RH #285Titelstory

BLACK COUNTRY COMMUNION

DIE DICKSTEN DINGER DES JAHRES - BLACK COUNTRY COMMUNION

Mit Leib und Seele

Sogenannte Supergroups, die sich aus zuvor schon sehr bekannten und erfolgreichen Musikern zusammensetzen, gab es bereits viele. Aber nur die wenigsten konnten die hohen Erwartungen so überzeugend befriedigen, wie es BLACK COUNTRY COMMUNION mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum getan haben.

Man hört auf der Platte vom ersten Ton an, dass Glenn Hughes (b./v.), Joe Bonamassa (g./v.), John Bonham (dr.) und Derek Sherinian (keys) nicht einfach nur ihr Können abgerufen und ein paar funktionierende Standards zusammengefügt haben, die wegen der individuellen Fähigkeiten solcher Musikergrößen irgendwie immer funktionieren und halbwegs anständig klingen.

Nein, hier wurde ein Album mit Herz und Seele eingespielt, das seine Energie und seine Lebendigkeit nicht zuletzt aus der Spontanität und schlicht und einfach aus dem tierischen Bock aufs Musikmachen zieht.

Glenn: »Als wir zusammenkamen, wurden meine Songs zu den Songs meiner Bandkollegen. Wir wollten einen BLACK COUNTRY COMMUNION-Sound kreieren. Dies ist nicht irgendein Soloprojekt, es ist eine Band.«

John: »Ich war ja schon an vielen verschiedenen Projekten beteiligt, aber dies war das erste Mal, dass im Vorfeld nicht irgendwelche kompletten Demos von den Songs gemacht wurden. Das Demo ist das Album. In all den Jahren hatte man immer das Problem: Wie willst du das Demo noch toppen? Diesmal habe ich mir die Basissongs von Glenn oder Joe ohne Bass und Schlagzeug auf dem Weg zum Studio angehört und anschließend...

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