RH #285Interview

PSYCHOTIC WALTZ

Frisch verliebt

Ein Traum wird wahr: Mit PSYCHOTIC WALTZ hat sich eine der innovativsten und originellsten Progressive-Bands aller Zeiten in Originalbesetzung reformiert. Im Frühjahr 2011 geht das legendäre Quintett zusammen mit Nevermore und Symphony X auf Tour, und sogar ein neues Album ist in Arbeit. Gleichzeitig bringt Sänger Devon Graves aber auch sein neues Baby The Shadow Theory an den Start.

Devon, hast du all die Jahre an eine Reunion geglaubt?

»Nein. Als ich die Band 1997 verließ, hätte ich mir nie im Leben vorstellen können, dass so was mal passieren würde. Es gab damals große Spannungen innerhalb der Band, vor allem zwischen Dan (Rock; g.) und mir. Wir sind uns am Ende wirklich nur noch auf die Nerven gegangen. Dann spielte ich irgendwann meine ersten Gigs mit Deadsoul Tribe in Griechenland, das muss 2001 oder 2002 gewesen sein, und mir wurde plötzlich klar, dass die Fans gar nicht wegen Deadsoul Tribe dort waren, sondern wegen PSYCHOTIC WALTZ. Die Reaktionen waren unglaublich intensiv, und ich habe eine ganze Zeit gebraucht, um mich wieder wie ein ganz normales menschliches Wesen zu fühlen. Danach kam mir zum ersten Mal der Gedanke: „Mein Gott, was wäre, wenn?“ Trotzdem habe ich Deadsoul Tribe weitergeführt, hatte aber immer das Gefühl, dass, obwohl die Fans die Band irgendwie mochten, sie mich auch dafür hassten, weil sie wussten, dass es unter diesen Umständen PSYCHOTIC WALTZ nicht mehr geben würde. Jedes Mal, wenn mir jemand ein Kompliment zu PSYCHOTIC WALTZ gemacht hat, habe ich das auch als Schlag gegen Deadsoul Tribe empfunden. Wahrscheinlich hat das niemand wirklich so gemeint, aber tief in meinem Innern kam es so an.« ...

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