RH #284RH vor 10 Jahren

No Sleep ´Til Baghdad

Am unterhaltsamsten ist in unserer Januar-2001-Nummer die Rubrik „Rock Hard vor zehn Jahren“ von Michael Rensen. Ergo widmen wir uns zunächst dem Rückblick im Rückblick.

1991 gibt sich Götz noch gänzlich unpazifistisch und desinteressiert an jeglicher Völkerverständigung. Lemmy fragt er grinsend: „Wie laufen eure Platten denn im Irak? „Overkill“ und „Bomber“ sind ja anscheinend gut angekommen.“ Dem dauerdurstigen MOTÖRHEAD-Boss geht der Irak allerdings komplett am Arsch vorbei, denn »da gibt´s zwischen zwei und sechs Uhr nichts mehr zu trinken«.

Des Götzens Verhältnis zu den Japsen ist auch nicht respektvoller, wie sein GAMMA RAY-Tourreport zeigt: „Wenn du den Hotelboy an der Eingangstür lange genug anstarrst, verbeugt er sich bis zu zehnmal. So bringt man Japanern das Headbangen bei.“

Parallel debütiert im Pott ein Fanzine namens „Visions“, dem Frank Albrecht attestiert, „in erster Linie Thrash- und Death-Metaller“ anzusprechen. Nicht Albi hat hier allerdings einen im Tee, sondern die „Visions“-Macher zu jener Zeit noch keinen. Oder mit den Worten von Michael: „Der gravierende Stilwechsel der nächsten Jahre lässt sich möglicherweise mit etwas zu intensiven Recherchen beim großen Storyhighlight - „einem Special zum Thema biologische Waffen“ - erklären...“

Zum Jahreswechsel 2000/2001 startet das „echte“ neue Millennium, was den Verfasser dermaßen durcheinanderbringt, dass er das brandneue Plüschrock-Machtwerk „Signs Of Life“ von THE SIGN im Interview glatt ins Jahr 1999...

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