RH #282Krach von der Basis

THE ABSENCE

Protzige Bärte

Tampa, Florida ist nach wie vor eine der Hochburgen des klassischen US-Todesbleis. Doch in der Golfküsten-Metropole sind auch moderner und europäischer klingende Hartwurstkapellen beheimatet. Etwa die Melodic-Death-Thrasher THE ABSENCE, die mit „Enemy Unbound“ gerade ein überzeugendes Brett abgeliefert haben. Wir sprachen mit Gitarrist und Bartträger Patrick Pintavalle.

Patrick, „Enemy Unbound“ ist bereits euer drittes Album. Zumindest früher galt die dritte Platte einer Band stets als „Make it or break it“-Album...

»Wir können natürlich nur hoffen, dass wir mit der neuen Scheibe den Durchbruch schaffen. Aber wir glauben absolut an die Qualität der Songs und ihre Eingängigkeit. Wir haben sehr hart an dieser Platte gearbeitet.«

Gibt es gravierende musikalische Unterschiede zu den ersten beiden Alben „Riders Of The Plague“ und „From Your Grave“?

»Die Songs sind heute anders strukturiert. Außerdem haben wir an den Gitarrenleads gefeilt. Peter (Joseph, Gitarrist - as) und ich sind mittlerweile um einiges erfahrener und haben den Dreh raus, wie man die Leads deutlich eingängiger und weniger protzig gestaltet. Wir wissen jetzt besser, was wir eigentlich wollen. Bei den vorherigen Platten haben wir den Entstehungsprozess eher passiv beobachtet. Mittlerweile kontrollieren wir den Prozess.«

Ihr wurdet schon als „die Testament des 21. Jahrhunderts“ gepriesen. Was hältst du von solchen Vergleichen?

»Mit diesem Statement kann ich nicht wirklich viel anfangen. Ich verehre...

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