Online-MegazineFestivals & Live Reviews

MÖTLEY CRÜE, NAPALM DEATH, MEGADETH, BLACK LABEL SOCIETY

Sweden Rock 2005

SÖLVESBORG, 9. - 11. JUNI 2005

Letztes Jahr haben wir das inzwischen legendäre Sweden Rock Festival zum ersten Mal offiziell präsentiert - und euch von einem der bestorganisierten, schönsten und musikalisch reizvollsten Events in ganz Europa vorgeschwärmt. Auch die (mit rund 30.000 Fans wiederum ausverkaufte) 2005er Ausgabe des Festivals war wieder ein Erlebnis für die Ewigkeit!

15-jährige Mädels in Leoparden-Leggins, Leder-Minis und High Heels? 16-jährige Rotzbengels in roten Spandexhosen, alten Mötley-Crüe-, Kiss- oder Poison-Shirts mit hoch toupierten Haaren? Durchmischt von hart gesottenen NWOBHM-Freaks, gestandenen Southern-Rockern und begeisterten AOR-Liebhabern? Und das in rauen Mengen - größtenteils stockbesoffen, aber glücklich und absolut friedlich? Wo gibt´s denn so was heute noch??? Im schwedischen Sölvesborg, zwei Autostunden von Kopenhagen entfernt, suckerz!

Letztes Jahr waren es die Scorpions, Europe und Judas Priest, die das wichtigste skandinavische Hard´n´Heavy-Festival headlinen durften - dieses Jahr kam diese Ehre Accept (jawoll!), Mötley Crüe (cool!) und Sammy Hagar (göttlich!) zu, die sich aber gegen eine ganze Armee von hochkarätigen Acts behaupten mussten. Read on, dudes & dudettes! (gk)

FESTIVAL STAGE

Donnerstag

Seitdem NAPALM DEATH mit nur einem Gitarristen (Mitch Harris) in die Schlacht ziehen, klingen sie live crustpunkiger und abgefuckter, back to the roots. Für ein kerniges Anti-Bush/Blair-Statement erhält Brüllmeister Barney Greenway kräftigsten Applaus der rund 2.000 Prügelfans und Sympathien selbst von einigen versprengten Hair-Metal-Haubentauchern, die offenbar mal zu einer ganz harten Band arschwackeln wollen. Die göttliche Setlist mit den Coverversionen ´Nazi Punks Fuck Off´ (Dead Kennedys) und ´Lowlife´ (Cryptic Slaughter) lässt keinerlei Wünsche offen. (wrm)

Der Hammer! MEGADETH erleben gerade tatsächlich ihren zweiten Frühling und präsentieren sich on stage so intensiv und tight wie seit 15 Jahren nicht mehr. ´Rattlehead´, ´Peace Sells´, der Überflieger ´In My Darkest Hour´, ´Die Dead Enough´ - ein Kracher jagt den nächsten, und Christenkind Dave Mustaine, der sich backstage aufgrund einer leichten Sehnenscheidenentzündung später nur mit Armschlinge zeigt, singt sogar mehr, als dass er krächzt. Welcome back, fuckerz! (bk)

Die größte Überraschung des Festivals sind die Siebziger-Ikonen STYX. Statt der befürchteten letzten Zuckungen alter Säcke gibt es eine vitale Show, von der sich so manche Jungspund-Truppe ein paar Scheiben abschneiden könnte. Gestartet wird gleich mit ´Blue Collar Man´, und ohne Gefangene zu nehmen, jagt ein Klassiker den anderen. Einzigartig ist außerdem die irrwitzige Keyboard-Drehbühne. Alle Daumen hoch! (rp)

ACCEPT waren in den Achtzigern und Neunzigern riesengroß in Skandinavien, weshalb ihre Sommer-Reunion hier in etwa den gleichen Stellenwert wie die Rückkehr Priests hat. Etwa 20.000 Fans drängen sich vor der gigantischen Hauptbühne und starren während des Intros gebannt auf die imposante Lightshow, unter der sogleich ein keifender „German Bulldog“, eingerahmt von einer Flying-V-Armee, zum Vorschein kommt. ´Starlight´, ´Living For Tonite´, ´London Leatherboys´, ´Metal Heart´, ´Love Child´... Schweden frisst Deutschlands bestem Metal-Export ever aus der Hand! Peter Baltes, Wolf Hoffmann und Herman Frank wirken spielfreudig und frisch wie auf der „Restless & Wild“-Tour, und Stefan Schwarzmann ist sowieso der präziseste Power-Drummer zwischen München und Rostock. Obergeil, die Herren - und schön, noch mal dabei gewesen zu sein! (gk)

Freitag

Zakk Wylde ist und bleibt einfach einer der geilsten Gitarristen unserer Zeit und eins der coolsten Schweine im Rock´n´Roll-Zirkus obendrein. Die Stage-Managerin wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei ihm Rauchen und Saufen auf der Bühne im mittlerweile so streng reglementierten Schweden erlaubt ist. Der Meister himself reiht sich mal eben zehn (!) Bier auf dem Drumpodest auf, die allesamt während des Gigs geleert werden und die perfekte Performance der Band in keiner Weise negativ beeinträchtigen. Dementsprechend euphorisch feiern die zahlreichen Zuschauer den Set von BLACK LABEL SOCIETY bis zum Schluss. (ah)

Dass „exotische“ Bands wie KANSAS auf dem Speisezettel stehen, ist eine der Besonderheiten des Sweden Rock. Die legendären Ami-Rocker zeigen 30 Jahre nach „Leftoverture“, dass sie nichts verlernt haben. Robby Steinhardt ist noch immer der geilste Rübezahl-Geiger im gesamten Business, und Songs wie ´Magnum Opus´ und ´Carry On Wayward Son´ sind sowieso nicht zu toppen. (rp)

HAMMERFALL bieten in etwa die gleiche Show wie kürzlich auf Tour in Deutschland, weshalb sie hier nicht mehr en detail abgehandelt werden sollen. Die inzwischen bekannte Eislandschaft bildet die (durchaus imposante) Bühnenkulisse, vor der sich Magnus Rosén wie gewohnt zum Affen macht, während Oscar Dronjak überraschend ernst (aber souverän) wirkt und Joacim Cans die beste Gesangsleistung seiner Karriere abliefert. Zum ersten Mal klingt er richtiggehend wütend und kräftig. Weiter so!

