RH #286Krach von der Basis

FALKENBACH

Frag doch mal den Hund

Seit Vratyas Vakyas sein Label Skaldic Art nach einigen starken Veröffentlichungen (u.a. Furthest Shore) eingestellt hat, lebt er noch zurückgezogener in seinem FALKENBACH-Kosmos, dem jüngst das gewohnt epische „Tiurida“ entsprungen ist. Der Düsseldorfer geht völlig in seiner Musik auf, sieht sich nicht als Teil einer Szene und nennt als Playlist fünf eigene Alben und Tapes.

»Manche Menschen werden ein Problem damit haben, aber genauso ist es, und daher gibt es keinen Grund, etwas anderes zu behaupten. Was Musik allgemein betrifft, kann ich nur sagen, dass bis auf FALKENBACH praktisch nichts eine wirklich große Rolle für mich spielt.«

Verkaufst du noch Restbestände der Scaldic-Art-Veröffentlichungen? Bei Twilight sind sie nicht mehr lieferbar.

»Nein, Skaldic Art liegt komplett auf Eis und wird wohl auch nicht mehr reaktiviert. Es gab mehrere Gründe, warum Skaldic Art nicht das wurde, was ich mir darunter vorgestellt hatte. Letztlich bin ich nicht dazu geschaffen, mich mit Vertrieben, Magazinen und Labels auseinanderzusetzen. Ein Label bedeutet, Musik als Geschäft zu betreiben, und das konnte und kann ich nicht auf längere Sicht.«

Verwunderlich ist die plumpe Betitelung ´Intro´ am neuen Albumanfang, zumal dieses ohnehin in ´...Where His Ravens Fly...´ integriert ist. Das Instrumental ´Tanfana´ bedarf auch keiner geschriebenen Zeilen, um eine Stimmung einzufangen.

»Die Bezeichnung ´Intro´ war in der Tat eine Frage der Zeitnot. Ursprünglich sollte es Teil des Liedes sein, was...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.