RH #283Interview

NEAERA

Stolz wie Heinz

NEAERA aus Münster haben sich mittlerweile eine ganz eigene Nische geschaffen. Der Metalcore-Anteil rückt immer mehr in den Hintergrund und hat Platz für ausufernde Death- und Black-Metal-Einflüsse gemacht. Nach dem brutalen „Omnicide - Creation Unleashed“ bündelt die Band auf dem neuen Longplayer „Forging The Eclipse“ all ihre Stärken. Wir sprachen mit Gitarrist Stefan Keller.

Stefan, die letzte Scheibe fiel recht sperrig aus.

»Ja, „Omnicide - Creation Unleashed“ war ein total spontanes Album. Schon irgendwie durchdacht, aber es kam viel aus dem Bauch heraus. Wir haben das umgesetzt, worauf wir Bock hatten. Ich meine, das haben wir schon immer gemacht, aber bei der Platte war es sehr extrem. Ein paar Leute schätzen das Album aufgrund der Härte, Schnelligkeit und Brutalität nicht so sehr wie die Platten davor. Mit der fünften Scheibe wollten wir uns nicht wiederholen, deswegen haben wir wieder etwas mehr Melodie einfließen lassen. Wir wollten das Ganze eingängiger gestalten, ohne uns selbst untreu zu werden. Ich finde, „Forging The Eclipse“ ist ein ganz guter Mix aus allen vorherigen Platten geworden. Von jedem Album ist ein Riff oder ein Part drauf. Da taucht schon mal ein Riff von „The Rising Tide Of Oblivion“, eine Melodie von „Let The Tempest Come“ oder ein Groove von „Omnicide“ auf. Wir haben uns hier und da auch mal ein bisschen selbst zitiert.«

Dabei rücken die Black-Metal-Anteile immer mehr in den Vordergrund. Wer ist der größte Black-Metal-Fan bei euch?

»Das kommt...

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