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DEATH ANGEL, WARBRINGER, TOXIC WALTZ

Lindau, Club Vaudeville

DEATH ANGEL

In Lindau baten DEATH ANGEL, WARBRINGER und TOXIC WALTZ zum Tanz.
Kurz und knapp: Wer nach dem Abend keine Nackenschmerzen hat, ist selbst schuld.

Das geht natürlich auch noch etwas ausführlicher. Bei sommerlichen Temperaturen erwartet das Lindauer Publikum ein Abend voller geballter Thrash-Metal-Power. Ein gutes Tempo legen gleich zu Beginn die Landsberger TOXIC WALTZ vor. Das Intro kommt vom Band und stottert leider etwas, aber das ist gleich vergessen, sobald das Quintett selbst loslegt. Im Foyer des Club Vaudeville herrschen noch angenehme Temperaturen, dennoch kommen die fünf Bayern gut ins Schwitzen. In einer halben Stunde werden sechs Songs gezockt, unter anderem 'Generosity Exploited' und 'Off The Red' vom 2016er Album „From A Distant View“.

Nach kurzem Soundcheck stürmen die US-amerikanischen WARBRINGER die Bühne. Im Gepäck haben sie ihren neuen Langspieler „Woe To The Vanquished“, den sie mit vier Tracks in der Setlist bedenken. Sänger John Kevill lässt es sich nicht nehmen, auch mal mitten ins Publikum zu spazieren und dort weiter zu performen. Moshpits kommen den gesamten Abend über kaum zustande, was möglicherweise auch an der Bodenbeschaffenheit des Foyers liegt, denn nach ein paar verschütteten Bieren sind die Fliesen gefährlich rutschig.

Die Reihen im Publikum sind mit erfreulich vielen Frauen gefüllt und alle feiern gemeinsam den Auftritt der kalifornischen DEATH ANGEL, die mit ihrem Klassiker 'The Ultra-Violence' starten, der gleich gut ankommt. Das eineinhalbstündige Set hat noch mehr feinsten US-amerikanischen Thrash zu bieten. Von der aktuellen „The Evil Divide”-Scheibe laden unter anderem 'Father Of Lies' und 'Breakaway' zum Headbangen ein und mit 'Thrown To The Wolves' ist auch was von dem 2004er Album „The Art Of Dying” dabei. Der Sound ist ordentlich gemixt und die Lautstärke top. Fronter Mark Osegueda betont zu 'Kill As One' die Einheit, die die Fans bilden, und zeigt sich dankbar gegenüber ihrer Treue. Seine Message an die Metalheads: „Seid stolz darauf, wer ihr seid.“ Mit der Ankündigung, dass es definitiv der letzte Song sei und Zugabe-Rufe generell unnötig sind, ist 'The Moth' das letzte Stück des Abends.

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