ELOY

Nachdem sich Schäfer-Wölfi schon im letzten Heft die Bälle mit ELOY-Mastermind und Horus-Chef Frank Bornemann zugeworfen hatte, schickte er uns für vorliegende Ausgabe den zweiten Teil seiner Interview-Abschrift.

 

Zusammen mit den Scorpions gehören ELOY zu den wenigen deutschen Combos, die auch im Ausland Erfolge feiern bzw. sich einen ganz respektablen Ruf erspielen konnten.

"Wir waren nicht annähernd so groß wie die Scorpions. Das haben wir aufgrund schlechter Deals verpaßt. Die Akzeptanz war nämlich schon da. In England waren wir sogar in den Charts und haben für die BBC Live-Aufnahmen gemacht."

Woran liegt es deiner Meinung nach, daß deutsche Bands in den Staaten kaum ein Bein auf den Boden bekommen? Mit musikalischer Unzulänglichkeit allein kann das kaum begründet werden, oder?

"Das liegt an den Vermarktungsmechanismen und der mangelnden Durchsetzungskraft der deutschen Musikindustrie im Ausland. Selbst Majorfirmen kriegen ihre Bands nicht durch, weil die Amis alles abblocken, was von draußen reinkommt. Die wollen ihre Marktanteile selber ausschöpfen und dulden keine Konkurrenz von draußen. Die Scorpions beispielsweise hatten das Glück, frei zu sein, konnten auf eigene Faust ihre Lizenzdeals abschließen und hatten mit David Krebs einen Manager, der Künstler wie AC/DC und Ted Nugent unter Vertrag hatte und damit die Industrie ködern konnte. Wir haben halt im Ausland keine organisatorische Lobby und Unterstützung. Da fehlt einfach der starke Partner. Die...

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