Die größte Überraschung des Festivals ist ein rotes Hampelmännchen namens SAMMY HAGAR mit einer roten Wunderwaffe vorm Bauch (VOR, nicht unter, Mädels!) und einer Begleitband wie von einem anderen Stern: zwei Drummer, eine indianisch aussehende Basserin mit absolutem Mörderwumms und ein schwarzer Mega-Gitarrist, der nebenbei auch noch klasse singt. Über den beiden Drumkits stehen 50 ausrastende Fans, die Sammy vor der Show aus dem Publikum fischen ließ und die die originellste Bühnenkulisse seit dem Motörhead-Bomber (also seit genau 24 Stunden...) bilden. Zudem singt und schreit Sammy wie ein junger Gott (´Only One Way To Rock´!), garniert das unumgängliche Van-Halen-Medley mit herrlich ironischen Bemerkungen über seine (ehemaligen?) Bandkumpels und gibt sich überhaupt sympathisch, locker und cool wie nie. Mit jedem Song (u.a. ´Bad Motor Scooter´, ´When The Hammer Falls´, ´Give To Live´, ´Heavy Metal´ und natürlich ´I Can´t Drive 55´) wird der Sound besser, die Stimme mächtiger und die Show geiler. Da sind die eigens aus Stockholm eingeflogenen Bikini-Schönheiten, die zwischendurch Cocktails auf der Bühne servieren, und die riesige Tequila-Flasche (mit Wurm!), die sich am Ende des Sets Spinal-Tap-mäßig von der Decke senkt, nur noch die Krönung einer absolut perfekten Vorstellung. Super! (gk)

Samstag

KIM MITCHELL, der kanadische Ex-Gitarrist der Max-Webster-Band, der in seiner Heimat über drei Millionen Platten verscherbelt hat, in Europa aber weniger verkauft als Random vor der Bandgründung, markiert mit seinem recht harten Bluesrock einen coolen Farbtupfer, der von überraschend vielen Fans mit „We want more!“-Rufen honoriert wird. Highlight ist der eigens für Sweden-Rock-Veranstalter Michael komponierte Gassenhauer ´Fill Your Head With Rock´, der sich auf den tausendfach zur Schau gestellten Festival-T-Shirt-Slogan bezieht. (gk)

Gitarren-mäßiger Höhepunkt des Festivals ist natürlich die Heimkehr von YNGWIE „Gott“ MALMSTEEN. Der alte Schwede präsentiert sich mit ungefähr 30 Kilo weniger und Wikinger-Koteletten sichtlich runderneuert und bietet eine hyperaktive und konzentrierte Show. Da das neue Album „Unleash The Beast“ in Schweden noch nicht veröffentlicht ist, gibt es eine Best-of-Setlist, die alle drei großen Instrumental-Suiten (´Far Beyond The Sun´, ´Trilogy Suite´ und ´Black Star´) und die ´Fugue´ aus dem Concerto beinhaltet. Dementsprechend unterbeschäftigt ist Sänger Doogie White, der aber bei ´Never Die´, ´You Don´t Remember´ und ´I´ll See The Light Tonight´ glänzen kann. Yngwie wird von seinen Landsleuten, die bei der Hendrix-Version der schwedischen Hymne beinahe kollabieren, frenetisch abgefeiert. Mit der Opferung einer Stratocaster endet der phänomenale Gig. (rp)

Heavy wie eine Horde Büffel und dazu noch höllisch laut zocken CANDLEMASS, die sympathischsten Doomköpfe der Welt, ihr legendäres Material. Messiah Marcolin stampft die Hauptbühne in unnachahmlicher Manier fast in Schutt und Asche, der Rest rotiert äußerst amtlich, und die Setlist ist fast perfekt. Fast? Auf den göttlichen Tränentreiber ´Samarithan´ darf man eigentlich nicht verzichten, Jungs! (bk)

MÖTLEY CRÜE strafen alle Kritiker Lügen und überzeugen mit einer fantastischen Show inklusive Stripperinnen und Liliputanern. Mick Mars lebt, spielt sogar Gitarre und kann sich ohne Gehhilfe über die Bühne bewegen, Vince Neil ist gut bei Stimme, und Nikki Sixx und Tommy Lee sind eh über jeden Zweifel erhaben. Eine geile Setlist, die nahezu alle Klassiker der Band berücksichtigt, fantastische Nebelfontänen am Bühnenrand und jede Menge Pyros stellen unter Beweis, dass hier ein würdiger Headliner eins der großartigsten Open Airs unserer Zeit abschließt. Und als bei Vince Neil während der beiden Zugaben ´Helter Skelter´ und ´Anarchy In The U.K.´ die Stimme nachlässt, zieht die Band kurzerhand den Stecker, um erst gar keine Zweifel an dieser wirklich hervorragenden Show aufkommen zu lassen. (ah)

ROCK STAGE

Donnerstag

Ja, okay, die Setlist ist prinzipiell schon geil und umfasst fast alle Klassiker der Frühphase. Aber trotzdem: Wie zum Teufel kann man einen der besten Metalsänger unserer Zeit - John Bush - gegen eine toupierte Poser-Handlampe wie Joey Belladonna eintauschen? Der Typ passte in Achtzigern schon nicht richtig zu ANTHRAX und tut es heute noch weniger. Viel weniger. Viel, viel weniger. Braucht kein Mensch! (bk)

Als SAXON mit ´Heavy Metal Thunder´ eröffnen, ist es erwartungsgemäß brechend voll vor der Bühne. ´Strong Arm Of The Law´ und ´Solid Ball Of Rock´ sorgen für durchdrehende Massen; ´Dallas 1 PM´, ´747 (Never Surrender)´ und das grandiose ´Princess Of The Night´ werden begeistert mitgeschmettert, bis Biff drei Zugaben ankündigt: Nach ´Denim And Leather´ und ´Wheels Of Steel´ verabschiedet sich der Frontmann aber plötzlich, so dass Drummer Jörg ihn daran erinnern muss, dass ´Crusader´ noch fehlt. Nach einer tighten, leicht gekürzten Variante des Klassikers brandet der verdiente Jubel auf. (jr)

Dass sie „always fun in Sweden“ hätten, bescheinigt Klampfer Phil Campbell der Meute und liefert damit eine der höchstens fünf längeren Ansagen des MOTÖRHEAD-Sets. Ansonsten gibt´s nur Attacke - mit ´Dr. Rock´ als Opener und ´Stay Clean´, ´Love Me Like A Reptile´, ´Killed By Death´ sowie ´R.A.M.O.N.E.S.´ (das Lemmy den verstorbenen Punkgöttern Joey und Dee Dee widmet) als Highlights. Das Motörtrio ist mal wieder höllisch laut. Allein die Boxenvibrationen, die Lemmys Bass auslöst, dröhnen viehisch in den Rippen. Und: Es ist beinahe schmerzhaft anzusehen, mit welcher unbändigen Wucht der schwedenstämmige Mikkey Dee sein Heimspiel bestreitet. Etliche zersplitterte Drumsticks pflastern seinen Weg... (wrm)

Freitag

Zwölf Uhr mittags, und die Schweden MUSTASCH spielen den Festivalwecker. Das machen die Roots-Hardrocker mit Rotzrock-Schlagseite, die zumindest mich immer ein wenig an The Cult erinnern, ganz ordentlich, wenn auch auf Dauer nicht gerade spektakulär. Der knackige „Must-Arsch“ der Schwarzhaarigen zwei Reihen vor mir ist jedenfalls geiler. (bk)

Nach fast 20 Jahren kehren HELIX nach Europa zurück und sorgen für jede Menge Spaß. Sänger Brian Vollmer teilt sich etliche Passagen mit einer arschwackelnden und in bester Go-Go-Girl-Manier über die Bühne hüpfenden Background-Sängerin, während er selbst purzelbaumschlagend fast den Bühnenvorbau zum Zusammenbruch bringt. Die Reaktion des Publikums auf alte Gassenhauer wie ´Heavy Metal Love´, ´Don´t Get Mad Get Even´ oder ´White Lace Black Leather´ lassen erahnen, wie erfolgreich die Kanadier vor zwei Jahrzehnten in Schweden waren. (ah)

Astrein! Welchen Stellenwert DREAM THEATER immer noch haben, beweist der unglaubliche Andrang vor der Bühne. Und die Amis ziehen ihren breaklastigen Stiefel zwar ohne größere Überraschungen durch (vom direkt an zweiter Stelle platzierten Über-Klassiker ´A Fortune In Lies´ mal abgesehen), rühren aber vor allem mit Balladeskem wie ´The Spirit Carries On´ oder ´Wait For Sleep´ beinahe zu Tränen. Petrucci wirkt zwar ´n bisschen lustlos, dafür bricht sich Myung an seinem Fünfsaiter fast die Finger, und La Brie hält sich angenehm zurück und knödelt relativ wenig durch die Botanik. So muss es sein! (bk)

Die Zeiten, als STATUS QUO mit den einstigen Boogie-Rock-Idolen Rossi und Parfitt gerade mal als stinklangweilige Rentnerband durchgingen und weltweit nur noch belächelt wurden, scheinen zunächst vorbei, denn an diesem Abend zeigt die Band etwas überraschend durchaus Herzblut, Spaß und Spielfreude und rockt, was das Zeug hält. Wohin man den Blick auch schweifen lässt: fröhlich wippende Leiber überall und zufrieden grinsende Fans aller Altersklassen! (hd)

Samstag

Wenn backstage Walküren-Einsingübungen erklingen, kann das nur heißen, dass THERION wieder mit großer Besetzung unterwegs sind (oder dass Jenny mit ihrer glockenhellen Stimme versucht, „Screaming For Vengeance“ in ein Klassik-Korsett zu pressen - schauderhaft, Leute! - Red.). Drei klassische Diven, zwei Chorsänger und dazu noch ein wunderbarer Mats Levén umfasst die Vokal-Armada, die zwischendurch auch noch von Bandleader Christoffer Johnsson aufgewertet wird. ´Invocation Of Namah´ und ´7 Secrets Of The Sphinx´ sind die Höhepunkte der großartigen Show. (rp)

MAGNUM zählen auf jedem Festival zu den absoluten Highlights, egal, wann sie auf die Bühne geschickt werden. Es ist auch schier unmöglich, von ewigen Symphonic-Rock-Klassikern der Marke ´How Far Jerusalem´, ´Soldier Of The Line´, ´Vigilante´, ´Kingdom Of Madness´ oder ´Sacred Hour´ nicht tief berührt zu sein - es sei denn, man heißt Boris Kaiser und assoziiert Gänsehaut-Feeling mit metalcorigen Violent-dancing-Moshpits. (Is´ klar, Love-Bomber! - bk) In diesem Falle wird man mir wohl nicht zustimmen, wenn ich behaupte, dass Magnum selbst an einem schwachen Tag noch jedes Publikum zu Tränen rühren würden...

