RH #285Interview

TURBONEGRO

Klappe zu, Affe tot?

Die bekloppten Norweger TURBONEGRO erzählen viel, wenn der Tag lang ist. Und das meiste davon ist (äußerst unterhaltsamer) Blödsinn. Die Nachricht des Bandsplits schien allerdings kein typischer Turbo-Joke zu sein und trieb die Fans der Band scharenweise in die Baumärkte, wo sie sämtliche Vorräte an Hanfseilen aufkauften. Möglicherweise ist der Freitod aber voreilig und unnötig. Bandsprachrohr Happy Tom gewährte uns ein exklusives Interview (das er gemäß seinen Bandkollegen eigentlich gar nicht geben sollte) und hellte unsere Stimmung - bei allem gebotenen Ernst - etwas auf.

Tom, haben sich TURBONEGRO nun aufgelöst oder nicht? Woher kommen die Gerüchte?

»Gute Frage, ich weiß es selbst nicht. Unser Sänger Hank (von Helvete) nahm sich eine längere Zwangspause, um seine Drogensucht zu bewältigen, im „Jesus Christ Superstar“-Musical aufzutreten, in einem Film über einen schwedischen Troubadour mitzuspielen und obendrein noch eine Gothic-Band zu gründen. Wir fanden das alles zunächst mal gut, weil Hank schon länger von solchen Plänen gesprochen hatte. Und sein Drogenproblem hatte uns eh schon mehrfach an den Rand der Verzweiflung getrieben; da musste endlich was passieren. Dann aber gab Hank ein paar Interviews und erzählte der norwegischen Presse, er hätte TURBONEGRO verlassen. Dann wieder erzählte er das Gegenteil - und zwei Wochen später wieder die erste Version. Inzwischen weiß ich nicht mehr, was Hank gerade glaubt oder sagt. Wir stehen also vor der Entscheidung, uns...

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