RH #285Interview

ALLEN/LANDE

Ein Pirat auf Bildungsreise

Der Titel des neuen ALLEN/LANDE-Albums klingt nach Abschied. Ob „The Showdown“ tatsächlich das letzte Werk der Kollaboration von Jorn Lande, Magnus Karlsson und Russell Allen ist, weiß Letzterer auch nicht genau, aber trotzdem hat der Symphony-X-Sänger eine Menge zu berichten.

»Ich wurde schon mehrmals auf das mögliche Ende von ALLEN/LANDE angesprochen«, erzählt der Amerikaner am Telefon. »Ich habe allerdings keine Infos dazu. Es kann durchaus sein, dass es keine weitere Platte geben wird, weil von Anfang an nur eine Trilogie geplant war. Aber meinetwegen können wir gerne weitermachen.«

Russell hat zwar mit Symphony X gut zu tun, findet es aber durchaus reizvoll, in seiner Freizeit bei anderen Projekten mitzumachen.

»Ich verstehe das als eine Art Weiterbildung. Weil die Projekte, bei denen ich mitsinge, in eine andere musikalische Richtung gehen als meine Hauptband, kann ich neue Sachen ausprobieren, die ich dann wiederum bei Symphony X einfließen lassen kann. Außerdem bleibt meine Stimme in Form. Ich glaube, dass der Erfolg meiner Hauptband darauf beruht, dass ich kein typischer Prog-Sänger bin. Ich komme aus der Rock-Ecke. An ALLEN/LANDE hat mich gerade die Zusammenarbeit mit Jorn Lande gereizt, dessen Stimme ich schon kannte. Und Magnus Karlsson ist ein toller Songwriter. Als ich die Demos hörte, die sehr auf die Sänger zugeschnitten waren, spürte ich, dass dieses Projekt zu mir passen könnte. Ich halte Jorn für den besten Sänger, den es in den letzten Jahren in Europa...

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