RH #283Interview

WINO

Lemmy und die Girls

Egal, ob bei Saint Vitus und The Obsessed, bei seinen weiteren Bands und Projekten oder solo - stets bewegt(e) sich WINO im Doom-Kontext. Mit seinem Unplugged-Album „Adrift“ bricht er nun erstmals aus und wagt sich in neue Gefilde vor. In einem ausführlichen Gespräch erklärt der bestens aufgelegte Frontmann nicht nur, wie es zu diesem Schritt kam, sondern auch, wie es mit Saint Vitus und Shrinebuilder weitergeht.

Wie kam es zum Unplugged-Ausflug? Du wirst doch nicht etwa alt?

»Auch wenn ich mittlerweile auf die 50 zugehe, werde ich keineswegs alt (lacht). Ganz im Gegenteil: Ich fühle mich derzeit besser, ausgefüllter und frischer denn je. „Adrift“ hat nichts mit dem Alter zu tun - die Entstehung war eher zufällig. Letztes Jahr wurde die Release-Party meines Soloalbums von einem Motorrad-Magazin präsentiert, und darin stand, dass ich nach unserem Konzert noch eine kurze Akustik-Show spielen würde. Der dafür verantwortliche Redakteur ist ein Biker-Kumpel von mir, der da Bock drauf hatte und das deswegen ohne Rückfrage einfach mal so ankündigte. Aus der Nummer kam ich nicht mehr raus, so dass ich dieses Unplugged-Ding halt durchzog. Es war jedoch ziemlich schlecht, weil sich meine damaligen Songs nicht wirklich dafür eigneten. Dann stand die Tour zu „Punctuated Equilibrium“ an, doch vier Tage bevor die große US-Reise mit Clutch losgehen sollte, starb leider mein Bassist Jon Blank an einer Überdosis. Schlagzeuger Jean-Paul Gaster meinte, dass es doch schade wäre, wenn ich die ganze Tour absage, und schlug deswegen vor, dass ich einfach eine halbe Stunde akustisch spiele.« ...

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