RH #283Interview

HALFORD

Oans, zwoa, g´suffa!

Weihnachten steht vor der Tür, doch Gott sei Dank sieht Priest-Frontmann Rob Halford dieses Jahr davon ab, seinen Christmas-Gefühlen musikalisch Ausdruck zu verleihen, und hat mit „Made Of Metal“ ein überwiegend hartes und traditionelles Album veröffentlicht, auf dem dennoch Platz für Experimente ist.

Auf seinem vierten Solowerk präsentiert sich der Brite sehr offen und persönlich, was für einen langjährigen Medienprofi wie HALFORD ungewöhnlich ist. Bestes Beispiel ist der Track ´Twenty-Five Years´, in dem es um den längst überwundenen, aber im Leben des 59-jährigen Sängers immer noch präsenten Alkohol- und Drogenmissbrauch geht.

»Über dieses Thema habe ich bis heute nie in dieser Offenheit gesprochen. Vor 25 Jahren habe ich gerne und regelmäßig Kokain konsumiert, was eine Falle darstellte und für viele, darunter auch Musiker, immer noch eine Falle ist. Zusätzlich habe ich zu viel getrunken. Ich weiß, dass solche Sachen bei Musikern weit verbreitet sind, weil wir dieses aufregende Leben führen und jeder darauf achtet, dass die Energie nicht nachlässt. Vor 25 Jahren war ich ein anderer Mensch und ertrug den Gedanken nicht, dass die Aufregung in meinem Leben vorbei sein könnte, so dass ich in die Drogenfalle stolperte. Solche selbstzerstörerischen Dinge können jedem passieren.«

Wie du schon sagtest, sind Drogen und Alkohol in der Musikbranche nichts Besonderes. Von dir war allerdings nicht wirklich bekannt, dass du ebenfalls diesen exzessiven Lifestyle führst.

»Das stimmt,...

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