RH #285Interview

ERAZOR

BLACKENED THRASH - ERAZOR

Unter-Tage-Uwe

Das Logodesign der Dinslakener Thrasher verdeutlicht, dass sie neben Razor vor allem Kreator anbeten, wodurch die Gastsoli von Frank Blackfire und die Chance, ihm im Studio über die Schulter zu schauen, ein Ritterschlag für das in Eigenregie vorfinanzierte „Erazor“ von ERAZOR waren. Die an schwarzen Schwedentod der Marke Dissection und Necrophobic angelehnten atmosphärischen und epischen Melodien sollen noch stärker betont werden.

Antireligiöse Texte stehen bei euch ungewöhnlicherweise nicht im Vordergrund.

»Obgleich wir alle nicht religiös sind, empfanden wir kein großes Verlangen, unsere Lyrics satanischer oder okkulter zu gestalten. Wir sind da relativ tolerant, und im Regal darf eine Sacred-Warrior-Platte auch ohne religiöse Schuldgefühle neben Satan´s Host eingereiht werden. Hätten wir uns jedoch einige Jahre eher große Gedanken über ein Image gemacht, wäre im rebellischen Affekt der Jugend vielleicht eine solche Ausrichtung zustande gekommen. Weil wir alle keinen großen Bezug zu dieser Thematik haben und ein Image nicht unsere Fokussierung aufs Musikalische überdecken sollte, haben wir uns gegen umgedrehte Kreuze im Logo und dergleichen entschieden.«

Das Chile-Unglück kommt rein terminlich nicht als Inspiration für ´Coalmine Disaster´ in Frage.

»Seit unserer Kindheit kommen wir kaum von einem Ort zum nächsten, ohne an Zechensiedlungen, Fördertürmen oder sonstigen Relikten der Bergbaugeschichte vorbeizukommen. Obwohl dieser Wirtschaftszweig eher der...

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