RH #286Krach von der Basis

IZEGRIM

Wolf frisst Zwerg

Die Legion der Verdammten bekommt Konkurrenz aus dem eigenen Land: Die Holländer IZEGRIM thrashen auf ihrem aktuellen Album „Code Of Consequences“ wie entfesselt und schließen mit großen Schritten zur Genrespitze auf.

„Code Of Consequences“ ist euer dritter Longplayer, also das ominöse „Make it or break it“-Album.

»Wir sind uns schon der Tatsache bewusst, dass diese Platte einen Wendepunkt in der Bandgeschichte markieren könnte und sollte«, meint Gitarrist Jeroen. »In den letzten anderthalb Jahren haben wir uns auf jeden Fall regelrecht die Ärsche abgearbeitet, um die Platte zu etwas Besonderem und Herausragendem zu machen.«
»Die Platte zeigt, wie wir als Band zusammengewachsen sind, nachdem wir seit 2008 ein beständiges Line-up hatten«, ergänzt Schlagzeuger Ivo, der erst nach dem letzten Album „Tribute To Totalitarianism“ zur Band stieß.

In welcher Form unterscheidet sich „Code Of Consequences“ von euren vorherigen Veröffentlichungen?

»Die Songs auf „Tribute To Totalitarianism“ wurden fast alle vor meinem Einstieg in die Band komponiert«, erinnert sich Gitarrist Bart. »Die Musik hatte damals noch einen leichten Stoner-Touch. Auf der nachfolgenden „Point Of No Return“-EP kann man diverse stilistische Veränderungen hören. Das Gitarrenspiel wurde riffbetonter, und wir entwickelten uns hin zu moderner klingendem Thrash- und Death Metal.«

Nicht zuletzt auch durch die sehr massiv klingende Produktion von Jörg Uken. Wie seid ihr auf ihn und das Soundlodge-Studio gekommen?

»Ich...

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