BLACKFOOT ohne Ricky Medlocke und Jakson Spires? Nachdem Letzterer kürzlich verstarb, sagte auch der charismatische Ex-Frontmann seine (zumindest gerüchtete) Teilnahme ab, so dass die beiden verbliebenen Originalmitglieder Greg T. Walker (b.) und Charlie Hargrett (g.) in Schweden auf den Axe-Sänger und -Gitarristen Bobby Barth und einen Kumpel am Schlagzeug zurückgreifen müssen. Bobby macht seine Sache allerdings erstaunlich gut und bringt Southern-Classics wie ´Good Morning´, ´Highway Song´, ´Every Man Should Know (Queenie)´, ´On The Run´ oder ´Dry County´ mit viel Seele rüber, auch wenn er sich leider nicht an ´Diary Of A Workingman´ oder ´Searchin´´ herantraut. Das wäre des Guten dann vermutlich doch zu viel gewesen. Nett übrigens auch sein Richtung Hauptbühne geschleudertes Abschluss-Statement: »Nikki Sixx, if your ass is over there, you better pay me back ten dollars!«

Habt ihr schon mal erlebt, dass DIO nicht mehr singt, sondern vor Begeisterung schreit, weil ihn die Fans zu übertönen drohen? Nein? Ich auch nicht. In Sölvesborg ist es aber so weit: ´Stargazer´(!), ´Gates Of Babylon´ (!), ´Holy Diver´ und ´Rainbow In The Dark´ werden vom Publikum so enthusiastisch abgefeiert, dass es einem heiß und kalt den Rücken runterläuft! Die Tatsache, dass die P.A. der Rock Stage nicht weit genug aufgedreht wird (nur bei Candlemass ist es wirklich L.A.U.T.), tut zwar ein Übriges dazu, aber dem ältesten Metalsänger der Welt steht die Begeisterung über die Fangesänge deutlich ins Gesicht geschrieben. Und so liefert er - erneut - eine Wahnsinnsleistung ab, die sich qualitativ nicht von frühen Rainbow-Glanztaten unterscheidet. Die Tatsache, dass knappe 30 Jahre zwischen ´Man On The Silver Mountain´ und ´Shivers´ liegen, ist dabei völlig nebensächlich und geht der 20-jährigen Spanierin neben mir genauso am Knackarsch vorbei wie Wolf-Riedscher an seiner verlausten Kiste. Was heißt Dio noch mal gleich auf Deutsch? (gk)

SWEDEN STAGE

Donnerstag

Einen großen Empfang bereitet das Publikum den Jungs von HELLFUELED. Ca. 2.500 Leute sind auf den Newcomer gespannt, der bisher auch auf skandinavischen Bühnen nicht sonderlich oft in Erscheinung getreten ist. Zwar hat Sänger Andy Alkman heute ein paar Probleme mit seiner Stimme, aber selbst mit den drei neu vorgestellten Songs rennen die vier sympathischen Spritköppe beim Publikum offene Türen ein und können diesen Auftritt somit als Erfolg verbuchen. (ah)

FREAK KITCHEN, die Band von Guitar-Hero Mattias Eklundh, haben mit einer überdimensionalen gelben Kuh nicht nur das witzigste Backdrop des gesamten Festivals, sondern brillieren auch mit einer irren musikalischen Mischung, die zwischen Jazz und Meshuggah alles abdeckt: Satriani-mäßiges Gefiedel, Killer-Grooves, perfekte dreistimmige Chöre und als Draufgabe noch schwedisch-klingonische Stakkato-Ansagen mit 300 Silben in der Sekunde. (rp)

Die alten Säcke von NAZARETH haben nur die wenigsten auf der Rechnung - und trotzdem ist der Platz vor der recht kleinen Sweden Stage gut gefüllt. Ein schottisches Dudelsack-Intro läutet den anderthalbstündigen Set stimmungsvoll ein, bevor Dan McCaffertys unverwechselbares Reibeisenorgan die Hauptrolle übernimmt. Stellt euch diesen Mann bei AC/DC vor! ´Back In Black´ würde auch anno 2010 noch für blutende Ohren sorgen! Aber auch eigene (Nazareth-)Klassiker wie ´Razamanaz´, ´Hair Of The Dog´, ´Dream On´ (einfach nur schön), ´This Flight Tonight´ (letzte Zugabe) oder das überwältigende, düstere ´Miss Misery´, das unseren Kumpel Uwe beinahe ins Koma befördert, können begeistern. Snaz killz! (gk)

Freitag

Hell yeah! Auf fuckin´ OVERKILL ist einfach immer Verlass, auch wenn sich der Zuschauerandrang überraschenderweise in Grenzen hält. Egal - dann kann man auch besser in die erste Reihe spazieren, um sowohl Dream Theaters Mike Portnoy (!) bei ´Elimination´ hinter dem Drumkit als auch das bei ´Fuck You´ stilsicher eingebaute Atzedatze-Cover ´Dirty Deeds Done Dirt Cheap´ zu bewundern. Chapeau, die Herren! (bk)

Bei VIXEN ist leider nur noch Jan Kuehnemund (immer noch nicht verwandt oder verschwägert mit unser aller Lieblings-Götz!) von der Ur-Besetzung am Start. Mit Basserin Lynn Louise Lowery wird jedoch die allersüßeste Versuchung seit Erfindung der Blondine nachgelegt. Neben den unumgänglichen Klassikern ´Edge Of A Broken Heart´ und ´Bad Reputation´ werden auch Songs des neuen Albums „Live And Learn“ vorgestellt. (rp)

Samstag

So fängt der Tag gut an: mit erdigem Hardrock und Würfelhusten. Zumindest verschaffen uns SHAKRA dieses Erlebnis, das sie an diesem Morgen wohl mit vielen Saufbrüdern teilen. Sänger Mark steigt zwar souverän in den Set ein, kämpft dann aber sichtlich mit Übelkeit und schafft es nicht mehr rechtzeitig, von der Bühne zu rennen, bevor sich sein Magen entleert. Lampenfieber? Zu viel getrunken? Der strafende Blick von Gitarrist Thom zeigt jedenfalls Wirkung, denn der Frontmann legt ab diesem Zeitpunkt eine großartige Show hin, die dank der starken Leistung aller Bandmitglieder und der klasse Setlist ein voller Erfolg wird. (jr)

Jetzt wird es richtig eng vor der Sweden Stage. SEBASTIAN BACH begeistert unzählige Zuschauer mit alten Skid-Row-Klassikern. Das Highlight: Bei den ersten Akkorden von ´18 And Life´ geht ein Raunen durchs Publikum, und selbst die sich auf den mehreren hundert Meter entfernten Hügeln lümmelnden Zuschauer erheben ihre Ärsche und singen mit. Gänsehaut pur, obwohl sich Gitarrist Metal Mike redlich müht, diese unglaubliche Atmosphäre mit uninspiriertem Gedudel zu zerstören. Sehr geil! (ah)

Die finnischen Melodic-Metal-Derwische von SONATA ARCTICA mobilisieren jede Menge skandinavische Fans, die Sänger Tony textsicher jede einzelne Silbe vorsingen. Mit ´Victoria´s Secret´, ´Don´t Say A Word´ und ´The Cage´ werden alle Wünsche erfüllt. Der bunte Haufen wird aus dem Off hochprozentig von Tourmanager Fleisch bei Laune gehalten. Skol! (rp)

SPENDRUPS STAGE

Donnerstag

Auf FORCE OF EVIL bin ich besonders gespannt, schließlich ist das zweite Album „Black Empire“ eine richtig gute Classic-Metal-Scheibe, auf der Frontmann Martin Steene mit seiner Kopfstimme überzeugt. Live sieht das Ganze leider anders aus: Der Gesang ist nur stellenweise so hoch, und die Band präsentiert sich recht dröge. Letztendlich kommt zwar bei ´Back To Hell´ und ´The Sinister Show´ Stimmung auf, aber insgesamt werden die hohen Erwartungen nicht erfüllt. Schade! (jr)

Keine Ahnung, wie viele Leute sich nun hauptsächlich wegen der unbestrittenen optischen Vorzüge der vier Mädels von CRUCIFIED BARBARA vor der Bühne eingefunden haben. Aber bereits nach wenigen Takten wird klar, dass das Quartett auch musikalisch einiges zu bieten hat und dass es fernab von jeglichem Gothic-Gejaule nach wie vor hart rockende Frauen gibt, die zu überzeugen wissen. Geil! (ah)

Die Veranstalter beweisen schon ein sehr feines Händchen bei der Auswahl der extremeren Bands, denn der melodische Viking Metal der Lokalmatadoren THYRFING ist Stoff vom Allerfeinsten und bringt das ansehliche Fan-Häufchen vor der Bühne ruck, zuck ins Schwitzen. Gerüchte, dass die Band aus Etatgründen im Kohlenkeller nächtigen musste, konnten bislang aber nicht bestätigt werden (siehe Foto). (hd)

Freitag

Pech hat ROB ROCK, der mit seinen schwedischen Bandmitgliedern gegen den zeitgleich alles niederwalzenden Zakk Wylde antreten muss. Obwohl es dementsprechend relativ leer vor der kleinen Bühne ist, lässt sich der begnadete Sänger nicht die gute Laune verderben und gibt neben den Klassikern ´Judgement Day´, ´Warrior´ und ´Streets Of Madness´ sogar eine tolle Version des Abba-Songs ´Eagle´ zum Besten. (jr)

Die Prog-Gemeinde kann sich bei der Rock-Queen LANA LANE perfekt für Dream Theater warm hören. Keyboarder/Ehemann Erik Norlander zaubert wie gewohnt, während Lana stimmlich an Lita Ford erinnert. Trotz starker Overkill-„Störungen“ von der Sweden Stage wird gezeigt, wie Within Temptation für Erwachsene klingen könnten. (rp)

Knackigen, melodischen Power Metal aus deutschen Landen gibt´s am zweiten Tag auf die schwedischen Mützen. Angeführt von Goldkehlchen Andy B. Franck, zeigen sich SYMPHORCE in hervorragender Spiellaune, hinterlassen mit dieser ambitionierten Show eine tolle Visitenkarte und dürften damit jede Menge neue Freunde gewonnen haben. Klasse! (hd)

Ein paar Feuerfunken, ein paar dumpf knallende Böller - SATANIC SLAUGHTER treten an zu ihrem letzten Gefecht. Ja, richtig gelesen: Die Black-Thrasher sind tatsächlich der Ansicht, ihre Band zu Grabe tragen zu müssen. Schade eigentlich, denn vor allem live bietet der Fünfer mit seinem Schnelle-Kreator-meets-Schwarzmetall-Mischmasch beste Unterhaltung, wenngleich die furiosen Raketen ´Apocalyptic War´ und ´One Night In Hell´ auch ein wenig für Trauer bei einigen Fans sorgen. (wrm)

Die Granitohren werden auf dem Festival nicht übermäßig bedient, weshalb sich eine große, total ausgehungerte Meute bei BEHEMOTH geradezu die Matten von der Birne schüttelt. ´Christians To The Lions´ heißt die musikalisch machtvolle Devise. Eher lächerlich fällt dagegen die Feuerspuck-Einlage des Drummers aus. Bandleader Nergal feiert übrigens auf der Bühne seinen Geburtstag und macht sich mit einem gelungenen Gig (drei Zugaben!) selbst das größte Geschenk. (rp)

Samstag

PAGAN´S MIND verdienen sich heute an ihrem direkt neben der Bühne liegenden Merchandise-Stand eine goldene Nase, denn Jacken, Reisetaschen und Shirts mit dem Bandlogo finden schon während des Gigs Abnehmer, während die Schweden nach schwachem Beginn immer besser werden und Songs wie das starke ´Through Osiris Eyes´ super ankommen. (jr)

Blast-Monster Matte Modin kommt quasi direkt von den Aufnahmen der neuen Dark-Funeral-Scheibe auf die Bühne und zelebriert auf unnachahmliche Weise den Knüppel-aus-dem-Sack-Hyperblast-Death-Thrash von DEFLESHED. Killertracks wie ´Skipped To The Bone´ werden vom gemeinen Volk und dem anwesenden Fachpublikum - Jensen von The Haunted und Unleasheds Johnny Hedlund - gleichsam abgefeiert. (rp)

