RH #285Interview

SEVENTH VOID

Anständige Leute

Nach dem tragischen Ende von Type 0 Negative machen Drummer Johnny Kelly und Gitarrist Kenny Hickey nun mit SEVENTH VOID weiter, die aber keinesfalls als Nachfolgeband zu verstehen sind, sondern schon seit einigen Jahren existieren. Mit anderthalbjähriger Verspätung erschien ihre Debütscheibe „Heaven Is Gone“ nun auch bei uns.

SEVENTH VOID sind gerade von einer sechswöchigen Europa-Tour mit Monster Magnet zurückgekehrt, und Johnny Kelly ertrinkt in Papierkram.

»Wenn wir zum Beispiel in Deutschland oder Frankreich spielen, müssen wir unsere Gagen dort versteuern. Trotzdem verlangen auch die US-amerikanischen Finanzbehörden von uns, diese Einnahmen hier daheim noch ein zweites Mal anzugeben. Um dann sein Geld zurückzubekommen, muss man endlos viele Formulare organisieren und ausfüllen. Ich habe im Moment mehr Arbeit als auf der eigentlichen Tour«, seufzt der Drummer.

Für Johnny und Kenny muss es ein ungewohntes Gefühl gewesen sein, mal wieder die Vorband und nicht die Hauptattraktion des Abends zu sein.

»Nein, denn mit Type 0 waren wir ja auch als Support-Act für Bands wie Pantera, Queensryche, Danzig oder Mötley Crüe unterwegs. Wenn du als Vorband tourst, arbeitest du automatisch härter als sonst, denn du musst ja versuchen, die Fans des Headliners für dich zu gewinnen. Außerdem waren wir mit SEVENTH VOID in den USA, wo das Album bereits seit April 2009 auf dem Markt ist, einige Male als Support auf Tour. Wir profitieren gelegentlich auch davon, dass wir mit Type 0 Negative...

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