RH #98Interview

CROWBAR

Rauhe Schale, weicher Kern

Während sich die meisten Doom-Bands darauf beschränken, den frühen Black Sabbath zu huldigen und deren Sound mehr oder weniger bis ins Detail zu kopieren, limitieren sich CROWBAR nicht nur auf diesen einen Einfluß, sondern verarbeiten auch andere Komponenten zu einem eigenständigen Stil. Diesem haben sie auf ihrem mittlerweile dritten Longplayer "Time Heals Nothing" weitere Facetten hinzugefügt.

 

Erstmals hat der Vierer aus New Orleans nämlich auch Uptempo-Nummern im Programm, die für mehr Abwechslung und einen größeren Spannungsbogen sorgen.

"Wir brauchten einfach ein paar schnellere Songs, um unsere zu einseitige Setlist aufzulockern", kommentiert Todd Strange alias Sexy T kurz und knapp. ´Lack Of Tolerance´ und ´A Perpetual Need´ zeigen, daß CROWBAR auch in diesem Bereich ihr Handwerk verstehen - sind diese Stücke doch lupenreine Thrasher alter Schule, die nicht weniger überzeugend als die langsamen Dampfwalzen-Nummern rüberkommen.

Das variantenreicher gestaltete Tempo-Spektrum ist jedoch nicht der einzige Unterschied zu den beiden Vorgänger-Alben: Im Vorfeld der Veröffentlichung von "Time Heals Nothing" schockierte Sänger und Gitarrist Kirk Windstein in den RH-News mit der Aussage, daß beim neuen Material ein paar Sachen dabei seien, "die problemlos ins Radio passen würden". CROWBAR goes AOR? Glücklicherweise nicht, denn damit wollte der Frontmann lediglich zum Ausdruck bringen, daß einige Songs wie z.B. das Titelstück songorientierter, melodiöser und damit für die...

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