RH #95Interview

DUB WAR

Crossover-Hooligans?

Pünktlich trudelst du um 22.00 Uhr am Konzertort Köln ein, freust dich auf den Auftritt von DUB WAR und mußt dann von bulligen Türstehern erfahren, daß das letzte Lied gerade verklungen ist. Tja, dank des Hochwassers war die ganze Sache ins Luxor verlegt worden, und dort beginnen die Konzerte ungewöhnlich zeitig. Zumindest konnte ich Sänger Benji noch abfassen, um mit ihm über die erste DUB WAR-Earache-Veröffentlichung „Pain“ zu plaudern.

Die walisische Band machte in Insider-Kreisen bereits mit zwei EPs auf sich aufmerksam, die beim kleinen und sehr feinen Label Word Of Warning (über EfA zu beziehen) veröffentlicht wurden.

"Leider hatten die Leute von WOW nicht genügend Mittel zur Verfügung, um uns weiterzubringen. Als Start für Newcomer kann ich das Label aber sehr empfehlen. Als sich abzeichnete, daß wir eine komplette Produktion auf die Beine stellen konnten, wollten uns Earache unbedingt verpflichten, und wir schlugen ein."

Aufmerksamkeit erregten DUB WAR mit ihren Vorab-Singles, auf denen sie prominente Bands wie die Brand New Heavies, Jamiroquai und Senser für die Remix-Regler verpflichten konnten.

"Wir haben ihnen Tapes geschickt und auf ihre Antwort gewartet. Später meldeten sich noch andere Acts. So einfach war das."

Trotz des Grooves und der zeitgemäßen Hardcore-Rap-Komponente zieht nicht nur die britische Presse gern Vergleiche zu den guten alten Bad Brains.

"Ich kann kaum Gemeinsamkeiten entdecken, weil wir nur wenige Rootsreggae- oder traditionelle...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen