RH #96Interview

Ingo Schwichtenberg +

Ingo Schwichtenberg ist tot. Der ehemalige Helloween-Drummer wurde Mitte März in Hamburg von einem Zug überrollt.

 

Ingo zählte zu dem seit 1983 bestehenden Original-Line-up, mit dem die Kürbisköpfe 1985 aus dem Stand zu Deutschlands mit Abstand erfolgreichstem Speed-Act avancierten. Schon ein Jahr zuvor debütierten sie auf dem „Death Metal“-Sampler, den Noise Records als Versuchsballon für neue Bands steigen ließen (unter anderen waren auch die Nachbarn von Running Wild auf dem Teil vertreten).

Ursprünglich wollte Noise-Boß Karl Walterbach die Weenies nicht unter Vertrag nehmen. Erst die ungeheuer positiven Fan-Reaktionen ließen ihn zum Kugelschreiber greifen - den er sich samt seiner Nase wenig später vergolden lassen konnte. Die ´85er Mini-LP „Helloween“ kündigte mit Granaten wie ´Victims Of Fate´ ein Hammer-Album an, das Ende des Jahres mit „Walls Of Jericho“ dann auch erschien. Deutlich über 100.000 verkaufte Einheiten alleine in Deutschland machten aus der einstigen Hamburger Kellercombo Iron Fist Medienstars.

Mit den beiden „Keeper Of The Seven Keys“-Alben (´87 und ´88) wurden Gold-Auszeichnungen eingefahren: Helloween waren ganz oben - und stürzten tief. Im Herbst ´89 verließ Kai Hansen - neben Michael Weikath Hauptsongwriter - die Band, und Anfang ´90 wurde ein desaströser juristischer Streit vom Zaun gebrochen: Helloween kündigten ihren Vertrag mit Noise, wurden jahrelang auf Eis gelegt.

Parallel dazu bekam Ingo immer größere gesundheitliche Probleme, die ihn...

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