RH #284Interview

SLOUGH FEG

Es werde Licht

Anderthalb Jahre nach „Ape Uprising!“ positioniert sich der San-Francisco-Vierer SLOUGH FEG mit „The Animal Spirits“ erneut irgendwo zwischen Proto-Metal der Frühachtziger-Schule und gut abgehangenem Classic Rock mit Thin-Lizzy-Geschmack. Frontmann Mike Scalzi (v./g.) entpuppt sich erneut als wunderbar hintersinniger Gesprächspartner, dem man stundenlang zuhören könnte.

Mike, die erste SLOUGH FEG-Platte erschien 1996. Was hat sich in der Metalszene aus deiner Sicht seitdem verändert?

»Eine ganze Menge - und gleichzeitig nichts. 1996 wollte zumindest in Amerika kein Mensch etwas mit Metal zu tun haben. Das ist heute anders. Die Erklärung dafür ist komplex; letzten Endes hat es hauptsächlich mit dem Verstreichen der Zeit zu tun. Moden kommen und gehen. Metal war out, jetzt ist er in, und das wird wohl auch noch länger so bleiben. Macht mich das froh? Natürlich! Früher existierte hier keine Metalszene, mittlerweile gibt es eine. Und das ist gut so.«

Träumst du immer noch von einem Leben als Rockstar? War das jemals ein Traum von dir? Träumst du überhaupt?

»Klar habe ich davon geträumt, und in meiner Fantasie male ich mir das nach wie vor aus, aber darum geht es eigentlich gar nicht. Wenn es meine Priorität gewesen wäre, Rockstar zu werden, hätte ich mich in den letzten 20 Jahren auf deutlich populärere Musik konzentriert. Wenn der Erfolg sich einstellt, stellt er sich ein. Ist das nicht der Fall, ziehe ich meinen Stiefel trotzdem weiter durch. Genau das ist doch das...

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