RH #285Krach von der Basis

DRAUGNIM

Sie kommen wieder

DRAUGNIM wurden in der Vergangenheit vom Pech verfolgt. Tragischer Höhepunkt: Im Jahr 2002 stand der Proberaum der Band unter Wasser, das meiste Equipment wurde zerstört. Mittlerweile zeigt sich die Band unverwundbar und überzeugt auf „Horizons Low“ mit typisch finnischem Epic-Black-Metal.

Es ist der Alptraum jeder Nachwuchsband: Die ersten Demos sind eingespielt und erhalten positive Resonanzen. Man hat das Gefühl, dass der Stein ins Rollen kommt. Eines Tages geht man in den Proberaum und wird von Wasserfluten begrüßt, die beinahe das gesamte Band-Equipment zerstört haben.

Für DRAUGNIM war dieser Alptraum vor acht Jahren bittere Realität.

»Ich konnte das zuerst gar nicht glauben. Aber ich fing mich schnell«, erzählt Bandgründer Morior heute. Irgendwie habe er es schon kommen sehen. »In dieser Band sind die Dinge nie wirklich glatt gelaufen. Schon vorher war der Weg sehr steinig.«

Line-up-Probleme, verkorkste Demo-Aufnahmen und schließlich das Proberaum-Desaster - DRAUGNIM wurde in den vergangenen zwölf Jahren nichts geschenkt. Dass die Band sich dennoch heute als einer der hoffnungsvollsten finnischen Vertreter der epischen Underground-Musik bezeichnen darf, verdankt sie dem eisernen Willen von Morior. 2007 packte der Bandchef das Projekt DRAUGNIM ein weiteres Mal an.

»Ich sagte mir, dass ich es jetzt noch ein letztes Mal versuchen würde. Ich hatte zu Hause viele Songs geschrieben und merkte einfach, dass es diesmal klappen muss. Wir sprachen uns als Band besser ab,...

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