highlight sind die Norweger DIENAMIC, die eine sehr solide, energische Show abliefern und alle Anwesenden begeistern. BLOODSHOT DAWN, die ich gerne noch gesehen hätte, sind gecancelt, und ich beschließe mich schnell noch für die Nacht zu stärken, denn SEPULTURA sind Headliner. Als ich gegen 22 Uhr wieder zurück bin, treffe ich auf mehrere hundert Zuschauer, allerdings hat sich auch die Zahl der Zaungäste vergrössert, die ihr Geld lieber in Bier aus dem Supermarkt anlegen und kostenlos Konzert hören wollen.

Mit reichlich Verspätung kommen endlich SEPULTURA auf die Bühne und lassen es mit einer Mischung aus neuen und alten Songs ordentlich krachen. Die Menge tobt und die Stimmung ist klasse. Im Anschluss sind VICIOUS RUMORS an der Reihe, obwohl sie eigentlich schon vorher hätten spielen sollen. Egal. Ich mache noch Witze bezüglich des endlosen Gitarren-Tunens vom Vorabend, nur um festzustellen, dass es wohl wieder so sein wird. Nach über einer halben Stunde sind VR immer noch nicht so weit. Ich bin geduldig, aber in meinem Kopf geht's "Mannomann, was für ein Getue.....alle anderen Bands kriegen das doch auch in maximal einer Viertelstunde auf die Reihe. Dafür müsst ihr jetzt aber einen wirklich sensationellen Gig abliefern..." Und sie liefern ab. Der neue Sänger Nick Holleman hat die Menge voll im Griff - und ich bin besänftigt.
Aufgrund der ganzen Verzögerungen ist es inzwischen fast 2 Uhr und die Bands, die eigentlich noch hätten spielen sollen, werden verlegt.

Freitag, 6. Juni 2014 - der Eisberg wird gerammt

Seit gestern ist bekannt, dass der Headliner für diesen Tag, ENSLAVED, nicht kommen wird. Angeblich konnte die Band und die Festival-Organisation sich nicht auf Flüge einigen, Enslaved wollten keine Direktflüge mit Billig-Airline nach Zadar, sondern lieber Linienflüge nach Split und Shuttle von dort... Zu teuer. Was im Vorfeld abgesprochen war, weiß ich nicht und ist auch egal, die Festivalbesucher sind jedenfalls enttäuscht. Schon wieder eine Absage.

Für mich heißt es heute Mittagshitze aushalten, denn ich will unbedingt NERVOCHAOS anschauen, die laut bisheriger Running Order um 15:40 Uhr spielen sollen. Am Einlass hängt eine neue Liste mit den Spielzeiten der Bands und natürlich ist alles anders als bisher angekündigt. Egal, zumindest keine weiteren Absagen....noch nicht.

Auf der Bühne sind noch CELTIBEERIAN aus Spanien zugange, die mit ihrem Folk-Metal die wenigen Anwesenden erfreuen und die ersten Circle Pits des Tages entstehen lassen. Im Anschluss kommen endlich PRIMITAI, die am Vorabend der Sperrstunde zum Opfer gefallen sind. Ich freue mich tierisch, da es eine der Bands war, die ich unbedingt sehen wollte. Die Londoner sind definitiv eine Bereicherung für die britische Heavy-Metal-Szene und seien allen NWOBHM-Fans wärmstens empfohlen.
NERVOCHAOS kannte ich nur vom kurzen Reinhören, und ich war verdammt froh, dass ich mich für die Jungs entschieden habe. Die Death-Metaller aus Brasilien sollten in keiner Death-Metal-Playlist fehlen. Schnell, brutal, perfekt. Ich bin nicht die Einzige, die begeistert ist. Währenddessen machen wieder News die Runde, ACCUSER und ONSLAUGHT sollen gecancelt sein. Titanic-Stimmung verbreitet sich langsam. Zeit für's Abendessen. In der Altstadt treffe ich die Jungs von ABSOLVA, die am Mittag angekommen sind und sich tierisch auf ihre zwei Gigs (auch als Band für Blaze Bailey) am Sonntag freuen. Darauf freue ich mich auch, da ABSOLVAs Debut „Anthems To The Dead“ zu meinen absoluten Lieblings-Alben von 2014 gehört. Die Titanic-Stimmung wird in meinem Kopf erfolgreich verdrängt.

