RH #95Interview

SANVOISEN

Irgendwie geil

Der Newcomer aus Pforzheim mit dem seltsamen Bandnamen, den Buffo in seiner lobenden Kritik zum Debüt „Exotic Ways“ als einziges exotisches Merkmal ausmachte, existiert bereits seit 1989 und ging aus der Mannheim-Ludwigshafener Formation Femine hervor - auch ein Bandname, der nichts bedeutet, aber schön englisch klingt.

„Von den Gründungsmitgliedern ist niemand mehr dabei“, erzählt Bassist Horst „Gamo“ Andree. „Es gab Besetzungswechsel ohne Ende - das Problem war meistens der Sänger.“

Auf den außergewöhnlichen Bandnamen angesprochen, erklärt Gitarrist Angel Schönbrunn: „Den Namen gibt´s tatsächlich: Ein holländischer Arzt heißt so. Das war auf einer Zechtour in Holland - da stand an einem Haus ein riesiges goldenes Schild mit der Aufschrift ‚Dr. Sanvoisen‘. Der Name war irgendwie geil, und wir waren uns auch sicher, daß den nie irgendeine andere Band verwendet.“

Stilistisch hat sich die Gruppe über die Jahre hinweg völlig verändert. Anfangs wandelten SANVOISEN auf den Pfaden melodischen Poser-Hardrocks, dann gingen sie neue Wege und kommen jetzt mit wesentlich komplexeren Songstrukturen an, weshalb sie in die sogenannte „Progressiv“-Ecke gesteckt werden - was auch immer der einzelne unter „progressiv“ versteht. Fortschrittlich ist bei SANVOISEN auf jeden Fall die Arbeitsweise:

„Zum Songwriting trägt bei uns wirklich jeder seinen Part bei“, führt Gamo aus. „Jeder hat sein Recording-Equipment daheim, das wir aufeinander abgestimmt haben, so daß wir Computer-Disketten und...

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