FACE DOWN sind wieder am Start und werden in diesem Jahr ein neues Album veröffentlichen. Einige Kostproben liefert der Vierer um Brüllglatze Marco Aro, der von The Haunted zu seiner alten Band zurückgekehrt ist, den zugegebenermaßen nicht gerade zahlreichen Fans. Die Richtung ist Thrash Metal mit einer Hardcore-Schlagseite, brutal und schnörkellos. Aro wütet und ackert wie zu besten Haunted-Tagen, der Rest der Mannschaft bleibt in puncto Charisma und Energie ganz klar hinter ihm. (wrm)

NIGHTINGALE, die eigenartige und eigenständige Melodic-Rock/Progrock/Goth-Band um Dan Swanö, werden von nicht gerade vielen Bangern beklatscht. Schade eigentlich, denn das Material der Truppe bietet amtliche Entspannung, wird allerdings etwas schläfrig und zu wenig mitreißend präsentiert. Trotzdem ´ne gute Truppe! (bk)

Rockklassiker-Zelt

Auch wenn „Black Anthem“, der neue Longplayer von GEMINI FIVE, kontroverse Kritiken ernten wird: Live sind die Ultra-Poser eine Macht und bringen das Rockklassikertältet binnen kürzester Zeit zum Kochen. Hoffentlich bald auch mal in Deutschland! (ah)

In Schweden ließen sich Boris Kaiser (bk), Andreas Himmelstein (ah) und Wolf-Rüdiger Mühlmann (wrm) voll laufen, hetzten Robert Pöpperl-Berenda (rp), Götz Kühnemund (gk) und Jenny Rönnebeck (jr) von Bühne zu Bühne und quälten sich Hansi Daberger (hd) und Hans-Martin Issler durch die überfüllten Fotogräben.

ABSEITIGES & BIZARRES

Einmal MÖTLEY CRÜE auf der Bühne erleben - das dachten sich Himmelstein, Kaiser und Mühlmann. Und zwar völlig unabhängig voneinander, denn jeder der drei Herren erlebte alkoholbedingt seinen höchsteigenen Film. Andreas Himmelstein und Boris Kaiser nutzten eine hektische Phase der Umbaupause kurz vor Showbeginn, um unbemerkt auf die Bühne zu gelangen. Als Tommy Lee, Vince Neil & Co. von etlichen Bodyguards der Marke Mike Tyson umringt gen Bühne schlenderten, drehte Himmelstein komplett durch und brüllte: „Tommy! Tommy! Wow! Rock´n´Roll! Kick ass!“ Plötzlich drehte sich ein doppelter Tyson zu unserem Trunkenbold um, bellte ihn an - „Don´t do this again!“ -, und binnen weniger Sekunden segelte das Duo Himmelstein/Kaiser zurück in Richtung Wiese.

Auch wenn sich der Spritpegel des Herrn Mühlmann in ebenfalls astronomischen Höhen befand, war seine Herangehensweise an die Altstars eine andere. Auf der Beifahrerseite eines Versorgungsfahrzeugs schlich er sich durch das Tor zur Hauptbühne. Doch dann machte Wolfriedscher den gleichen dummen Fehler: Er hampelte während des bereits laufenden Konzerts unrhythmisch herum und quäkte: „Yeah! Wow! Metal!“ Der Aufprall auf der Wiese war nicht minder hart...

Man kann von der Musik von SONATA ARCTICA halten, was man will. Die Herren Himmelstein und Mühlmann halten jedenfalls nichts davon, was sie aber nicht daran hinderte, mit den wirklich sympathischen Finnen einen phänomenalen Sturztrunk-Exzess hinzulegen. Gemeinsam schraubte man sich alles an Whiskey, Wodka und Bier hinter die Binde, was reinpasste, um dann bei den Altrockern von Savoy Brown die Bühne zu erklimmen und auf einer am hinteren Bühnenrand befindlichen Couch blöde herumzuhüpfen. That´s what we call Kindergarten!

Kurz nach diversen Whiskeys, Wodkas und Bieren neben dem Sonata-Arctica-Bandcontainer. Der Bewohner der Nachbarsumkleide: SEBASTIAN BACH, natürlich sofort erspäht vom wunderbar aufgelegten Quartett Mühlmann/Himmelstein/Kaiser/Fleisch. „Ey, Sebastian, Fotos machen! Alter, cool!“ Die Antwort des Sängers: „Klar, Jungs, sofort!“ Sagte es - und verschwand erst mal in der Umkleide. Dumm nur, dass Seb vergessen hatte, die Tür ganz zu schließen. Warum? Weil sich der Ex-Skid-Row-Fronter tatsächlich erst mal fünf Minuten vor den Spiegel stellte und mit einem ganzen Arsenal Bürsten sein gar goldenes Haar bearbeitete, bevor er freudestrahlend sämtliche Wünsche erfüllte. Wie war das? Don´t spit on those who chose to pose!

Wenn jemand weltbekannt ist, dann nicht etwa Lemmy, Tommy Lee oder Sammy Hagar, sondern Ex-Rock-Hard-Postminister und Tourmanager Fleisch. Wir wurden Zeuge des folgenden Dialogs zwischen MEGADETH-Chef Dave Mustaine und Fleisch:

Dave: »Es ist mir eine große Ehre, auf einer Bühne mit Accept zu spielen!«

Fleisch: »Cool! Ich bin deren Tourmanager.«

Dave: »Wie heißt du?«

Fleisch: »Fleisch.«

Dave (reicht ihm die Hand): »What? You are the famous Fleischmeister?«

Wenn vier Jungs auf dieser Welt wirklich Metal sind, dann Chris, Rigo, Chris und Adrian (v.l.n.r.) aus dem australischen Melbourne. Anstatt sich die Sonne Hawaiis auf den Bauch scheinen zu lassen, haben die Verrückten ihre sämtlichen Ersparnisse lieber zusammengekratzt, um in acht Wochen nicht weniger als acht europäische Metal-Festivals zu besuchen. Das Sweden Rock war dabei nur der Startschuss; das große Finale findet in Wacken statt.

