RH #285Interview

EXCITER

Opa lässt das Rumpeln nicht

Wenn es eine unkaputtbare kanadische Metal-Legende gibt, die über drei Dekaden sämtliche Karriereniederungen irgendwie überstanden hat und dabei sogar fast ausschließlich geile Scheiben raushaut, sind das... nicht Anvil, sondern EXCITER. Der Vierer klingt auf „Death Machine“ ein weiteres Mal mörderisch authentisch nach einem miefigen Keller aus den Achtzigern, in dem metallische Urgewalt und Punk-Primitivität mit einer gigantischen Ladung Rotz zusammengeklebt werden.

Die Reaktionen auf „Death Machine“ sind folgerichtig gespalten. Filigran-Metall-Fans schalten umgehend auf Dauer-Tinnitus, wenn Rumpel-Perlen wie ´Skull Breaker´ und ´Dungeon Descendants´ angescheppert kommen. Bandboss John Ricci (g.) kann solche Nölereien nur müde belächeln.

»EXCITER sind nun mal so. Wir haben die einzelnen Instrumente dieses Mal separat aufgenommen, damit sie im Mix besser differenziert werden können. Außerdem hatte das Studio die beste und modernste Software. Trotzdem klingen wir einfach IMMER nach Garage (lacht). Wir wollten sogar einen polierteren Sound, hören uns aber nach wie vor total unterproduziert an. Vielleicht liegt es an unseren Amps und Instrumenten. Das Equipment ist komplett aus den siebziger und achtziger Jahren.«

Oder ihr seid im Herzen einfach nur ´ne Punkband.

»Ich bin extrem vom frühen Punk beeinflusst. Diese Acts hatten eine immense Energie. Sie haben alles von der Bühne geblasen. Genau diese Power wollte ich Ende der Siebziger mit dem klassischen Metal von Saxon und...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen