RH #281Krach von der Basis

TORTURE SQUAD

Die Hochzeitscrasher

Harte Arbeit an der Livefront zahlt sich aus: Die Brasilianer TORTURE SQUAD konnten ihren Bekanntheitsgrad in hiesigen Breitengraden kontinuierlich steigern und legen mit „Aequilibrium“ einen weiteren gewichtigen Grundstein für den internationalen Erfolg. Wir sprachen mit Gitarrist Rafael Augusto Lopes während seines Trips zum diesjährigen Wacken Open Air.

Augusto, „Aequilibrium“ ist bereits euer sechstes Album. Inwieweit unterscheidet es sich von seinen Vorgängern?

»Die Platte ist nach wie vor zu einhundert Prozent TORTURE SQUAD. Dennoch gibt´s einige kleine musikalische Veränderungen, weil es die erste Platte mit einem neuen Line-up ist. Das hört man insbesondere bei der Gitarrenarbeit. Aber im Endeffekt ist es nach wie vor derselbe Mix aus Thrash- und Death Metal, für den die Band seit längerem bekannt ist.«

In der südamerikanischen Metalszene sind TORTURE SQUAD bereits eine echte Hausmarke. 2006 habt ihr euch dann dazu entschlossen, den europäischen Markt zu erobern. Seither wart ihr schon etliche Male mit Tourneen und Festivalauftritten auf dem alten Kontinent präsent. Eine Vorgehensweise, die sehr an den Aufstieg eurer Landsleute Krisiun erinnert.

»Krisiun sind für uns in vielerlei Hinsicht ein Vorbild. Was mich am meisten beeindruckt, ist, dass sie ihre Sache stets mit einer großen Ernsthaftigkeit und Zielstrebigkeit durchziehen. Das merkt man vor allem bei ihren erstklassigen Liveshows. Sehr vorbildlich ist auch, wie sie das mitunter harte Leben als Musiker auf...

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