Morgens um sieben irgendwo kurz hinter Hamburg über den Wolken. Im Flieger: Wolf-Rüdiger Mühlmann. Das Problem: Das Fahrwerk lässt sich nicht einfahren. Das Ergebnis: zurück in die Hansestadt, warten bis abends. Mächtig angepisst: Wolfriedscher. Seine Idee am Fluggesellschaftsschalter: „Hören sie mal, junge Frau! Ich muss in drei Stunden in Schweden sein! Ich bin der Pyrotechniker von Accept! Wenn ich nicht rechtzeitig da bin, kostet sie das 50.000 Dollar Schadensersatz!“ Das Beste daran: Es funktioniert. Bereits eine halbe Stunde später sitzt unser Trunkenbold in der nächsten Maschine Richtung Skandinavien - und das sogar Business Class.

AbfahrplanDie nächsten Konzerte

BLACK LABEL SOCIETY23.03.2018MünchenBackstage Tickets
BLACK LABEL SOCIETY24.03.2018FrankfurtBatschkapp Tickets
BLACK LABEL SOCIETY25.03.2018CH-PrattelnZ7 Tickets
BLACK LABEL SOCIETY27.03.2018KölnLive Music HallTickets
BLACK LABEL SOCIETY28.03.2018BerlinHuxley´s Tickets
BLACK LABEL SOCIETY29.03.2018HamburgMarkthalleTickets
JUDAS PRIEST + MEGADETH19.06.2018FreiburgSICK-ArenaTickets
JUDAS PRIEST + MEGADETH20.06.2018MannheimZeltfestivalTickets
JUDAS PRIEST + MEGADETH31.07.2018MünchenZenithTickets
JUDAS PRIEST + MEGADETH08.08.2018DortmundWestfalenhalle Tickets

