RH #284Krach von der Basis

ANDRAS

Auf dem Dachboden

Aus dem hässlichen Black-Metal-Entlein ist ein hinreißend schöner Schwan geworden, der sich musikalisch mit den hymnischen Bathory und Falkenbach identifiziert, aber auch heftig zuschnappen kann. „Warlord“, das dritte ANDRAS-Album mit Ecthelions Wechselgesang, beinhaltet mit ´Bastion Felsenheim´ eine Allegorie auf das heimische Erzgebirge.

Auf viele Hörer wirkt ihr seit „...Of Old Wisdom“ von 2005 qualitativ runderneuert. Wie präsent sind die „alten Zeiten“ noch in euren Herzen?

»Stilistisch gab es ab „Quest Of Deliverance“ erste Anzeichen für einen Wandel. Richtig zum Tragen und offen zum Vorschein kam dieser dann allerdings erst mit den Line-up-Wechseln um Adversarius und Ecthelion und dem damit verbunden Neuanfang auf dem „Legends...“-Demo. Nichtsdestotrotz sehen wir die ersten Alben von ANDRAS als vollwertigen Teil unserer Geschichte sowie die damit verbundenen Einflüsse des Black Metal als unsere Wurzeln. Im Liveset hatten wir dabei auch in den letzten Jahren immer wieder mal die eine oder andere Nummer, die bis zum Debüt zurückreichte. Das sind allerdings Ausnahmen und werden es auch bleiben. Auch das Weiterverwenden des Logos und besonders des ANDRAS-Wappens in den neuen Covergemälden sind für uns selbst wichtige Reminiszenzen an unsere Wurzeln. Ausnahmsloser Stolz ist indes vielleicht etwas übertrieben im Hinblick auf die ersten musikalischen Gehversuche, aber verleugnet werden diese auf keinen Fall. Es waren andere Zeiten, andere Einflüsse und Fähigkeiten, aber dennoch ANDRAS.« ...

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