RH #98Interview

LACRIMOSA

Vive la tristesse

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Abseits aller Trends und Klischees schafften es LACRIMOSA mit ihrem vierten, aufgrund des verstärkten Einsatzes harter Gitarren und fetter Drums absolut RH-tauglichen Silberling „Inferno“, die von Crossover und Grunge verseuchten Charts zu knacken und etwas Farbe in die Szene zu bringen. Und obwohl es keine rationale Erklärung für diesen Erfolg gibt, macht sich Thilo Wolff, der das Projekt vor fünf Jahren aus dem Boden stampfte, Gedanken über den bisherigen Verlauf seiner noch jungen Karriere.

 

"Eigentlich hatte ich noch nie die fixe Idee, Platte um Platte zu veröffentlichen. Ich habe schon immer meine Gedanken zu Papier gebracht und wollte einfach mal eine Soundcollage drumherumbauen, um zu sehen, was dabei herauskommt. Also habe ich mich ans Klavier gesetzt und ein, zwei Songs komponiert, bin dann in ein Studio gegangen, und da hat es mich dann voll gepackt. Das erste Album („Angst“) habe ich noch im Alleingang verbrochen, und danach habe ich begonnen, Gastmusiker anzuheuern. Einen Gitarristen und einen Violinisten beispielsweise. Ich wollte unbedingt meinen Horizont erweitern, da ich in viele Stilrichtungen reinhöre."

Das Ruder aus der Hand zu geben und eine richtige Band zu bilden, war demnach nie beabsichtigt, oder?

"Jein. Das Line-up, das die neue Scheibe eingespielt hat, ist zwar perfekt, aber grundsätzlich bin ich kein Fan davon, da sich dann jeder einbringt und du am Ende einen Riesenmix aus verschiedenen Ideen und Gefühlen...

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