Reviews

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Roadrunner/Warner (49:31) Es lässt sich trefflich darüber diskutieren, ob d...
MEGADETH - EndgameRH #268 - 2009
Roadrunner/Warner (44:39) „United Abominations“ war sicher kein schlechtes ...
NAPALM DEATH - Time Waits For No Slave
Century Media/EMI (50:13) Meine Herren, was für ein Brett! Mit dem Albumopen...
MEGADETH - Anthology - Set The World AfireRH #259 - 2008
EMI (154:47) Ganz ehrlich: Mit einer Aufzählung aller MEGADETH-Compilations m...
MÖTLEY CRÜE - Saints Of Los AngelesRH #255 - 2008
(44:09) Die bereits vor längerer Zeit im Internet veröffentlichte Single ´Sa...
MÖTLEY CRÜE - Greatest HitsRH #243 - 1998
Zwar existieren SOCIAL DISTORTION mittlerweile schon fast 30 Jahre, haben es in ...
MEGADETH - United AbominationsRH #240 - 2007
Roadrunner/Warner (48:03) Nicht mal Dave Mustaine selbst (siehe Titelstory in d...
BLACK LABEL SOCIETY - Shot To HellRH #233 - 2006
(44:11) Wenn es bisher überhaupt einen Vorwurf gab, den Kritiker den BLACK LAB...
NAPALM DEATH - Smear CampaignRH #233 - 2006
(45:04) Die Grind-Veteranen lassen nicht locker. Fünf Studioalben in den letzt...
MÖTLEY CRÜE - Carnival Of Sins RH #229 - 2006
(104:08) Nach 'Red, White & Crüe' (Best-of-Doppel) und der Konzert-DVD 'Carni...
BLACK LABEL SOCIETY - Kings Of DamnationRH #224 - 2005
(111:11) Den überwiegenden Teil der Best-of-Veröffentlichungen kann man in de...
MEGADETH - Greatest HitsRH #220 - 2005
(78:13 + DVD) „Greatest Hits“-Scheiben sind ein Ding, über das man sich ge...
NAPALM DEATH - The Code Is Red... Long Live The Code
(45:13) Wer NAPALM DEATH aufgrund des nicht mehr ganz jugendlichen Alters der M...
BLACK LABEL SOCIETY - MafiaRH #215 - 2005
(47:52) Nach dem ziemlich relaxten und coolen Album „Hangover Music Vol. VI...
MEGADETH - The System Has FailedRH #209 - 2004
(48:32) Selbst eingefleischte „Rattleheads“ können kaum leugnen, dass es ...
NAPALM DEATH - Leaders Not Followers: Part 2RH #208 - 2004
(43:16) Nach ewig langer Wartezeit ist der zweite Teil des NAPALM DEATH-Exkurse...
BLACK LABEL SOCIETY - Hangover Music Vol. VIRH #204 - 2004
(66:59) Wenn sich eine passionierte Alkoholvernichtungsmaschine wie Zakk Wylde ...
NAPALM DEATH - Noise For Music´s Sake
(153:34) Logisch, dass der Backkatalog von NAPALM DEATH seitens des ehemaligen ...
BLACK LABEL SOCIETY - The Blessed Hellride
(45:05) Mit "1919 Eternal" hat der Ozzy-Klampfer vor gut einem Jahr sein bisher...
NAPALM DEATH - Punishment in Capitals
(ca. 160 Min) "We're at our best in live situations", lautet ein Zitat von Bass...
NAPALM DEATH - Order Of The Leech
Die selbsternannten Feinde des Musik-Business lassen wieder den Knüppel aus dem...
BLACK LABEL SOCIETY - 1919 Eternal
Mit den Solo-Werken von Ozzys Schützling wurde ich seit Pride & Glory nicht meh...
MEGADETH - Rude AwakeningRH #179 - 2002
Böse Zungen meinen ja, es wäre sehr vorteilhaft gewesen, dass es bislang kein ...
BLACK LABEL SOCIETY - Alcohol Fueled Brewtality - Live + 5
So müssen Titel sein: originell und aussagekräftig. Schwarzbrenner Zakk Wylde ...
MEGADETH - The World Needs A HeroRH #169 - 2001
Neues Album, neue Plattenfirma, neuer Gitarrist (anstelle von Marty Friedman sch...
MEGADETH - Capitol Punishment: The Megadeth YearsRH #163 - 2000
Gegen die Veröffentlichung von Best-of-Compilations spricht eigentlich nichts. ...
NAPALM DEATH - Enemy Of The Music Business
Die "Feinde des Musikgeschäfts" haben festgestellt, dass sie seit Ewigkeiten ni...
MÖTLEY CRÜE - New TattooRH #160 - 2000
Das Vince Neil-Rückkehrer-Album "Generation Swine" war im Nachhinein ein fauler...
BLACK LABEL SOCIETY - Stronger Than Death
Hey Zakk, was ist los mit dir? Zu lange ohne Strohhut in der Sonne gelegen? Zu o...
MÖTLEY CRÜE - Live: Entertainment Or DeathRH #152 - 1999
Nach 17 Jahren Bandgeschichte ist die Veröffentlichung eines Live-Albums längs...
NAPALM DEATH - Leaders Not Followers
"Leaders Not Followers" ist ein Titel, der prima zu NAPALM DEATH paßt, denn die...
MEGADETH - RiskRH #148 - 1999
Nach dem ersten Durchlauf von "Risk" ist man geneigt, mit einem Stoßseufzer gen...
BLACK LABEL SOCIETY - Sonic Brew
Beim erstmaligen Hören dieser CD drängen sich einem sofort drei Dinge auf: die...
MÖTLEY CRÜE - Greatest HitsRH #139 - 1998
Woran erkennt man, daß Weihnachten ist? Richtig: erstens an genervten Studenten...
NAPALM DEATH - Words From The Exit Wound
Seitdem es NAPALM DEATH gibt, werden wir ungefähr einmal im Jahr darauf aufmerk...
NAPALM DEATH - Breed To Breate (EP)
EPs sind meistens entweder ein Vorwand, um noch mal auf Tour gehen zu können, o...
MÖTLEY CRÜE - Generation SwineRH #121 - 1997
Die L.A.-Boys sind nach jahrelanger Pause an künstlerischer Verwirrung erkrankt...
MEGADETH - Cryptic WritingsRH #121 - 1997
Obwohl sich zwei, drei fetzigere Nummern ins Programm geschlichen haben, verfolg...
NAPALM DEATH - Inside The Torn Apart
Das Sänger-Hickhack im Lager der Briten hat gottlob mit dem Wiedereinstieg von ...
NAPALM DEATH - (+COALESCE) In Tongues We Speak
Da NAPALM DEATH mit ihrem "Diatribes"-Nachfolger noch nicht richtig zu Potte kom...
NAPALM DEATH - Diatribes
NAPALM DEATH schaffen es immer wieder, ihre Fans zu überraschen. Von Album zu A...
NAPALM DEATH - Greed Killing (EP)
Als Vorgeschmack auf ihren im nächsten Jahr erscheinenden Longplayer werfen die...
MEGADETH - Youthanasia With Hidden TreasuresRH #96 - 1994
"Auf die Nachfrage der Fans" hätte man reagiert, ließ Megadave unlängst bei M...
MEGADETH - YouthanasiaRH #90 - 1994
Mit seinem sechsten Studioalbum hat sich einer der größten Egozentriker der ge...
NAPALM DEATH - Fear, Emptiness, Despair
Es gibt doch tatsächlich noch Leute, die meinen, NAPALM DEATH müssten sieben J...
MÖTLEY CRÜE - Mötley CrüeRH #83 - 1994
Für mich die Überraschung des Monats! Wer hätte gedacht, daß ausgerechnet M...
NAPALM DEATH - Death By Manipulation
Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft regnet es wieder "Best-of"-Scheiben, und selb...
MEGADETH - Countdown To ExtinctionRH #63 - 1992
Seien wird doch mal ehrlich - er angestrebte Superstarstatus ist nach "Rust In P...
NAPALM DEATH - Utopia BanishedRH #62 - 1992
Hat ziemlich lange gedauert, bis die Napalms ihre neue Scheibe im Kasten hatten,...
MÖTLEY CRÜE - Decade Of DecadenceRH #55 - 1991
Wow, hätte gar nicht gedacht, das MÖTLEY CRÜE solch ein sicheres Händchen be...
NAPALM DEATH - Mass Appeal Madness
Ich war nie ein sonderlich großer Fan von NAPALM DEATH, aber nach dem mehrmalge...
NAPALM DEATH - Harmony Corruption
Ich muß zugeben, daß ich NAPALM DEATH noch vor wenigen Jahren wie die Pest geh...
MEGADETH - Rust In PeaceRH #43 - 1990
Kühnemunds Triumph war perfekt. Wild tanzend hüpfte unser Redaktionsheavy übe...
MÖTLEY CRÜE - Dr. FeelgoodRH #35 - 1989
Es ist MÖTLEY CRÜE gelungen, was ich der Band nach dem beschissenen"Girls..."-...
MEGADETH - Wake Up DeadRH #25 - 1986
In England erschienen ist diese Maxi (Deutschland: A-Seite 'Anarchy ...'), die L...
MEGADETH - So Far, So Good.... So What!RH #25 - 1988
Seit ca. drei Wochen gibt es nur noch eine Platte, die hier bei mir ununterbroch...
MÖTLEY CRÜE - Theatre Of PainRH #13 - 1985
It's Poser-Time, Mann. Mit ihrer dritten LP sind MÖTLEY CRÜE nun ndgültig im ...
MEGADETH - Killing Is My Business...RH #12 - 1985
Euphorien und Begeisterungsstürme kann ich mir bei MEGADETH wohl inzwischen spa...
MÖTLEY CRÜE - Shout At The Devil1983
Es gab Zeiten, in denen man sich mangels vernünftiger Informationsquellen noch ...
MEGADETH - So Far, So Good...So What!1988
Auch wenn das letzte wirklich gute MEGADETH-Album „Youthanasia“ bereits sieb...