RH #286Interview

DEVILDRIVER

Haarige Zeiten

Nach den grooveorientierten und experimentelleren Klängen von „Pray For Villains“ ballern DEVILDRIVER mit „Beast“ das brutalste Album ihrer Karriere durch die Boxen. Raue Street-Lyrics gehen Hand in Hand mit positiven, spirituellen Inhalten. Eine auf den ersten Blick seltsame Mischung, die aber stimmig wird, wenn man sich mit Bandkopf Dez Fafara unterhält, hinter dessen tätowierter Tough-Guy-Fassade ein interessanter Charakter steckt.

Dez, was ist der Grund für die Aggression auf „Beast“?

»Ich habe privat eine harte Zeit durchlebt, die mich fast in den Wahnsinn trieb. Wildfeuer zwangen mich, mehrmals mit meiner Familie umzuziehen. Es passierte einfach unglaublich viel in meinem Leben. Glücklicherweise waren der Rest der Band und ich musikalisch auf einer Wellenlänge. Uns allen war nach einem aggressiven Album zumute, das einen einfach umhaut.«

Beim letzten Album hast du erstmals über sehr persönliche Dinge gesungen. Wovon handeln die Texte diesmal?

»Auf „Beast“ dominieren Texte von der Straße. Normalerweise bin ich ein Typ, der sich bei Konflikten zurücknimmt, aber dieses Album gab mir die Möglichkeit, endlich auf Konfrontationskurs zu gehen. Bei ´Dead To Rights´ schnappe ich mir beispielsweise einen Bekannten und erkläre ihm klipp und klar, was für einen Mist er gebaut hat.«

Und dann überrascht „Beast“ nach anfangs raubeinigen Texten mit ´Black Soul Choir´, einem Cover der christlichen Alternative-Country-Band 16 Horsepower. Fühlst du dich den Christen oder den Satanisten...

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