Nach leckerem Essen wieder zurück zum Festival. BOMBARDER auch gecancelt. Der Eisberg ist gerammt, wie lange es noch bis zum Sinken dauert, weiß keiner. TANKARD sind inzwischen auch in der Stadt, Headliner für Samstag. Ob das überhaupt stattfinden wird? Überall wird diskutiert und Gerüchte verbreitet. Ich schaue mir derweil die Finnen SAWHILL SACRIFICE an, die zwar schön bemalt sind, aber irgendwie nicht ganz bei der Sache...Vielleicht war's ja einfach zu viel Nachmittagsbier für die Finnen. Außerdem gibt es den ersten Stromausfall, der mir fast das Trommelfell wegbläst. Was leider im Laufe des Abends noch häufiger passieren wird.

SINISTER haben eine ansehnliche Menge an Zuschauern sowohl auf dem Festivalgelände als auch drumherum. Die Stimmung ist gut und man vergisst wieder für kurze Zeit, dass viel zu viel nicht nach Plan verläuft und man unbewusst auf die Katastrophe wartet. Nach Sinister wird das BENEDICTION-Banner hochgezogen und alle sind weiterhin guter Dinge. Kurze Zeit später wird das Banner wieder heruntergelassen... Stirnrunzeln und Fragezeichen. Auch Gerüchte, dass Promoter Stjepan Juras nicht erreichbar ist, machen die Runde. Ich habe ihn auch den ganzen Tag nirgends gesehen. Das sieht nicht gut aus. Das Schiff beginnt zu sinken.

Doch dann kommen HERESY auf die Bühne. Die Thrasher aus Costa Rica wurden sofort zu meinen Überraschungs-Lieblingen des Festivals und haben den Abend gerettet. Bombenstimmung, Circle Pits, Wall of Death. Sensationeller Gig mit soviel Spielfreude, wie man sie selten sieht. Alle sind happy und als nach drei Zugaben das BENEDICTION-Backdrop wieder hochgezogen wird, sind auch alle irgendwie erleichtert, werden aber durch die Tirade von Vocalist Dave wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Die Titanic sinkt unaufhaltsam.
Ich mache mir kurz Gedanken ob die vermehrte Polizeipräsenz vielleicht tatsächlich sinnvoll ist, Krawalle sind ja in dieser Situation nicht auszuschließen. Dave Hunt gießt mit seiner Hetze ja auch noch Öl in's Feuer.

Nichtsdestotrotz war auch das extralange BENEDICTION-Set klasse, allerdings haben sich die Stromausfälle gegen Ende gehäuft. Ein Zeichen? Dave stellt auch noch eine Übernachtungsanfrage an die Fans, da anscheinend kein Hotel für sie gebucht ist und wird nicht müde darauf hinzuweisen, dass das Festival jetzt wohl vorbei ist. Anstatt Negativität und Ärger, der dann an den falschen ausgelassen wird, entsteht ein Zusammengehörigkeitsgefühl und nach dem Konzert ist es eher ruhig als krawallig. Es wird überall diskutiert. Ich hab genug und gehe in mein Apartment, wo ich später allerdings noch Musik vom Festival hören kann....BENEDICTION waren wohl doch nicht die letzte Band.

