RH #282Interview

FORBIDDEN

Der große Bruder

FORBIDDEN sind seit 2008 zurück auf der Bühne. Nach 13-jähriger Veröffentlichungspause gibt´s mit „Omega Wave“ nun ein starkes Comeback-Album, das so mancher Nachwuchsband unmissverständlich klarmacht, wie hoch die musikalische Latte der alten Recken, über die es zu springen gilt, auch im Jahre 2010 liegt. Zumindest, wenn man an der Spitze des Genres ein Wörtchen mitreden will.

Auch Craig Locicero redet gerne - und das manchmal ähnlich schnell, wie er Gitarre spielt, so dass es bei einer mäßigen Telefonverbindung nicht immer ganz einfach ist, den Worten des sympathischen Hauptsongwriters zu folgen.

 

Craig, lass uns zuerst kurz über die Situation vor 13 Jahren nach eurem Album „Green“ sprechen. Was gab damals letztendlich den Ausschlag, die Band aufzulösen?

»Nun, wir hatten eigentlich dasselbe Problem wie alle Metalbands der damaligen Zeit. Hinzu kam, dass ich das persönliche Verlangen verloren hatte, wütende und angepisste Musik zu machen. Mit „Green“ waren wir noch wütend, aber danach fühlten wir uns diesbezüglich leer. Wir hatten zwar noch die Power, das Album zu promoten, und eigentlich war eine Tour mit Grip Inc. geplant. Aber plötzlich meinte unser damaliges Label GUN, anstelle dieser Tour sollten wir ein paar Festivals zusammen mit Manowar spielen. Das war für mich der Punkt, an dem ich sagte: „Scheiß drauf, das tue ich mir nicht mehr an, denn das führt zu nichts.“ Und an dieser Stelle war der Metal auch irgendwie tot. Ich wollte ein bisschen Abstand gewinnen, um...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen