RH #95Interview

FESTER

Das Schweigen der Wälder

Es gibt doch noch Bands der harten Fraktion Norwegens, die auf die üblichen Stilmittel des immer populärer werdenden schwarzgefärbten Wikingerrocks verzichten können. FESTER zählen auf alle Fälle dazu, ist es ihnen doch mit der zweiten Langrille "Silence" gelungen, durch ihr gutes Gespür für solide Heavy-Songs ein auffälliges Maß an Eigenständigkeit unter Beweis zu stellen und ein Achtungszeichen zu setzen.

 

Die vier Burschen hoben ihr Bandprojekt 1989 aus der Taufe, weit vor der großen Black Metal-Explosion, und zählen so schon fast zu den alten Hasen der jüngeren Generation. Bei Gitarrist Björn "Tiger" Mathisen fing die Sucht nach harten Klängen schon im zarten Kindesalter an.

"Meine erste Platte kaufte ich mir mit sechs Jahren. Sie war von Kiss und aller Laster Anfang. Plötzlich wollte ich unbedingt Gitarre in einer Rockband spielen, mir die Haare lang wachsen lassen und Tattoos haben."

Und er erinnert sich sich an die Zeit zurück, als mit FESTER alles begann: "Wir waren damals dicke Kumpels, gingen zur selben Schule und auf dieselben Parties. Außerdem standen wir auf Bands wie Maiden, Priest, Metallica und Slayer und wollten Musik machen."

Der Rest liegt auf der Hand. Seither setzt das Quartett auf nostalgische Klänge, statt dem Zeitgeschmack Rechnung zu tragen.

"An unserer Vorliebe für den alten Heavy Metal hat sich bis heute nicht viel geändert. Es gibt zwar viele gute neue Formationen, doch sie haben für mich einfach nicht die Ausstrahlung wie die der Achtziger....

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