RH #285Titelstory

HEAVEN SHALL BURN

DIE DICKSTEN DINGER DES JAHRES - HEAVEN SHALL BURN

»Molle hat Frühschicht«

Metalcore ist tot, es lebe der Metalcore: Während immer mehr Konkurrenten sämtliche Relevanz verlieren oder gar dem grimmen Schnitter begegnen, lachen sich die Thüringer HEAVEN SHALL BURN, stärker denn je, leise ins Fäustchen. Gitarrist Maik Weichert lässt das erfolgreichste Jahr der Bandkarriere Revue passieren.

Maik, euer immer noch aktuelles Album „Invictus“ ist im Mai 2010 erschienen. Wie lautet rückblickend dein Fazit?

»Ich denke, dass der Sound etwas überproduziert ist. Das sagte uns Tue Madsen schon beim Mixen, aber wir wollten es unbedingt so haben. Er hat mal wieder Recht gehabt - wie immer. Es ist schon eine Herausforderung, eine Platte mit einem solch brutalen Sound am Stück durchzuhören. Ansonsten hat es riesigen Spaß gemacht, sich die Songs mit den Elektro-Parts draufzuschaffen; das hatten wir vorher noch nicht gemacht.«

Ihr wart mit der CD auf Platz neun in den deutschen Albumcharts. Bedeutet euch das was? Es gibt doch jetzt bestimmt immer ´ne Extrascheibe an der „Wurst“-Theke, oder?

»Ja, das bedeutet uns schon was, auf jeden Fall. Mit so harter Musik so weit oben in den Charts zu sein, ist wirklich ungewöhnlich, wobei das ja eine Leistung der Käufer ist und nicht von uns. Wenn jemand fragt, sagen wir natürlich immer „Top Ten“ statt „Platz neun“. Das klingt für Laien eindeutig beeindruckender. Und unter „Top Ten“ kann sich auch die Dame an der Wursttheke was vorstellen (lacht).«

Wie hast du 2010 erlebt? Merkst du etwas vom Rückgang...

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