RH #285Interview

MOTHER MISERY

Man kann nicht jeden retten

MOTHER MISERY haben im Laufe der Jahre eine beachtliche Entwicklung durchgemacht und sich von einem Alternative-Act zu einer zeitgemäßen Rockband gemausert, die trotz klassischer Einflüsse nicht retro klingt. Weil der dritte Longplayer „Standing Alone“ auch kompositorisch auf ganzer Linie überzeugt, will sich der umtriebige Ausnahmesänger John Hermansen, der bereits diversen Gruppen und Projekten seine Stimme geliehen hat, nun voll und ganz auf seine Hauptband konzentrieren. Das ist doch mal ein Wort!

Die Geschichte des schwedischen Quartetts reicht bis ins Jahr 1998 zurück und ist alles andere als gradlinig. Zu dieser Zeit ging aus den Trümmern von Greyhate und Clench nämlich der Kern der Band hervor - damals allerdings noch unter dem Namen Noisedive. Nach sechs langen Jahren im Proberaum und der Umbenennung in MOTHER MISERY erschien 2004 endlich das Debüt „Grandiosity“.

Doch bereits nach der ersten Deutschland-Tour verabschiedete sich 2005 die Rhythmus-Sektion.

»Die Jungs waren einfach nicht für das Leben auf Tour geboren. Sie wollten lieber zu Hause rumhängen und auf Hobby-Ebene Musik machen«, kommentiert der Frontmann lapidar.

Mit zwei neuen Leuten ging´s weiter, und der ursprünglich stark an Monster Magnet erinnernde Sound entwickelte sich eher in Richtung Soundgarden, wie das Zweitwerk „All Eyes On You“ 2007 zeigt. Ein Jahr später wurde erneut der Bassist gewechselt, doch seitdem ist das Line-up stabil und spielte 2010 das neue Album „Standing Alone“ ein. Darauf...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen