RH #285From The Underground

SACRED OATH

Mein Freund, der Baum

Nur ein knappes Jahr nach ihrem selbstbetitelten Album sind SACRED OATH, die irgendwie immer unterschätzten US-Metaller, schon mit einer neuen CD am Start. Wieso sie so schnell sind, erklärte Bandkopf Rob Thorne (v./g.) im Rock-Hard-Gespräch.

Rob, du scheinst momentan vor Kreativität nur so überzusprudeln, oder wie kommt es, dass schon wieder eine randvolle CD in den Mailorder-Listen zu finden ist?

»Ja, dieses Mal waren wir besonders fix, nicht wahr? Das Songwriting geht uns jedes Mal ziemlich gut von der Hand. Etwas anders sieht es mit der Produktion aus, die ja auch immer in meinen Händen liegt. Ich war ziemlich kaputt nach dem Aufnahmeprozess von „World On Fire“, aber das lag hauptsächlich am anstrengenden Mix. Aber um auf deine Frage zurückzukommen: Wir sind nicht gerade viel getourt für „Sacred Oath“, also wieso nicht einfach schnell eine neue Platte machen?«

Mir fallen nicht viele Unterschiede zwischen den letzten beiden Scheiben auf, sowohl was die Qualität als auch das Songwriting an sich angeht.

»Oh, das finde ich jetzt aber enttäuschend. Meiner Meinung nach gibt´s gravierende Unterschiede. Diese Platte ist um einiges heavier als der Vorgänger, und die Songs sind aggressiver. Es gibt viel Wut auf „World On Fire“. Das Schlagzeug und der Bass klingen tiefer und haben mehr Punch, außerdem knallen die Gitarren mehr. Ich mag es nicht, wenn zwei CDs exakt gleich klingen, und als Produzent ist es immer mein Ziel, die nächste Veröffentlichung noch besser zu machen.«

Hei...

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