Samstag, 7. Juni 2014 - die Titanic ist untergegangen, aber es wurden einige Rettungsboote in's Wasser gelassen

Mein Weg in Zadars Zentrum führt mich heute aus großer Neugierde natürlich zuallererst zur Festival-Location. Es ist Mittagszeit und fast alles ist schon abgebaut und abtransportiert. Das ging jetzt doch unerwartet schnell. Schade, aber dann gibt es eben zwei zusätzliche Strandtage ohne Festival. In der Altstadt erfahre ich dann vom Gitarristen der georgischen Band TANELORN, dass sich ein paar der gestrandeten Bands zusammengetan und mit dem Manager von THE HATE COLONY, Eirik Tiller, für den Abend ein Ersatzkonzert geplant haben. Das hört sich doch nicht schlecht an. Als ich gegen 19 Uhr beim Venue eintreffe, welches vorher als Band- und VIP-Bereich diente, laufe ich gleich TANKARDs Manager Buffo in die Arme und wir tauschen uns kurz über die Chaos-Situation aus. Ich freue mich, dass TANKARD wohl auch spielen werden. Die Stimmung ist ziemlich entspannt. Organisator Stjepan Juras ist auch vor Ort, zur Verwunderung vieler. Ich höre Sätze wie "Der hat ja Nerven, wenn ich er wäre, wäre ich jetzt in Kuba". Die Location hat wegen mangelnder Belüftung nach der Show von den CRUSHING CASPARS gefühlte 50°C und nach zwei TANKARD-Songs halte ich es nicht mehr aus und höre mir den restlichen Set von draußen an. Ich verzichte auch auf die restlichen Bands, ärgere mich im Nachhinein aber, da auch THE HATE COLONY gespielt haben, die ich gerne gesehen hätte.

Natürlich gab es auf der Underwall-Facebookseite einen Shitstorm von enttäuschten Festivalgängern und auch von Unbeteiligten, worauf die Seite deaktiviert wurde. Trotz des ganzen Chaos waren es schöne Tage in Zadar, mit vielen tollen Bands und angenehmer Stimmung. Obwohl Stjepan Juras nicht allein verantwortlich für die Organisation war, ist er der Einzige, der die ganze Schuld auf sich genommen hat und auch unbedingt alle Schulden abbezahlen und Anteile der Ticketkosten an die Fans rückerstatten will. Andere aus dem Orga-Team wollen plötzlich nichts mehr mit der ganzen Sache zu tun haben. Es spielten mehrere Faktoren beim Desaster eine Rolle, man kann es nicht nur auf die schlechten Ticketverkäufe schieben oder alles nur einer Person anhängen. Ich hoffe trotzdem, dass aus den Fehlern gelernt wird und es irgendwann wieder ein Festival an der schönen kroatischen Küste geben wird.

Zum Abschluss noch ein paar Meinungen von beteiligten Bands:

HERESY:
»Wir haben keine Worte, um uns bei den Leuten für die großartige Unterstützung zu bedanken. Wir sind selbst auch Fans und waren deshalb enttäuscht, dass das Festival abgebrochen wurde und wir einige tolle Bands verpassten. Das Festival-Management hat uns weder bezahlt noch ausreichend für Kost und Logis gesorgt. Aber wir sind froh, dass wir viele Leute mit unserer Musik begeistern konnten – die Circle Pits und Walls of Death waren der Wahnsinn. Wir sind von Costa Rica nach Kroatien gekommen und haben nicht einmal einen der Organisatoren zu Gesicht bekommen. Das Management war echt schlecht, aber die Zuschauer waren super und wir hoffen noch öfter auf Festivals und Gigs in Europa eingeladen zu werden, damit wir das, was wir am meisten lieben mit allen teilen können: unsere Musik.«

