RH #97Interview

SATOR

Keinen Bock auf Bullshit

„Konzert in einem Panzerkampfwagen-Werk“, so lautet das Intro zum neuen SATOR-Album „Stereo“. Gutes Motto. Genauso gut ist aber auch die Einstellung der Band, die auf vorausprogrammierten Erfolg verzichtete, nur um sich nicht vor einen Karren spannen zu lassen.

 

In der „goldenen Ära des Rock´n´Roll“ (sprich: gegen Ende der Blütezeit des Punks) wurde SATOR CODEX 1981 im schwedischen Börlange gegründet. Nach einem Album (u. a. mit einer obskuren Hawkwind-Coverversion) strichen die Jungs das „Codex“ aus ihrem Namen und nannten sich fortan nur noch SATOR. Die beiden ersten Alben „Slammer“ (1988) und „Stock Rocker Nuts“ (1990) erschienen über das Independent-Label Radium. Es folgten der Wechsel zu WEA und das „Headquake“-Album (1992). Letztes Jahr zollte das Quartett seinen Vorbildern aus der Zeit des US-Punks von 1976 bis 1982 mit der „Barbie-Q-Killers Volume One“-Coverscheibe Tribut. Außerdem lieferten SATOR den Soundtrack zum berühmt-berüchtigten Monsterburger-Spot der Diesel-Jeans-Werbung.

Das neue Werk „Stereo“ erinnert mehr an „Stock Rocker Nuts“ als an „Headquake“. Die Band klingt wieder bissiger. Oder punkiger, um einen Begriff aus der Welt der Musik-Schubladen zu verwenden. Über seine Gefühle zu „Stereo“ ist sich Chips K. (g., v.) noch nicht ganz im klaren. Mit „Headquake“ ist er allerdings nicht mehr so recht zufrieden.

"Es ist noch zu früh, um wirklich sagen zu können, was wir über „Stereo“ denken. Im Moment sind wir sehr zufrieden, es dauert aber zwei bis drei...

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