SNOOPY/CRUSHING CASPARS:
»Wir haben am Freitag während unseres Konzerts in Split erfahren, dass das Underwall Festival abgebrochen wurde und wir somit am Samstag nicht nach Zadar fahren müssen. Wir haben dann später versucht, irgendjemanden vom Festival-Management zu erreichen um die Nachricht zu verifizieren. Allerdings war das hoffnungslos und wir haben erst am Samstag zur Mittagszeit eine SMS vom Veranstalter bekommen, dass er sich abgesetzt hätte, da alles schiefgelaufen ist und für uns weder Unterkunft noch sonst was in Zadar gebucht wäre. Wir wollten dann bis zu unserem Abflug am Sonntag in Split bleiben. Während wir am Strand abhingen, hat unser Tourbegleiter die Ersatzshow mit Tankard und anderen Bands aufgetan und wir sind doch noch nach Zadar gefahren. Die Show hat großen Spaß gemacht, da wir vor einem sehr dankbaren Publikum spielen durften. Richtig überrascht waren wir, Stjepan Juras, den Veranstalter, auf der Show zu treffen, der sich versucht hat, zu erklären und entschuldigen... Gepennt haben wir dann letztendlich am Strand und Geld haben wir bis auf das, was Stjepan beim Ausleeren seiner Hosentaschen bei sich hatte, auch nicht bekommen. Er hat versprochen, zu überweisen, und hat sich inzwischen auch schon per E-Mail deswegen gemeldet. Anyway, alles in allem trotzdem ein sehr schönes, wenn auch abenteuerliches Wochenende in Kroatien.«

THE HATE COLONY:
»Wir sind spät am Donnerstag in Zadar angekommen und haben den Freitag auf dem Festivalgelände verbracht. Es ist uns dann aufgefallen, dass es immer wieder Stromausfälle während der Gigs der anderen Bands gab und das Billing immer weiter zusammengestrichen wurde. Schließlich häuften sich auch die Gerüchte über einen Festival-Abbruch, was sich dann am Samstag als wahr herausgestellt hat. Trotz oder wegen unserer Enttäuschung haben wir zusammen mit Capillary beschlossen, einen Ersatzgig auf die Beine zu stellen, damit unsere Anreise aus Norwegen nicht ganz umsonst war. Unser Freund und Manager Eirik Tiller hat dann mit anderen Metalheads und gestrandeten Bands das Ersatzkonzert in der Festival-VIP-Area organisiert. Ivan, der Soundguy, hat uns die PA gestellt, Igor von Rising Dream hat Teile seines Drumkits überlassen und wir haben unsere Gitarren zur freien Benutzung für alle zur Verfügung gestellt. Letztendlich war es toll, wie jeder einen Teil beigetragen hat und wir aus der negativen Situation ein positives Event machen konnten und zumindest einige der Bands, die umsonst angereist waren, doch noch einen Gig spielen konnten. Wir wollen uns bei allen Beteiligten herzlich bedanken, you rock!«

Gerre/TANKARD:
»Ja, das war alles ziemlich chaotisch. Wir bekamen keine Vorauszahlungen und die Flüge wurden auch erst wenige Tage vorher bestätigt. Wir sind am Freitag angereist, unser Gig wäre am Samstag gewesen. Wir haben dann erfahren, dass Accuser abgesagt wurden und der Festival-Abbruch wurde von Benediction und dem Booker von Rage bestätigt. Das war natürlich nicht wie wir uns das vorgestellt hatten, aber wir wollten das Beste daraus machen und haben dann den ganzen Samstag am Meer ordentlich mit Fans gefeiert, wie man das ja von uns gewohnt ist. Am Nachmittag kam dann die Nachricht, dass der Manager von The Hate Colony einen Ersatzgig auf die Beine gestellt hat und wir da auch spielen sollten. Angesichts unseres Alkoholpegels konnten wir uns das in dem Moment nicht vorstellen, wir hatten ja mit einem freien Tag gerechnet. Also sind wir ins Hotel um ein paar Stunden zu schlafen und uns einigermaßen frisch zu machen. Der Gig hat Spaß gemacht, da alle Anwesenden echt gut drauf waren, trotz des ganzen Festival-Chaos. Auch wenn alles anders verlief, als wir uns das vorgestellt hatten, war es doch ein schönes Wochenende am Meer mit vielen tollen Menschen.«

 

Pics: Bettina King

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